Führende Wissensinstitutionen benennen Lenkungsausschuss für neue deutsche Nachhaltigkeitsinitiative

Pressemitteilung vom 09.05.2014

Zehn deutsche Wissensinstitutionen benannten heute erste Mitglieder für den prominent besetzen Lenkungsausschuss des neuen deutschen Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany). Unter dem Dach des globalen Sustainable Development Solutions Network (SDSN) setzt sich die deutsche Initiative für eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und weltweit ein und will zu konkreten Nachhaltigkeitsprojekten beitragen. „Dass sich auch in einem großen Industrieland wie Deutschland ein nationales SDSN gegründet hat, sehe ich als wichtigen Schritt hin zu einem globalen Entwicklungsverständnis“, so SDSN-Exekutivdirektor Guido Schmidt-Traub. „Nachhaltige Entwicklung ist Herausforderung und Chance für alle Länder dieser Welt, nicht nur für den globalen Süden“.
Den Lenkungsausschuss des neuen Netzwerks bilden folgende Persönlichkeiten:

  • Jun.-Prof. Jan Börner, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)
  • Prof. Joachim Fetzer, Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE)
  • Dr. Maja Göpel, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
  • Prof. Hermann Lotze-Campen, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Prof. Dirk Messner, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
  • Klaus Milke, Germanwatch
  • Prof. Klaus Töpfer, Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)
  • Prof. Martin Visbeck, Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“


„Wir laden interessierte Institutionen ein, ebenfalls Mitglied oder Partner des deutschen und globalen SDSN zu werden“, bekräftigte Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn. Der bereits begonnene Austausch mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft solle mit der Benennung des Lenkungsausschusses weiter intensiviert werden, so Messner. Das DIE übernimmt als deutsches SDSN-Zentrum die Sekretariatsfunktion für das Netzwerk.

Über das globale Sustainable Development Solutions Network:
Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) bündelt Expertise aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, um nachhaltige Entwicklung in allen Regionen der Welt mit innovativen und praktisch umsetzbaren Lösungsstrategien voranzutreiben. Das SDSN wurde 2012 unter der Schirmherrschaft von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gegründet und vernetzt Institutionen und Schlüsselpersonen aus Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern.

Mitgliedsorganisationen des deutschen Sustainable Development Solutions Network:
Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE); Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE); Germanwatch; HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance; Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS); Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“; Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK); Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP); Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF).

Pressekontakt: Adolf Kloke-Lesch | UNSDSN

Über das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE):
Das DIE baut Brücken zwischen Theorie und Praxis und setzt auf die Zusammenarbeit in leistungsstarken Forschungsnetzwerken mit Partnerinstituten in allen Weltregionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 vertraut das Institut auf das Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Ausbildung. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Immer montags kommentiert das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik in seiner Aktuellen Kolumne auf der Startseite der DIE-Homepage die neuesten Entwicklungen und Themen der internationalen Entwicklungspolitik.
Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut wird von Dirk Messner (Direktor) und Imme Scholz (stellv. Direktorin) geleitet.

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SDSN Germany

Video-Interview: Jeffrey Sachs, Direktor des SDSN, 04.03.2014

Video-Interview Jeffrey Sachs, Direktor des SDSN, 19.03.2013