Reform der internationalen Finanzarchitektur

Die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise hat die Notwendigkeit von Änderungen in der internationalen Finanzarchitektur verdeutlicht, um die Risiken der globalen ökonomischen und finanziellen Integration zu verringern. Eine Reform der internationalen Finanzarchitektur soll einen Ordnungsrahmen schaffen, der das globale Finanzsystem stärkt, die Krisenanfälligkeit vermindert und somit die Voraussetzung für eine effiziente Verteilung der globalen Ersparnisse und Investitionen sowie nachhaltige und soziale Entwicklung schafft.

Vor diesem Hintergrund befasst sich das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE)  mit den verschiedenen Elementen und Ausgestaltungsformen der internationalen Finanzarchitektur zur Verhinderung und Bewältigung von Finanz-, Währungs- und Verschuldungskrisen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Ein Schwerpunkt liegt auf der internationalen Finanzarchitektur. In diesem Zusammenhang wird erörtert, inwieweit diese Länder die internationale Finanzarchitektur mitgestalten können und welche neuen Aufgaben die Entwicklungspolitik bei der Umsetzung der internationalen Finanzarchitektur übernehmen kann. Weiterhin wird analysiert, wie Reformen der internationalen Finanzarchitektur die Ökonomien der Entwicklungsländer und ihren Politikspielraum beeinflussen.

TTIP Website Special

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Volz, Ulrich / Judith Böhnke / Laura Knierim / Katharina Richert / Greta-Maria Röber / Vanessa Eidt (2015)
Basingstoke: Palgrave Macmillan