Europas Rolle in der Welt: Von Entwicklungszusammenarbeit zu Politik für globale nachhaltige Entwicklung?

Dieses Forschungsprojekt untersucht aus entwicklungspolitischer Sicht die Bedeutung der Transformation internationaler Zusammenarbeit für ein Europa, das zugleich bilateraler Akteur mit globalem Einfluss und multilateraler Rahmen für die Zusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten ist.

Projektleitung:
Christine Hackenesch
Niels Keijzer

Projektteam:
Julian Bergmann
Aline Burni
Benedikt Erforth
Ina Friesen
Svea Koch

Finanzierung:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Zeitrahmen:
2015 - 2020 / Abgeschlossen

Projektbeschreibung

Dieses Forschungsprojekt untersucht aus entwicklungspolitischer Sicht die Bedeutung der Transformation internationaler Zusammenarbeit für ein Europa, das zugleich bilateraler Akteur mit globalem Einfluss und multilateraler Rahmen für die Zusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten ist.
In drei Arbeitspaketen werden folgende Themen untersucht:

  1. Zukunft des Cotonou Abkommens: Das Cotonou-Abkommen zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und denen der Afrikanisch-Karibisch-Pazifischen Gruppe wird im Jahre 2020 auslaufen. Das Projekt unterstützt das BMZ bei der Gestaltung und Förderung einer deutschen Position zur Zukunft der EU-AKP-Beziehungen.

  2. Wertebasierte Kooperation: Die EU ist gut aufgestellt, um demokratische Regierungsführung und Menschenrechte in ihrem Außenhandeln zu fördern. Es hapert jedoch an der Umsetzung und Durchsetzungskraft ihrer Instrumente vor Ort. Das Projekt untersucht (I) die Umsetzung und Reform der Förderung von Demokratie und guter Regierungsführung in den EU-AKP-Beziehungen und (II) die Förderung sozialer und umweltpolitischer Standards in der Entwicklungs- und Handelspolitik der EU.

  3. Von Entwicklungszusammenarbeit zu globaler nachhaltiger Kooperation: Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung geht eine Reihe von strukturellen Veränderungen einher. Das Projekt untersucht, welcher unmittelbare Reformbedarf sich dadurch für EU-Entwicklungspolitik und EU-Außenhandeln ergibt. Insbesondere untersucht das Projekt, inwiefern sich die Kooperation mit Ländern mittleren Einkommens verändert hat, bzw. verändern sollte. Außerdem analysiert das Projekt am Beispiel verschiedener Politikbereiche, inwiefern die EU Politikkohärenz für nachhaltige Entwicklung fördert.

Das Projekt kooperiert eng mit der European Think Tank Group.
 

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