Internationale Kooperation im Anthropozän

Die Grundannahme des sogenannten Anthropozän besteht darin, den Mensch als den zentralen Einflussfaktor auf das Erdsystem anzusehen. Was bedeutet diese Vorstellung für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Projektleitung:
Dirk Messner
Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Status:
2013 - 2015 / Abgeschlossen

Projektbeschreibung

Die Theoretiker des „Anthropozän“ argumentieren, dass die Menschen seit etwa Ende des 20. Jahrhunderts zur stärksten geologischen Kraft im Erdsystem geworden sind. Der Einfluss der Menschen auf das Klimasystem, die Meere, die landwirtschaftlich verfügbaren Flächen und die Gesamtdynamik des Erdsystems wäre damit bedeutender als die Eigendynamiken der Physik. Die Menschheit „steuert“ de facto das Erdsystem. Was bedeutet das für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Projektkoordination

Judith Schubert

Aktuelle Publikationen

The potential of ICT‐supported participatory communication interventions to challenge local power dynamics: Lessons from the case of Togo

Breuer, Anita / Laura Blomenkemper / Stefan Kliesch / Franziska Salzer / Manuel Schädler / Valentin Schweinfurth / Stephen Virchow
Externe Publikationen, 18.07.2018

South-South and triangular knowledge cooperation on sustainability standards

Fues, Thomas / Sven Grimm
Externe Publikationen, 17.07.2018

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