Inter- und transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen Süden

Globale Gemeinwohlpolitik ist auf funktionierende grenzübergreifende Kooperation angewiesen, um den systemischen Risiken zu begegnen – etwa im Hinblick auf Armut und soziale Ungleichheit, gewaltförmige Konflikte, instabile Finanzmärkte, Klimaüberhitzung sowie ökologische Degradierung. Die Zusammenarbeit von Regierungen und zwischenstaatlichen Organisationen (internationale Kooperation) ist von zentraler Bedeutung für wirksame Problemlösungen. Aber die Bearbeitung der globalen Herausforderungen kann nur dann gelingen, wenn nichtstaatliche Akteure, beispielsweise aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, einbezogen werden (transnationale Kooperation).

Forschungsprogramm "Inter- und transnationale Zusammenarbeit" basiert auf der Prämisse, dass die Nationalstaaten ihre Interessen am besten durch die Schaffung von formellen internationalen Institutionen durchsetzen können. Daraus ergeben sich drei eng miteinander verwobene Dimensionen: Begründungsmuster für Kooperation (konzeptionelle Dimension), Anreizsysteme und Machtfaktoren (systemische Dimension), sowie die Akteurs-Dimension.

Das Cluster "Beiträge der Entwicklungspolitik zur globalen Gemeinwohlpolitik" analysiert inwiefern Entwicklungspolitik zur globalen Gemeinwohlpolitik beiträgt, während das Cluster "Erfolgsfaktoren für inter- und transnationale Kooperation" die Bedingungen für inter- und transnationale Kooperation in anderen Politikfeldern in den Blick nimmt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

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