Globale und Mehrebenen-Umweltgovernance

Viele Umweltprobleme sind grenzüberschreitender oder globaler Natur. Herausforderungen ergeben sich daher aus der Inkongruenz biophysikalischer und politisch-rechtlicher Systemgrenzen (spatial fit) sowie aus dem institutionellen Zusammenwirken öffentlicher und privater Akteure, einschließlich der Zivilgesellschaft (institutional interplay). Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) analysiert Muster, Ursachen und Wirkungen von globaler und Mehrebenen-Governance in unterschiedlichen Umweltbereichen. Dabei fokussiert das Forschungsteam auf Entwicklungsländer und die Frage adäquater Governance-Mechanismen.

Empirisch stützt sich die Forschung am DIE auf eine breite Governance-Expertise insbesondere in den Bereichen Klimawandel, Wasser, Biodiversität, Wälder und Desertifikation. Auf globaler Ebene werden die institutionelle Dynamik internationaler Umweltgovernance, die Wirkungen inter- und transnationaler Politik auf die Muster und Dynamiken von Mehrebenen-Governancesowie übergreifende institutionelle Zusammenhänge untersucht. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Legitimität und die Wirksamkeit der institutionellen Arrangements sowie die Fähigkeit transnationaler Governance-Netzwerke, umweltpolitische, wirtschaftliche und soziale Zielvorstellungen in Einklang zu bringen.

Im Fokus

Cover: Water International

Sustainability in the water-energy-food nexus
Bhaduri, A. / C. Ringler / I. Dombrowsky / R. Mohtar / W. Scheumann (eds.),  Water International (Special Issue), 40 (5-6), 723-732

Im Fokus

Cover: Climatic Change

Private finance for adaptation: do private realities meet public ambitions?
Pauw, Pieter, Richard Klein, Pier Vellinga, Frank Biermann (2015)
Climatic Change, pp 1-15

Im Fokus

Biodiversität – Lebenswichtig für nachhaltige Entwicklung
G7 Elmau Progress Report
(Langfassung Deutsch)