Pro-poor growth in Indien und Brasilien

Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Pro-poor-growth in Indien und Brasilien“ wurde untersucht, welche Politikbereiche und Maßnahmen für ein solches sozial und regional ausgewogenes Wachstum besonders wichtig sind.

Projektleitung:
Markus Loewe

Projektbeschreibung

Insbesondere ist das Forschungsvorhaben der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen die beiden großen Bundesstaaten Indien und Brasilien, in denen mehr als ein Drittel aller einkommensarmen Haushalte weltweit leben, mit dem Versuch gemacht haben, armutswirksames Wachstum zu generieren und regionale pockets of poverty zu verringern. Dabei wurde Armut nicht mit Einkommensarmut gleichgesetzt. Vielmehr wurde auf die Multidimensionalität von Armut abgehoben, wobei der Schwerpunkt der Analyse auf den Dimensionen Bildung, Gender-Gerechtigkeit und Gesundheit lag. Insbesondere wurden win-win-Strategien identifiziert, die sog. virtuous circles bilden, in denen der Aufbau von Humankapital zu mehr Wachstum führt und ein höheres Wachstum zu einer verstärkten Nachfrage nach Humankapital führt. Zur Messung der nicht-monetären Aspekte von Armut wurde dabei auf die MDG-Indikatoren und den im DIE entwickelten Correlation Sensitive Poverty Index (CSPI) zurückgegriffen.

Publikation

Veranstaltungen

Projektkoordination

Thomas Kuklok

Aktuelle Publikationen

Sustainable public procurement as a tool to foster sustainable development in Costa Rica: challenges and recommendations for policy implementation

Stamm, Andreas / Luise Dietrich / Heike Harling / Laura Häußler / Florian Münch / Jana Preiß / Jan Siebert
Studies 100

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