Dezember 2018

Klinik-Gelände an Adenauerallee soll Campus werden
Das Klinik-Gelände an der Adenauerallee soll offenbar den Innovationscampus zum Thema Nachhaltigkeit beherbergen. Träger des Innovations-Campus sind die Universität Bonn, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die Universität der Vereinten Nationen, das Bonn International Center for Conversion (BICC) und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Forschungsschwerpunkte sollen Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Mobilität und Migration sowie Bioökonomie sein.
General-Anzeiger
11.12.2018

Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der UN-Konferenz zum Migrationspakt
Beim Treffen der Staatschefs in Marrakesch soll der UN-Migrationspakt verabschieden werdet. Warum dieser Pakt erforderlich ist erläutert Eva Dick, Expertin für Flucht und Migration am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), im Interview mit Phoenix.
Phoenix
10.12.2018

Was im UN-Migrationspakt wirklich steht
In Marokko wird der UN-Migrationspakt unterzeichnet. Er ist umstritten: Rechtsnationalisten schüren Ängste, in Belgien ist die Regierungskoalition am Pakt zerbrochen. Benjamin Schraven und Eva Dick vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) versichern in einem gemeinsamen Text, der Migrationspakt sei "sicherlich kein Türöffner für ungebremste Masseneinwanderung nach Europa oder dergleichen. Er ist vielmehr ein nüchternes Bekenntnis zu dem, was Migration eigentlich ist. Nämlich eine globale Realität, die sich nicht einfach durch Grenzschließungen oder ein paar Milliarden Euro mehr an Entwicklungshilfe unterbinden lässt".
FOCUS
10.12.2018


Global gedacht, aber umstritten: Der UN-Migrationspakt

Heute wollen ihn die Staatschefs in Marrakesch endgültig verabschieden - den UN-Migrationspakt. Dazu sprach BR 2  mit dem Entwicklungsforscher Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Er betont, dass beim derzeitigen Widerstand gegen den UN-Migrationspakt nicht mehr zwischen Flucht und Migration unterschieden werde. Der Pakt diene dazu, die Situation von Arbeitsmigranten zu verbessern, ähnlich wie das in Deutschland geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz.
Bayern 2 Tagesticken
10.12.2018

 

Gastwirtschaft: Weiter für das Gute streiten
Nach dem G20 Gipfel vergangene Woche fordern einige die Abschaffung der G20, da Aufwand und Ergebnisse nicht im Verhältnis stünden. Die G20 sind ein wichtiges Diskussionsforum, sagt dagegen Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), denn der Reichtum der Welt ist nicht mehr auf wenige Länder konzentriert und viele Länder Asiens, Lateinamerikas und Afrikas fordern Mitspracherechte. Die G20 bieten einen Ort dafür.
Frankfurter Rundschau
06.12.2018

Pacte de Marrakech sur les migrations: l’Europe se déchire sur le texte de l’ONU
La Conférence intergouvernementale pour l’adoption de ce texte non contraignant pour "une migration sûre, ordonnée et régulière" se tiendra à Marrakech lundi et mardi. La France et l’Allemagne ont prévu de le signer mais les débats sont animés ces derniers mois au Bundestag, notamment sous les coups de boutoirs du parti d’extrême droite Alternative pour l’Allemagne (AfD). «Dans les partis ou la presse, on parle d’invasion africaine, explique Benjamin Schraven, chercheur à l’Institut allemand pour la politique de développement (DIE).
L'Opinion
6 Decembre 2018

 

Why so many nations are suddenly following Trump out of the proposed U.N. migration pact
When President Trump pulled out of discussions of a U.N. migration pact almost exactly one year ago, there was an immediate international outcry. Supporters have vehemently denied that the U.N. pact would interfere with countries' sovereignty over migration policies. Besides being nonbinding, the pact also emphasizes “integrated, secure and coordinated” border management, according to Benjamin Schraven and Eva Dick of the German Development Institute. Secure migration, the pact states, can be a “source of global prosperity.”
Washington Post
4 December 2018

 

 

November 2018

G20: Treffen der Staats- und Regierungschefs in Buenos Aires
Erstmals 2008 - nach Ausbruch der globalen Finanzkrise - setzten sich Staats- und Regierungschefs das Ziel, die Weltwirtschaft vor einer Rezession zu bewahren. Heute sind die G20 immer noch das wichtigste wirtschaftspolitische Forum, aber der Club ist angeschlagen. Axel Berger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) weist auf einige Erfolge der G20 in den vergangenen Jahren hin, sagt aber auch: "Die G20 hat die Erwartungen nicht ganz erfüllt, wenn es darum geht, tiefergreifende Reformen im internationalen System anzustoßen".
SRF - Rendez-vous
30.11.2018

