Neues Buch: Politische Ökonomie der EZ

Herausgegeben von Jörg Faust und Katharina Michaelowa:
Politische Ökonomie der Entwicklungszusammenarbeit
Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges.
(Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik 13)
ISBN: 978-3-8487-0428-6

Der Sammelband untersucht Fragen der Entwicklungszusammenarbeit aus politökonomischer Perspektive. Die unterschiedlichen Beiträge analysieren theoretisch und empirisch, wie sich Interessen und Institutionen auf die konkrete Gestaltung der Entwicklungszusammenarbeit auswirken und damit auch die Wirksamkeit der geleisteten Hilfe beeinflussen.

Beispielhaft untersucht William Easterly das „Kartell der guten Absichten – Bürokratie versus Markt in der Entwicklungshilfe“ und Jörg Faust vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die „Governance und die Entwicklungsorientierung von Außenpolitiken“.

Entwicklungszusammenarbeit ist in den letzten Jahren zunehmend Gegenstand von Analysen geworden, die den Akteuren der Entwicklungspolitik nicht nur altruistische Motive unterstellen. Vor diesem Hintergrund zeigen die vorliegenden Studien namhafter Wissenschaftler, wie sich Interessen und Institutionen auf die konkrete Gestaltung der Entwicklungszusammenarbeit auswirken und damit auch die Wirksamkeit der geleisteten Hilfe beeinflussen.

Die Gesamtheit der in dem Band vorgestellten Analysen stellt einen Überblick über unterschiedliche Forschungsstränge der politischen Ökonomie der Entwicklungszusammenarbeit dar. Das Buch verdeutlicht darüber hinaus, wie sich anspruchsvolle theoretische Konzepte und Methoden für das Politikfeld, aber auch für die breiteren Debatten, über die Zukunft der Nord-Süd-Beziehungen anwenden lassen.

In der Schriftenreihe „Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik“ des Nomos-Verlages werden theoretisch geleitete, empirische Beiträge zur Entwicklungspolitik und den Nord-Süd-Beziehungen sowie zu sozialen, politischen und ökonomischen Prozessen in Entwicklungsländern veröffentlicht. Die Reihe ist offen für Arbeiten aus den Gesellschaftswissenschaften und wird gemeinsam vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI), German Institute of Global and Area Studies (GIGA), Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und von der Sektion „Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) herausgegeben.

Über das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE):

Das DIE baut Brücken zwischen Theorie und Praxis und setzt auf die Zusammenarbeit in leistungsstarken Forschungsnetzwerken mit Partnerinstituten in allen Weltregionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 vertraut das Institut auf das Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Ausbildung. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Immer montags kommentiert das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik in seiner Aktuellen Kolumne auf der Startseite der DIE-Homepage die neuesten Entwicklungen und Themen der internationalen Entwicklungspolitik.
Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut wird von Dirk Messner (Direktor) und Imme Scholz (stellv. Direktorin) geleitet. Das DIE ist Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.

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