Inklusive agrarbasierte Entwicklung

Landwirtschaft ist ein Schlüssel für Wirtschaftswachstum, Armut, Ernährungssicherung und eine Reihe anderer Milleniumsziele in den meisten armen Entwicklungsländern, so auch in Afrika. Der größte Teil der afrikanischen Bevölkerung arbeitet in und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Nachdem der Sektor lange vernachlässigt wurde, steht er jetzt wieder auf der politischen Agenda - seine entwicklungspolitische Bedeutung, aber vor allem hohe Nahrungsmittelpreise und die damit einhergehende Sensibilisierung für Ernährungsprobleme, der zunehmende Druck auf die natürlichen Ressourcen, aber auch neue Wachstumsmöglichkeiten haben dazu beigetragen. 

Im Themenfeld „inklusive agrarbasierte Entwicklung” werden einige zentrale Fragen der afrikanischen Agrarpolitik empirisch beforscht. Darüber hinaus werden die vielfältigen Entwicklungen beobachtet und kommentiert. Dazu gehören insbesondere innovative Geschäftsmodelle zwischen Kleinbauern und großen Wirtschaftsakteuren; die verstärkte Aufmerksamkeit für Ernährungssicherung; das Zusammenwachsen der Politikfelder für die natürlichen Ressourcen Land, Wasser und (Bio-) Energie mit Bezug auf die Landwirtschaft und der Bedeutungszuwachs agrarpolitischer Fragen in der Welt- und Regionalpolitik.

Im Fokus

What can be expected from international frameworks to regulate large-scale land and water acquisitions in Sub-Saharan Africa?
Brüntrup, Michael / Waltina Scheumann / Axel Berger / Lidija Christmann / Clara Brandi (2014)
in: The Law and Development Review 7 (2), 433-471

Im Fokus

Large scale land acquisitions - challenges, conflicts and partial solutions in an agro-investment lifecycle perspective
Bruentrup, Michael (2014)
in: Ian Christoplos / Adam Pain (eds), New challenges to food security: from climate change to fragile states, Abingdon: Routledge, 85-108