Klimatechnologische Pfade in China, Europa und Indien

Um die Erderwärmung zu verlangsamen sind neue Technologien vonnöten. Neben den alten Industrieländern unternehmen zunehmend auch China und Indien umwelttechnologische Anstrengungen. In diesen Ländern unterscheiden sich jedoch die Anfangsbedingungen – z.B. hinsichtlich Marktgröße, Kaufkraft und technologischer Kompetenz – und folglich auch die umwelttechnologischen Prioritäten von Regierungen und Gesellschaft von jenen in reichen Industrienationen. Folglich werden ganz andere technologische Pfade beschritten. Das Projektteam untersucht die Determinanten von Technologiepfaden, vergleicht deren Genese an den Beispielen von Windturbinen und Elektromobilität in China, Indien und ausgewählten europäischen Ländern. Ob diese mittelfristig divergieren oder konvergieren hat große Bedeutung für die zukünftige Marktentwicklung bei Umwelttechnologien. Außerdem werden Implikationen für die internationale Technologiekooperation herausgearbeitet.

Projektleitung:
Tilman Altenburg

Projektteam:
Doris Fischer
16 Wissenschaftler aus DIE und u.g. Partnerinstitutionen

Finanzierung:
Compagnia di San Paolo (Italy), Riksbankens Jubileumsfond (Sweden), Volkswagen Stiftung (Germany)

Von:
2011 - 2015 / Laufend

Kooperationspartner:
Institute of Development Studies, BrightonTsinghua University, Beijing; Indian Institute of Technology, Delhi

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht drei Fragestellungen

  1. Wie unterscheiden sich klimatechnologische Pfade in Europa, China und Indien?
  2. Was begründet diese Unterschiede?
  3. Was resultiert daraus für den internationalen Wettbewerb und die Technologiekooperation auf Unternehmens- und Regierungsebene?

Es werden zwei Sektoren untersucht: Windturbinen (in China, Indien, Deutschland und Dänemark) und Elektromobilität (in China, Indien, Deutschland und Frankreich).

Publikation

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