Pariser Klimaabkommen braucht schnell klare Regeln und mehr Ehrgeiz
Die bisherige Umsetzungsbilanz der UN-Klimapolitik ist schwach. Die globalen Emissionen wie auch die Folgen des Klimawandels und damit zusammenhängende Schäden und Verluste nehmen zu. Britta Horstmann und Jacopo Bencini vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik sagen, warum die Klimakonferenz in Katowice nun klare Regeln und eine ambitionierte Klimapolitik liefern muss.
Solarify
29.11.2018

Buenos Aires summit is a good place to start fighting back against destructive unilateralism
Zhang Jun, China’s G20 sherpa and assistant foreign minister, makes a strong plea to resist protectionism, safeguard the World Trade Organization and fight inequality. Ten years after the G20 proved its effectiveness in dealing with the global financial crisis, it needs to step up its efforts to overcome a political crisis, fuelled by destructive unilateralism, that threatens international governance on trade, investment and tax. Against this background, the members of the T20 Task Force on Trade  and  Investment and Tax Cooperation, among them Axel Berger and Christian von Haldenwang of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), propose that the G20 take initiatives in three key areas.
Financial Times
27 November 2018

Neuer Beirat: Frische Expertise für die Friedensarbeit der Bundesregierung
Seit Oktober 2018 hat die Bundesregierung einen neuen Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung. Er bietet externe Fachexpertise für Bundesministerien, die sich international für Frieden einsetzen. Der Beirat setzt sich aus anerkannten Experten aus u.a. Wissenschaft, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Zu Ihnen gehört auch Jörn Grävingholt vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Auswärtiges Amt
21.11.2018

Nachhaltigkeit und Globaler Wandel
Mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen baut Bonn seine Rolle als Zentrum der Nachhaltigkeitsforschung weiter aus. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Innovations-Campus Bonn (ICB) zu. Der Innovations-Campus ist eine neue Forschungsinfrastruktur, die die Potenziale der Region bündelt, indem sie universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen noch enger vernetzt. Beteiligt sind die Universität Bonn mit ihren Fakultäten und dem Zentrum für Entwicklungsforschung, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik, die Universität der Vereinten Nationen mit ihrem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS), das Bonn International Center for Conversion und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
MyScience
21.11.2018


Debatte um UN-Migrationspakt dreht sich zunehmend um illegale Migration, dabei geht es darin um etwas ganz anderes
Im Interview mit dem Südkurier spricht der DIE-Migrationsexperte Benjamin Schraven über die öffentlichen Bedenken gegenüber irregulärer Migration und Fluchtbewegungen, sowie über die Fachkräftezuwanderung und die Arbeitsmigration, die der UN-Migrationspakt zu regeln versucht.
Südkurier
15.11.2018

Afrika erwacht aus seiner China-Naivität
2005 beschlossen die G8 einen Schuldenerlass für 18 afrikanische Länder. Nun stecken sechs wieder in Zahlungsnöten, neun weitere stehen davor. So manche Regierung realisiert, dass die Kredite aus Peking nicht so selbstlos sind wie gedacht. „Ich hätte von IWF und Weltbank erwartet, dass sie früher auf die Gefahren einer neuen Schuldenkrise hinweisen“, sagt Christine Hackenesch, Forscherin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), „die Diskussion um die hohe Neuverschuldung durch Chinas Kredite wird in Fachkreisen seit Anfang der 2010er-Jahre geführt.“
Die Welt
15.11.2018

Wissenschaftler Schraven: "UN-Pakt ist kein Papiertiger"
Die Konvention könne die Situation von Migranten weltweit verbessern, sagt Benjamin Schraven, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
NDR
08.11.2018


RNE: Europa braucht mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
Nach der Veröffentlichung des neuesten Berichts des IPCC, des Intergovernmental Panel on Climate Change, haben führende Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sich für deutlich mehr Anstrengungen zum Schutz des Weltklimas ausgesprochen. Für Imme Scholz vom Deutschen Entwicklungsinstitut (DIE) und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung muss auch ein ökonomischer Ansatz stärker im Vordergrund stehen. Sie ermunterte die Staatenlenker, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik zu experimentieren und nicht nur bereits völlig durchdachte Konzepte anzugehen.
Bonn Sustainability Portal
07.11.2018


