Internationale Kooperation im Anthropozän

Die Grundannahme des sogenannten Anthropozän besteht darin, den Mensch als den zentralen Einflussfaktor auf das Erdsystem anzusehen. Was bedeutet diese Vorstellung für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Projektleitung:
Dirk Messner
Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Status:
2013 - 2015 / Abgeschlossen

Projektbeschreibung

Die Theoretiker des „Anthropozän“ argumentieren, dass die Menschen seit etwa Ende des 20. Jahrhunderts zur stärksten geologischen Kraft im Erdsystem geworden sind. Der Einfluss der Menschen auf das Klimasystem, die Meere, die landwirtschaftlich verfügbaren Flächen und die Gesamtdynamik des Erdsystems wäre damit bedeutender als die Eigendynamiken der Physik. Die Menschheit „steuert“ de facto das Erdsystem. Was bedeutet das für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Projektkoordination

Judith Schubert

Aktuelle Publikationen

Supporting peace after civil war: what kind of international engagement can make a difference?

Fiedler, Charlotte / Jörn Grävingholt / Karina Mross
Briefing Paper 23/2018

Aid and conflict at the subnational level: evidence from World Bank and Chinese development projects in Africa

Gehring, Kai S. / Melvin H.L. Wong / Lennart C. Kaplan
Externe Publikationen, 13.12.2018

Supply-chain trade and labor market outcomes: the case of the 2004 European Union enlargement

Kaplan, Lennart C. / Tristan Kohl / Inmaculada Martínez‐Zarzoso
Externe Publikationen, 13.12.2018

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