Wissenskooperation

Wissensproduktion ist insbesondere im Kontext der Agenda 2030 von zunehmender Bedeutung. Ein spezielles Erkenntnisinteresse des Clusters richtet sich auf die Rolle von transnationalen Wissensakteuren und Wissensgemeinschaften bei der Erforschung und der Gestaltung des globalen Wandels. Wie können beispielsweise neue Formate in der Lehre und im Wissensaustausch genutzt werden, die über Wissensdiffusion zur Erreichung der 2030 Agenda beitragen? Dazu gehört die Formulierung von praxisrelevanten Empfehlungen für eine globale Gemeinwohlpolitik auch in transnationalen Netzwerken, wie etwa dem Programm Managing Global Governance (MGG) am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Zudem werden Erfolgsbedingungen für transformative Forschung erforscht. Dies umfasst eine konzeptionelle Bearbeitung der Rolle von Think Tanks im deutschen und internationalen Kontext, wie auch den Erfahrungsaustausch mit Partnerinstitutionen weltweit zu verschiedenen Formaten.

Das Forschungsprogramm als Ganzes und insbesondere das Cluster Wissenskooperation profitiert in besonderer Weise von den Ausbildungsformaten des Instituts. Das DIE als Wissensinstitution ist in dieser Frage zugleich anwendungsbezogenes Forschungsinstitut und entwicklungspolitischer Akteur.