Innerstaatliche Konflikte um Wasser: Ursachen und Präventionsmöglichkeiten

Houdret, Annabelle
Externe Publikationen (2014)

in: Jahresheft Geopolitik 2014,14-19

Wasser wird häufig als „Gold des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet und zahlreiche Medienberichte und Studien warnen vor künftigen Kriegen um die Ressource. In vielen Ländern sind die Wasservorkommen schon heute übernutzt – die Nachfrage übersteigt die Erneuerungsrate, so dass künftig immer weniger Wasser zur Verfügung stehen wird. Gleichzeitig steigt die Nachfrage weiter an: zunehmende Urbanisierung und veränderte Lebensstile, die industrielle Entwicklung, die Ausweitung der bewässerten Landwirtschaft und den Ausbau des Tourismussektors auch in wasserknappen Regionen benötigen immer mehr Wasser. Die globalen Umweltveränderungen und insbesondere der Klimawandel wirken sich in vielen Ländern negativ auf die Wasserverfügbarkeit aus. Die eigentlichen Konflikte finden bisher jedoch nicht zwischen Staaten sonder auf innerstaatlicher Ebene statt. Hier werden die Konkurrenz zwischen den Nutzern - und damit auch die Konfliktpotentiale- voraussichtlich in Zukunft weiter steigen. Der Artikel fasst die wesentlichen Konfliktkonstellationen sowie die jeweiligen Ursachen zusammen. Abschließend werden Handlungsoptionen zur Stärkung von Konfliktprävention und gewaltloser Konfliktbearbeitung skizziert.

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