SDSNGermany-Projekt: Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030

Die Ziele der Wissenschaftsplattform:

Zusammenarbeit fördern für eine breite Aktivierung der Wissenschaft für Nachhaltigkeit;

Intensivierung des transdisziplinären Dialogs zu Nachhaltigkeitswissen;

Bündelung von Nachhaltigkeitswissen für den politischen Umsetzungsprozess und Rückkopplung von Forschungsbedarfen in die Wissenschaft;

Kritisch-konstruktive Begleitung von Nachhaltigkeitspolitik aus der Perspektive der Wissenschaft

Projektleitung:

Patrizia Nanz, Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS)
Christa Liedtke, SDSN Germany
Daniela Jacob, DKN Future Earth

Projektbeschreibung

Wissenschaft – für Nachhaltigkeit eine unverzichtbare Begleiterin.

 

Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 ist ein zentraler Ort der Wissenschaft, an dem sie mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fortlaufend drängende Fragen der Nachhaltigkeitspolitik reflektiert. Wissen für Nachhaltigkeit wird dort zusammengetragen und weitergetragen, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.


Die Plattform arbeitet unabhängig und ist systematisch eingebunden in den offiziellen politischen Steuerungs-, Dialog und Umsetzungsprozess der Agenda 2030 – um wirksam agieren zu können. Die Plattform ist offen für alle Akteure, die Nachhaltigkeitspolitik durch Wissenschaft stärken wollen. Sie wird von den wissenschaftlichen Netzwerken Sustainable Development Solutions Network Germany (SDSN Germany) und Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN Future Earth) sowie dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) getragen. Ihre Ko-Vorsitzenden sind Christa Liedtke (SDSN Germany), Daniela Jacob (DKN Future Earth) und Patrizia Nanz (IASS). Die Geschäftsstelle ist am IASS angesiedelt. Der Lenkungskreis der wpn verantwortet die inhaltliche und operative Ausgestaltung der Arbeit. Er besteht aus Mitgliedern aus Wissenschaft, Wirtschaft und organisierter Zivilgesellschaft. Der Lenkungskreis formuliert das Arbeitsprogramm und initiiert Arbeitsprozesse sowie die Vernetzung mit weiteren Akteuren, um eine effektive wie auch repräsentative und international verankerte Plattform aufzubauen.


Die Plattform wurde im Rahmen des 13. Forums für Nachhaltigkeit (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 9. Mai im Beisein der damaligen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem damaligen Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Peter Altmaier, der Öffentlichkeit vorgestellt.


Auf Initiative der wpn und in Kooperation mit SDSN Germany wurde der Beirätedialog ins Leben gerufen. Seit dem Jahr 2018 treffen sich in einmal im Jahr Vertreter*innen verschiedener wissenschaftlicher Beiräte der Bundesregierung mit verschiedenen Vertreter*innen von Bundesministerien, um gemeinsam Herausforderungen für politisches Handeln und Bezüge zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu diskutieren.