Diese Frage stellte der DIE-Blog den entwicklungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der im Bundestag vertretenen Parteien.

Dr. Christian Ruck, MdB (CDU/CSU Bundestagsfraktion):

Für mich ist die Kernfrage, wie wir aufgestellt sein müssen, um mit der Entwicklungspolitik national, international und in den Entwicklungsländern besser anschlussfähig zu sein. Dies bedeutet: Koordinierung, Arbeitsteilung und Dialog aktiv und kompetent gestalten zu können, Erfahrungen und komparative Vorteile der deutschen Entwicklungspolitik gezielt zum Nutzen unserer Partner einzubringen. ...weiterlesen

Dr. Sascha Raabe, MdB
(SPD):
In der von der SPD umgesetzten globalen Strukturpolitik mit nachhaltiger, international koordinier-ter Entwicklungspolitik ist das eigenständige Entwicklungs-Ministerium der verlässliche Partner der Entwicklungsländer. Wir haben uns als sozialdemokratische Abgeordnete für die Pariser Erklärung und damit für eine koordinierte effiziente Zusammenarbeit stark gemacht.  ...weiterlesen

Hellmut Königshaus, MdB
(FDP):
Die Strukturen der deutschen EZ sind kaum zu durchschauen. Der Versuch einer Neustrukturierung der Durchführungsorganisationen ist dem BMZ bisher nicht gelungen. Im Gegenteil: auch auf der Ressortebene hat sich eine noch immer ausweitendende Zersplitterung der staatlichen EZ auf immer mehr Ministerien herausgebildet. ...weiterlesen

Ute Koczy, MdB (Bündnis 90/Die Grünen
):
Die Trennung von technischer und finanzieller Zusammenarbeit muss überwunden werden. Laut aktuellem Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot ist das eine Aufgabe, die in dieser Legislaturperiode gelöst werden sollte. Doch die Bundesregierung – vielleicht präziser gesagt die Entwicklungsministerin – konnte nicht liefern. ...weiterlesen

Heike Hänsel, MdB (Linksfraktion):
Der Reformbedarf in der Organisation der deutschen Entwicklungszusammenarbeit leitet sich für mich aus dem Anspruch ab, den wir an die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Süden stellen. ...weiterlesen

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September 2nd, 2009 08:50:06