Internationaler Handel und Finanzmarktregulierung: Handelsfinanzierung als Herausforderung für Global Economic Governance

Die unzureichende Verfügbarkeit von Handelsfinanzierung kann für Importeure und Exporteure eine mögliche Handelsbarriere darstellen. Finanzkrisen wie die aktuelle globale Krise haben große Handelsfinanzierungslücken verursacht, die zu einem starken Rückgang von Handelsflüssen beigetragen haben. Handelsfinanzierung könnte auch durch die neuen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Banken im Rahmen von Basel III beeinträchtigt werden. Das Projekt untersucht, inwieweit dies tatsächlich der Fall ist - insbesondere mit Blick auf Entwicklungs- und Schwellenländer.

Projektleitung:
Clara Brandi
Birgit Schmitz

Zeitrahmen:
2013 - 2014 / Abgeschlossen

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht die Rolle von Finanzmarktregulierung für Handelsfinanzierung und die Effekte von Handelsfinanzierung auf Handel und mit einem speziellen Fokus auf Entwicklungs- und Schwellenländer:

Wie wichtig ist Handelsfinanzierung in welchen Weltregionen?

Welche Handelsfinanzierungsinstrumente sind besonderes relevant für Entwicklungs- und Schwellenländer?

Inwiefern beeinträchtigt Finanzmarktregulierung die Verfügbarkeit von Handelsfinanzierung?

Sind Entwicklungs- und Schwellenländer besonders stark betroffen von der unzureichenden Verfügbarkeit von Handelsfinanzierung?

Sind importabhängige Länder besonders stark betroffen?

Publikationen

Projektkoordination

Anette Koehler-Rahm

Aktuelle Publikationen

Die Auswirkungen des UN-Urteils zu „Klimaflüchtlingen“

Aleksandrova, Mariya / Benjamin Schraven / Diogo Serraglio
Die aktuelle Kolumne, 24.02.2020

Dem Klima gezollt

Brandi, Clara
Externe Publikationen, 22.02.2020