Akteure: Bilateral, Multilateral, traditionelle und „neue” Geber

Internationale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) besteht aus einem Geflecht von Beziehungen zwischen verschiedensten Akteuren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DIE untersuchen die Prioritäten und Eigenschaften der verschiedenen Akteure und ihren Beitrag zum Erreichen nachhaltiger Entwicklung in den Partnerländern. Analysiert werden dabei zum einen die Beziehungen zwischen den bilateralen Gebern des Ausschusses für Entwicklung der OECD und den Entwicklungs- und aufstrebenden Schwellenländern, zum anderen die multilaterale Zusammenarbeit der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Die Analyse dieser „traditionellen“ Geber wird ergänzt durch die Beurteilung der Rolle „neuer“ Geber in der EZ: Staatliche Akteure, allen voran aufstrebende Schwellenländer wie China, und private Stiftungen. Diese bringen neue Ressourcen und Ideen für die Gestaltung der EZ ein, die die Ansätze der traditionellen Geber herausfordern. Das Forschungsteam des DIE analysiert die Akteurs-Konstellationen mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten in den teils grundlegend verschiedenen Auffassungen der EZ-Ansätze zu identifizieren, und anhand dieser Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, wie die Effektivität der verwendeten Mittel erhöht werden kann, um Armut in den Partnerländern wirksam zu bekämpfen.

Special: Die Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen

Die Vereinten Nationen sind ein maßgeblicher Akteur der multilateralen Entwicklungspolitik. Worin wird zukünftig ihr Beitrag zur Umsetzung der Post-2015-Agenda bestehen? Wie muss die Organisation aufgestellt sein, um dies effektiv und effizient zu leisten?

International Development Blog

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Auf unserem Blog wollen wir unter anderem zum Austausch über die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit anregen.