Das hat sich in Bonn ein Jahr nach der Cop23 getan
Ein Jahr nach der Weltklimakonferenz Cop 23 will die Stadt Bonn mit einer ersten Strategie ihr eigenes Profil schärfen. Experten sind davon nur bedingt überzeugt und fordern eine konkrete Umsetzung der Ziele. Clara Brandi leitet das Klimalog-Projekt am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Sie hält Bonn im internationalen Vergleich für durchschnittlich engagiert, „aber nicht an der Speerspitze der Bewegung“. Auch Brandi vermisst im Verkehrsbereich mehr Einsatz, vor allem beim Netzausbau und der Fahrradfreundlichkeit.
General-Anzeiger
07.11.2018

Was ist an der Kritik am UN-Migrationspakt dran?
Im Dezember soll der UN-Migrationspakt verabschiedet werden, der die weltweiten Migrationsströme besser regeln will. Deutschland ist für den Pakt. Aber auch hierzulande wird Kritik laut. Benjamin Schraven und Eva Dick vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) wenden sich in ihrer Kolumne vom 23. Juli gegen die Vorstellung einer "ungebremsten Einwanderung".
BR24
07.11.2018

Streit um UN-Migrationspakt erreicht den Bundestag
Mehr als 190 UN-Mitgliedstaaten haben sich für den UN-Migrationspakt ausgesprochen. Doch die Unterstützung für das Dokument bröckelt - auch in Europa. Eva Dick vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)  hält den Pakt dennoch für eine wichtige normative Zielaussage, die Auswirkungen auf politische Entscheidungen von nationalen Regierungen hat.
radio eins
06.11.2018


UN-Migrationspakt: Ganz unverbindlich Fakten schaffen
Kritiker des „Global Compact for Migration“ verbreiten angeblich „Fake News“. Der Compact, heißt es von Seiten des Auswärtigen Amtes und der meisten Medien, sei aber überhaupt nicht rechtsverbindlich. Bei dem gesamten Compact handle es sich nur um eine Willenserklärung von Staaten. Die Tagesschau-Faktenfinder etwa zitieren ausgiebig Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und den Juristen Christoph Vedder von der Universität Augsburg.
Tichys Einblick
06.11.18

Der UN-Migrationspakt: Viel Lärm um (fast) nichts?
Der Pakt ist ein Bekenntnis zu dem was Migration darstellt: eine globale Realität, die sich nicht einfach ignorieren lässt. Kritiker des Paktes haben in einem Punkt aber durchaus Recht. Ein Gastbeitrag von Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Enrwicklungspolitik (DIE).
Tagesspiegel CAUSA
05.11.2018

Handel mit Afrika - profitiert die Bevölkerung wirklich?
Hilft es den Menschen in Afrika, wenn dort deutsche Unternehmen gefördert werden? "Das ist kein Automatismus", sagt Axel Berger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). "Deutsche Unternehmen bringen hochwertige Technologie mit, die meistens für den afrikanischen Unternehmenssektor zu hoch entwickelt ist. Hier bedarf es zusätzlicher Maßnahmen um tatsächlich von den Investitionen zu profitieren. Es ist aber auch notwendig den innerafrikanischen Handel zu stärken und Handelsbarrieren abzubauen".
SWR 1
02.11.2018


Vereinte Nationen: Was im UN-Migrationspakt wirklich steht
Rechtsnationalisten schüren Ängste vor dem UN-Migrationspakt. Falschmeldungen will das Auswärtige Amt in Berlin nicht länger dulden. Aber was steht wirklich in dem Vertrag? Benjamin Schraven und Eva Dick vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) versichern in einem gemeinsamen Text, der Migrationspakt sei "sicherlich kein Türöffner für ungebremste Masseneinwanderung nach Europa oder dergleichen. Er ist vielmehr ein nüchternes Bekenntnis zu dem, was Migration eigentlich ist. Nämlich eine globale Realität, die sich nicht einfach durch Grenzschließungen oder ein paar Milliarden Euro mehr an Entwicklungshilfe unterbinden lässt".
Deutsche Welle
02.11.2018


O que propõe o pacto global sobre migração da ONU
Populistas de direita alimentam temores em relação a acordo proposto, classificando-o de ameaça à soberania nacional e abertura à migração. Benjamin Schraven e Eva Dick, do Instituto Alemão de Política de Desenvolvimento, garantem num texto conjunto que o pacto migratório "certamente não significa abrir as portas à migração em massa e desenfreada para a Europa". Trata-se sobretudo de um reconhecimento de que a migração é uma realidade global, que não pode ser contida simplesmente com o fechamento de fronteiras ou alguns bilhões de euros adicionais para a ajuda ao desenvolvimento, dizem os dois especialistas.
terra
2 Nov. 2018


