Internationale Kooperation im Anthropozän

Die Grundannahme des sogenannten Anthropozän besteht darin, den Mensch als den zentralen Einflussfaktor auf das Erdsystem anzusehen. Was bedeutet diese Vorstellung für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Lead:
Dirk Messner
Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Financing:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Time Frame:
2013 - 2015 / completed

Project description

Die Theoretiker des „Anthropozän“ argumentieren, dass die Menschen seit etwa Ende des 20. Jahrhunderts zur stärksten geologischen Kraft im Erdsystem geworden sind. Der Einfluss der Menschen auf das Klimasystem, die Meere, die landwirtschaftlich verfügbaren Flächen und die Gesamtdynamik des Erdsystems wäre damit bedeutender als die Eigendynamiken der Physik. Die Menschheit „steuert“ de facto das Erdsystem. Was bedeutet das für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Coordination

Judith Schubert

Current Publications

The impact of Brexit for developing countries

Olekseyuk, Zoryana / Clara Brandi
The Current Column of 15 January 2019

Ukraine's unconsidered losses from the annexation of Crimea: what should we account for in the DCFTA forecasts?

Olekseyuk, Zoryana / Hannah Schürenberg-Frosch
Externe Publikationen of 14 January 2019

Pathways for policy coherence in implementation of NDC and SDGs in Viet Nam and the role of civil society

Nguyen, Quynh / Hannah Janetscheck / Gabriela Iacobuta / Adis Dzebo
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