Biokraftstoffproduktion in Subsahara-Afrika

Zusammen mit mehreren Universitäten arbeitete das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) an einem interdisziplinären Verbundprojekt über „Biokraftstoffproduktion in Subsahara-Afrika“. Das Projekt untersuchte inwieweit Biokraftstoffe in sozial- und umweltverträglicher Weise produziert und genutzt werden können. Im Fokus standen hierbei Zucker und Palmöl.

Projektleitung:
Michael Brüntrup

Projektteam:
Raoul Herrmann

Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zeitrahmen:
2009 - 2013 / Abgeschlossen

Kooperationspartner:
IÖW - Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung
Lateinamerika-Institut (LAI), Freie Universität Berlin
Institut für Umweltökonomik und Welthandel der Leibniz Universität (LU) Hannover

Projektbeschreibung

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) führt seit mehreren Jahren empirische Untersuchungen zu entwicklungspolitischen Effekten der Biokraftstoffproduktion in Entwicklungsländern durch. Erste Arbeiten befassten sich mit einem Vergleich unterschiedlicher Organisationsformen der Jatropha-Produktion in fünf indischen Bundesstaten sowie einer Analyse der Armutswirkungen von Jatropha in Namibia. In beiden Studien wurden außerdem die Regulierungs- und Förderregime analysiert.

Als letztes beteiligte sich das DIE an einem interdisziplinären Verbundprojekt mit mehreren Universitäten über „Biokraftstoffproduktion in Subsahara-Afrika“. Dieses ging der Frage nach, inwieweit Biokraftstoffe in sozial- und umweltverträglicher Weise produziert und genutzt werden können. Das DIE analysierte dabei, wie sich die beiden wichtigen Biokraftstoff-Wertschöpfungsketten ‚Zucker’ und ‚Palmöl’ auf Armut und Ernährungssicherheit im ländlichen Raum auswirken. Beide wurden in jeweils zwei afrikanischen Ländern mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen untersucht.

Publikation

Projektkoordination

Sonja Packschies

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