Krisenregion Naher Osten: Fluchtursachen und die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit

Krisenregion Naher Osten: Fluchtursachen und die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit

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Trautner, Bernhard
Externe Publikationen (2016)

in: Resultate 2/2016, 1,3-4

Von derzeit weltweit 60 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen halten sich allein 15 Millionen in den zerfallenden Staaten Syrien, Irak und Jemen und ihren Nachbarländern auf. Angesichts dieser Krisen werden die palästinensischen Flüchtlinge oder diejenigen in der Westsahara, die zum Teil seit Jahrzehnten in Lagern leben, heute oft vergessen. Kritisch wird die Lage besonders, wenn sich Flüchtlinge nicht nur auf wenige Länder wie Libanon und Jordanien konzentrieren, sondern dort auch noch auf kleine Gebiete. Das derzeit krasseste Beispiel ist der Nordirak, der mit einer Bevölkerung von 3,5 Millionen über eine Million Binnenvertriebene und auch Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen hat.
Ausgehend von einer kurzen Beschreibung der –auch historischen- Ursachen und einer Typisierung der aktuellen politischen und humanitären Herausforderungen zeigt der Beitrag mögliche Zielkonflikte zwischen einer kurzfristigen Krisenbewältigung, einerseits, und einer nachhaltigen Stabilisierung, andererseits, auf.

Über den Autor

Trautner, Bernhard

Politikwissenschaftler

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