Die große Transformation – Wie Dirk Messner und der WBGU als Comic-Helden den Klimawandel stoppen

Pressemitteilung vom 01.03.2013

Erstmals ist ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) als Comic aufbereitet worden. Das 140 Seiten starke Buch „Die große Transformation: Klima – Kriegen wir die Kurve?“ wird heute im Deutschen Theater Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

In neun Episoden kämpfen Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), und seine acht WBGU-Kolleginnen und Kollegen gegen die weltweiten Umweltprobleme und für eine klimaverträgliche, nachhaltige Gesellschaft. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dass dieser nur aufgehalten werden kann, wenn Superhelden (der Wissenschaft), Politik und Bürger zusammen arbeiten, zeigt der Comic auf der Basis des WBGU-Gutachtens „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“.

Einen Trailer zum Comic können Sie hier ansehen: www.die-grosse-transformation.de

Mit dem Comic „Die große Transformation: Klima – Kriegen wir die Kurve?“ bieten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Beirates nun einen alternativen Zugang zur Thematik. Bildliche Kurzgeschichten, sogenannte Graphic Interviews, dienen als vereinfachte Darstellungsweise. Die Herausgeber Alexandra Hamann, Claudia Zea-Schmidt und Reinhold Leinfelder illustrieren unterschiedliche interdisziplinäre Lösungsansätze der beteiligten Expertinnen und Experten, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Entsprechend handelt der Comic von einem Physiker, einem Ozeanographen, einem Geobiologen, einem Ingenieur, einem Systemökonomen, einer Wirtschaftswissenschaftlerin, einer Juristin und zwei Politikwissenschaftlern. Dirk Messner, stellvertretender Vorsitzender des WGBU-Beirates, ist einer von ihnen. Er kämpft dafür, dass sich die Weltgemeinschaft doch noch auf gemeinsame Maßnahmen gegen den Klimawandel einigt – und somit einen der vielen nötigen Schritte für eine „große Transformation“ macht.

Der Comic ist Teil eines Projektes, in dem alternative Möglichkeiten der Wissensvermittlung zu komplexen Zukunftsthemen getestet werden. Für die Gestaltung und empirische Begleitung des Buches haben die Herausgeber mit Didaktikern zusammen gearbeitet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Freien Universität Berlin gefördert. Das Gutachten des WGBU steht darüber hinaus bereis als mehrteilige videobasierte Lehrveranstaltung in englischer Sprache zur Verfügung und richtet sich in dieser Form insbesondere an Hochschulen.

2011 veröffentlichte der WBGU die Studie „Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Darin geben die Expertinnen und Experten Handlungsempfehlungen, wie die Welt nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Die zentrale Aussage des Gutachtens: Die Politik ist nicht allein in der Lage, die globalen Umweltprobleme zu lösen. Nur wenn Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen arbeiten, kann der Wandel gelingen. Obwohl das Thema für die breite Öffentlichkeit relevant und interessant ist, ist das über 300 Seiten starke Gutachten für Fachfremde nur schwer verständlich.
Rückfragen bitte an: Herrn Pilardeaux, Tel. 030-26394812.


Über den WBGU: Politikberatung zum Globalen Wandel

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel von Rio“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Der WBGU hat die Aufgabe, globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und Handlungs- und Forschungsempfehlungen zur Lösung dieser Probleme zu erarbeiten.

Über das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE):

Das DIE baut Brücken zwischen Theorie und Praxis und setzt auf die Zusammenarbeit in leistungsstarken Forschungsnetzwerken mit Partnerinstituten in allen Weltregionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 vertraut das Institut auf das Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Ausbildung. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Immer montags kommentiert das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik in seiner Aktuellen Kolumne auf der Startseite der DIE-Homepage die neuesten Entwicklungen und Themen der internationalen Entwicklungspolitik.
Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut wird von Dirk Messner (Direktor) und Imme Scholz (stellv. Direktorin) geleitet. Das DIE ist Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.

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