Internationale Kooperation im Anthropozän

Die Grundannahme des sogenannten Anthropozän besteht darin, den Mensch als den zentralen Einflussfaktor auf das Erdsystem anzusehen. Was bedeutet diese Vorstellung für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Lead:
Dirk Messner
Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Financing:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Time Frame:
2013 - 2015 / completed

Project description

Die Theoretiker des „Anthropozän“ argumentieren, dass die Menschen seit etwa Ende des 20. Jahrhunderts zur stärksten geologischen Kraft im Erdsystem geworden sind. Der Einfluss der Menschen auf das Klimasystem, die Meere, die landwirtschaftlich verfügbaren Flächen und die Gesamtdynamik des Erdsystems wäre damit bedeutender als die Eigendynamiken der Physik. Die Menschheit „steuert“ de facto das Erdsystem. Was bedeutet das für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Coordination

Judith Schubert

Current Publications

The First Yearbook of Climate Action: What businesses, cities and regions do, and which next steps are needed?

Chan, Sander / Thomas Hale / Angel Hsu / Friederike Eichhorn / Ann Gardiner / Brendan Guy
The Current Column of 16 November 2017

The politics of finance: how capital sways African Central Banks

Dafe, Florence
Externe Publikationen of 15 November 2017