• Fragilität, Konflikt und Flucht

Fragilität, Konflikt und Flucht

Fragile Staatlichkeit, Gewaltkonflikte und Fluchtbewegungen stellen immense Herausforderungen für globale nachhaltige Entwicklung dar. Die Zahl bewaffneter Konflikte hat sich im letzten Jahrzehnt weltweit verdoppelt. Jedes zweite Post-Konflikt-Land fällt in Gewalt zurück, und viele Gesellschaften sind in einer Gewaltspirale gefangen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schutzsuchenden weltweit: Mehr Menschen denn je gelten seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1950er Jahren als Vertriebene. Der Klimawandel, demographischer Druck und steigende Ungleichheit verschärfen diese Trends.


Um diesen Problemen zu begegnen, müssen wir besser verstehen, was stabile, kohäsive und friedliche Staaten und Gesellschaften ausmacht. Die Arbeit der DIE Forscherinnen und Forscher zielt darauf ab, Politikoptionen und Institutionen zu identifizieren, mit deren Hilfe den Herausforderungen von Konflikt, Fragilität und Flucht besser begegnet werden kann. Untersucht wird zudem, welche Rolle internationale Unterstützung dabei spielen kann.


Im Cluster „Fragilität, Konflikt und Flucht“ analysieren wir, welche unterschiedlichen Muster fragiler Staatlichkeit es gibt und wie sie sich in Ländern über Zeit verändern. In Post-Konflikt-Gesellschaften erforschen wir die Effekte internationaler Friedens- und Demokratieförderung und wie soziale Kohäsion in diesen Kontexten gestärkt werden kann. In unserer Forschung zu Flucht untersuchen wir, was Menschen dazu bewegt zu flüchten und wie ihre Ankunft soziale Kohäsion in den Aufnahmegesellschaften beeinflusst.

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