Finanzkrise

Seit mehr als vier Jahren beherrschen Finanz- und Schuldenkrisen die politische Agenda. Bereits im November 2008 formulierten Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), und Simon Maxwell, damaliger Direktor des Overseas Development Institute, im Vorfeld des ersten Weltfinanzgipfels fünf Schritte, die für eine Neustrukturierung der globalen Ordnung notwendig sind.

Gestützt durch Finanzspritzen und Konjunkturpakete in Milliardenhöhe, erholten sich Finanzsektor und Wirtschaft zunächst vergleichbar schnell von der Krise. Seit 2010 stehen die Industrieländer erneut vor gewaltigen Herausforderungen: Die USA haben mit einer schwachen Konjunktur, hoher Arbeitslosigkeit und einem Rekord-Schuldenstand zu kämpfen. Europa befindet sich mitten in einer Schuldenkrise. In Griechenland eskalierte die Situation am Deutlichsten. Seitdem sind „Rettungsschirme“ zur Stabilisierung der Euro-Zone in aller Munde, aber auch politisch umstritten. 

Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen der letzten Jahre auf die Entwicklungs- und Schwellenländer? Wie reagieren diese Länder ihrerseits auf die veränderte Lage? Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) stellt Ihnen im Rahmen dieses Specials seine Publikationen und Expertise zu den Folgen und Reaktionen auf die Finanzkrise in Entwicklungs- und Schwellenländern bereit.

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