Zwischen Anpassungsstrategie und Flüchtlingskatastrophe: die Debatte um die »Klimamigration«

Schraven, Benjamin
Externe Publikationen (2018)

in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte 4/2018, 21-23

Information

Vergleicht man die wissenschaftliche Auseinandersetzung über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration mit dem politischen und medialen Blick auf dieses Thema, so scheint es, als hätte man es mit vollkommen unterschiedlichen Realitäten, Annahmen und Erwartungen zu tun. In den Medien und in Teilen der Politik herrscht ein beinahe unverhohlener Alarmismus. Da begegnen einem immer häufiger Schlagzeilen wie »Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100?«, die die Ängste im globalen Norden vor einer ungeahnten Fluchtbewegung aus dem Süden schüren. In der Wissenschaft ist hingegen seit einiger Zeit von Migration als einer (potenziellen) Anpassungsstrategie an den Klimawandel die Rede. Womit müssen wir also bei den migrationsbezogenen Folgen des Klimawandels rechnen? Und wie sollte die Politik mit dem Thema »Klimamigration« umgehen?

Über den Autor

Schraven, Benjamin

Politikwissenschaftler

Schraven

Weitere Expertinnen/Experten zu diesem Thema

Bauer, Steffen

Politikwissenschaftler 

Brandi, Clara

Ökonomin und Politikwissenschaftlerin 

Grävingholt, Jörn

Politikwissenschaftler 

Richerzhagen, Carmen

Agrar- und Umweltökonomin 

Dick, Eva

Soziologin und Raumplanerin 

Keil, Jonas

Ökonom 

Martin-Shields, Charles

Politikwissenschaftler 

Mathis, Okka Lou

Politikwissenschaftlerin 

Matias, Denise Margaret

Umwelt- und Agrarwissenschaftlerin 

Rodríguez de Francisco, Jean Carlo

Umweltwissenschaftler 

Trautner, Bernhard

Politikwissenschaftler 

Schöfberger, Irene

Humangeographin 

Malerba, Daniele

Ökonom 

Iacobuta, Gabriela

Umweltwissenschaftlerin 

Weinsheimer, Felix

Politikwissenschaftler 

Kuhnt, Jana

Entwicklungsökonomin 

Hägele, Ramona

Politikwissenschaftlerin