Die Auswirkungen des Klimawandels in Asien

Pressemitteilung vom 12.10.2009

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Asien? Drei neue Studien beantworten diese Frage bezogen auf die Themen Energieversorgung, Nahrungsmittelversorgung und Migration. Die von der Asian Development Bank (ADB) finanzierten Studien werden am Dienstag, 20.10.2009 ab 14 Uhr im Rahmen des Discussion Forum Climate change threatens Asia's food and engery security von der deutschen ADB-Vizepräsidentin, Ursula Schäfer-Preuss, am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) vorgestellt.

Die Auswirkungen des Klimawandels, so das Ergebnis der Studien, treffen vor allem die ärmsten Bevölkerungsschichten. So ist durch die Zunahme an klimawandelbedingten Dürren, unregelmäßigen Niederschlägen oder Überschwemmungen nicht nur die Existenz der rund 2,2 Milliarden in der Landwirtschaft tätigen Menschen, sondern die Nahrungsmittelversorgung der asiatischen Bevölkerung insgesamt gefährdet. Die Energieversorgung Asiens muss weiter ausgebaut werden, doch bleiben die großen Potentiale für erneuerbare Energien vielfach ungenutzt aufgrund von politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, die die fossilen Energien durch hohe Subventionen begünstigen. „Die Nahrungsmittel- und Energieversorgung jedes Asiaten ist durch den Klimawandel gefährdet“, so Ursula Schäfer-Preuss, „es sind aber die Armen – und hier vor allem die Frauen – die am meisten gefährdet sind und die als Konsequenz migrieren werden“.

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