• Das Corona-Virus und die internationale Entwicklungszusammenarbeit

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Das Corona-Virus und die internationale Entwicklungszusammenarbeit

Die Corona-Pandemie entwickelt sich zur größten globalen Gesundheitskrise seit Jahrzehnten. Die Ausbreitung des Virus macht auch vor Entwicklungsländern nicht Halt. Sollte sich das Corona-Virus hier stärker ausbreiten, wird dies massive sozioökonomische Auswirkungen haben. Die meisten Länder im globalen Süden haben zwar bereits strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus eingeleitet. Angesichts der lokalen Lebensumstände sind sie allerdings wesentlich schwerer umzusetzen als im Globalen Norden. Hinzu kommen die isolierenden und abschottenden Maßnahmen zahlreicher Staaten, etwa in Europa, die starke Auswirkungen auf beinahe alle wirtschaftlichen und sozialen Bereiche haben. Die Entwicklungsländer leiden unmittelbar und zunehmend unter der einsetzenden globalen Rezession, der Unterbrechung von Lieferketten und den Preisschocks bei Rohstoffen. Viele Länder erleben Einbrüche im Tourismus, bei Gastarbeiterüberweisungen und im internationalen Handel mit Gütern und Dienstleistungen. Außerdem leiden Schwellen- und Entwicklungsländer jetzt unter einer beispiellosen Kapitalflucht.

In diesem Special ordnen Expert*innen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) unserer Sonderreihe des Formats Die aktuelle Kolumne und Autor*innen unseres Blogs „Future of Globalisation“ die entwicklungspolitischen und sozioökonomischen Folgen der Coronavirus-Pandemie ein und unterbreiten Handlungsvorschläge.

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