Globale Umwelt-Governance und (sub-) nationale Transformationsstrategien

Das Cluster untersucht Interaktionen zwischen den Akteuren und Institutionen globaler Umwelt-Governance und transformativen Strategien transnationaler, nationaler und lokaler Akteure. Im Mittelpunkt steht dabei die Klimapolitik. Mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 ist das Ziel globaler Kohlenstoffneutralität ab 2050 zwischenstaatlich festgeschrieben. Zugleich bleiben die im Kontext des Abkommens vorgelegten nationalen Klimapläne (NDCs) bislang noch weit hinter dem Anspruch zurück, die durchschnittliche globale Erwärmung bei 1,5-2°C zu stabilisieren. Zudem ist eine effektive Umsetzung der NDCs keineswegs gewährleistet. Darüber hinaus erfordert das Pariser Abkommen auch wirksame Anpassungsleistungen. Schließlich ist neben dem multilateralen Prozess eine Transnationalisierung der Klimapolitik mittels subnationaler und nicht-staatlicher Klimainitiativen zu beobachten. Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen können bei alledem synergistisch zur Umsetzung der Agenda 2030 beitragen oder aber Zielkonflikte mit derselben befördern. Das Cluster untersucht vor diesem Hintergrund (1) Optionen, das Ambitionsniveau globaler Klima-Governance zu steigern; (2) die Umsetzung der NDCs; (3) die Transnationalisierung der Klima-Governance speziell im globalen Süden; (4) Wechselwirkungen zwischen Klimamaßnahmen und der Agenda 2030.