Wertschöpfungsketten entwicklungspolitisch gestalten

Um kleinen Produzenten in Entwicklungsländern zu helfen Markteintrittsbarrieren zu überwinden und somit von der Wertschöpfung einer Produktion zu profitieren, muss eine tiefgreifende Analyse von Wertschöpfungsketten durchgeführt werden. Dieses Forschungsprojekt erstellt zu diesem Thema unter anderem verschiedene Aufsätze und Fallstudien.


Projektteam:
Tilman Altenburg
Michael Brüntrup
Raoul Herrmann
Andreas Stamm
Georgeta Auktor

Zeitrahmen:
2003 - 2016 / Abgeschlossen

Projektbeschreibung

Ein immer größerer Teil der globalen Produktion erfolgt in der Form integrierter Wertschöpfungsketten, in denen große Unternehmen Parameter der Produktion bestimmen und damit den Rahmen für das Handeln ihrer Partnerunternehmen – z.B. Rohstofflieferanten, Teilfertiger, Einzelhandel – setzen. Auch für Entwicklungsländer wird Wettbewerbsfähigkeit zunehmend davon abhängig, dass ihre Unternehmen in effiziente Wertschöpfungsketten eingebunden sind. Um an modernen Wertschöpfungsketten teilhaben zu könne, müssen Unternehmen immer anspruchsvollere Standards erfüllen, d.h. die Markteintrittsbarrieren steigen.
Die Analyse von Wertschöpfungsketten hilft, Marktzugangsbedingungen für Unternehmen in Entwicklungsländern zu erkennen. Sie liefert außerdem Erkenntnisse über Wissenstransfer, Abhängigkeitsverhältnisse und Einkommensverteilung zwischen Wertschöpfungsstufen. Dadurch können Politikansätze identifiziert werden, die (kleinen) Produzenten in Entwicklungsländern den Markteintritt erleichtern und Verteilungswirkungen verbessern.

Arbeiten der Abteilung zum Thema umfassen konzeptionelle Aufsätze, die Analyse internationaler best practices, Fallstudien zu einzelnen Wertschöpfungsketten sowie Handreichungen für die entwicklungspolitische Praxis.

Publikation

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