Format und Inhalt

Die African Academy stützt sich auf drei wesentliche Elemente um die Fähigkeiten der Teilnehmenden zu erweitern: Wissen, Leadership und Aktion.

 

  • Die Wissenselemente bieten den Teilnehmenden den Raum, Wissen auszutauschen und gemeinsam über die Themen Governance und Nachhaltigkeit auf globaler und lokaler Ebene zu lernen. In unseren akademischen Modulen stärken die Teilnehmenden ihre analytischen Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Konzepten und den direkten Austausch mit verschiedenen Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis. Dieser Austausch findet unter anderem im Rahmen von Diskussionen, Workshops und dem Besuch ausgewählter Institutionen statt. Eine Studienreise nach Brüssel bietet praktische Einblicke in die Politikgestaltung.
  • Die Leadership-Module konzentrieren sich auf die Entwicklung individueller und kollektiver Kompetenzen, die auch den Heimatinstitutionen der Teilnehmenden zugutekommen. Dazu gehören unter anderem die Stärkung von Dialog- und Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz, die Fähigkeiten des Perspektivwechsels, des Beziehungsaufbaus und -pflege sowie  die  Reflexion eigener Werte. Begleitend zu den Modulen erhalten die Teilnehmenden individuelles Coaching.
  • Das Aktionselement bietet den Teilnehmenden einen offenen und kreativen Raum um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Während eines Zeitraums über mehrere Wochen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit einer selbstgewählten Herausforderung und entwickeln nach der Design-Thinking-Methode eine praktische Lösung für sie.

 

Das Programm nutzt verschiedene didaktische Methoden, um das Lernen zu fördern, z. B. moderierte Sitzungen, Workshops, Open Space- und Barcamp-Formate, Präsentationen, Exkursionen, Experteninterviews und Rollenspiele. Die African Academy geht von der Prämisse aus, dass der Wissenserwerb nicht passiv ist, sondern eine offene und aktive Beteiligung der Lernenden erfordert.

 

Durch kollaboratives Peer-Learning profitieren die Teilnehmenden von einem Austausch von Perspektiven, schärfen ihre Fähigkeiten zum kritischen Denken und entwickeln gemeinsame Werte.  Die Teilnehmenden und ihre Heimatinstitutionen werden Teil eines Netzwerks sein und gemeinsam an der Wissenskooperation teilnehmen. Die Netzwerkaktivitäten, zum Beispiel die gemeinsame Organisation und Ausrichtung politischer Dialoge oder gemeinsame Veröffentlichungen, werden von den Mitgliedern selbst vorangetrieben.

 

Das Trainingskonzept auf dem die African Academy basiert, wurde im Rahmen der MGG Academy entwickelt.