UN-Migrationspakt: Gefahr für die nationale Souveränität?
Der UN-Migrationspakt gefährde die staatliche Souveränität oder sogar die gesamte Demokratie - solche Vorwürfe sind derzeit zu hören. Was ist dran an den Behauptungen? Klar ist also: Das Papier ist rechtlich nicht bindend. Diese Festlegung sei absichtlich erfolgt, sagt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Denn in der Vergangenheit habe sich gezeigt, "dass rechtlich bindende Migrationsabkommen wie die UN-Wanderarbeiterkonvention insbesondere von Industrie- und Einwanderungsländern nicht ratifiziert wurden".
Tagesschau Faktenfinder
01.11.2018


Climate change mitigation is a good investment
We need international cooperation and adequate investment in climate resilience to mitigate the increased capital costs facing climate vulnerable developing countries. International support for increased investments in climate adaptation measures and mechanisms to transfer financial risks can help these countries to enter a virtuous circle, say Ulrich Volz of the German Development Instiute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) and Bob Buhr of the Imperial College Business School.
Investment & Pensions Europe
1 November 2018


Education for social advancement

Education can lead to inequality – and it can help to overcome inequality. Good schools promote upward mobility and gender equality. Public policy must ensure the quality of schools as well as broad-based access. Fabian Könings of the University of Jena and Jakob Schwab of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) examined social mobility over generations in India, Peru, Ethiopia and Vietnam. The study shows that children from poor households have a 20 % lower chance of graduating from secondary school than children from middle-class households.
D+C Development and Cooperation
1 November 2018


Nationbuilding à la Bismarck
Sozialpolitik dient dazu, Armut zu verhindern und soziale Kohäsion zu sichern. Marktfundamentalisten bezeichnen sie aber gern als „unmodern“, denn Staaten sollten sich ihrer Meinung nach aus dem Wirtschaftsgeschehen heraushalten. Diese Sicht ist laut Markus Loewe vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) grundsätzlich falsch, wie er im Interview erläutert.
E + Z Entwicklung und Zusammenarbeit
November 2018


Bismarck’s tools for nation-building
Social-protection policies serve to prevent poverty and reduce social disparities. Market orthodox leaders tend to argue that such schemes are out dated, demanding that governments must not interfere in markets. Their ideas are fundamentally misguided, argues Markus Loewe of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in this interview.
D + C Development and Cooperation
November 2018

Oktober 2018

Partnerschaft auf Augenhöhe: Deutschland stößt Milliarden-Fonds für mehr Investitionen in Afrika an / Entwicklungsorganisationen skeptisch
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Investitionen in Afrika zugesagt. "Deutsche Unternehmen sind noch zögerlich in Afrika im Vergleich zu Schwellenländern wie Indien und China", sagte Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Allgemeine Zeitung Mainz
31.10.2018


Treffen von Staats- und Regierungschefs: Investitionensgipfel für Afrika in Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Investitionen in Afrika zugesagt. Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik hält die deutsche Initiative für einen guten Ansatz. Sie bringe reformwilligen afrikanische Partnerländer zusammen mit Investoren. Es geht darum, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass mehr deutsche Unternehmen in afrikanischen Ländern investieren und dadurch langfristige Arbeitsplätze entstehen können.
tagesschau.de
30.10.2018

Afrika-Gipfel : Berlin gründet Eine-Milliarde-Fonds für Afrika
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Investitionen in Afrika zugesagt. Bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin kündigte sie am Dienstag die Gründung eines Fonds mit diesem Umfang an, der vor allem kleinere und mittlere Unternehmen zu einem stärkeren Engagement auf dem Nachbarkontinent Europas ermutigen soll. „Deutsche Unternehmen sind noch zögerlich in Afrika im Vergleich zu Schwellenländern wie Indien und China“, sagte Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
RP Online
30.10.2018

Afrika-Gipfel: Berlin gründet Eine-Milliarde-Fonds für Afrika
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Investitionen in Afrika zugesagt. Bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin kündigte sie am Dienstag die Gründung eines Fonds mit diesem Umfang an, der vor allem kleinere und mittlere Unternehmen zu einem stärkeren Engagement auf dem Nachbarkontinent Europas ermutigen soll. „Deutsche Unternehmen sind noch zögerlich in Afrika im Vergleich zu Schwellenländern wie Indien und China“, sagte Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.
Volksfreund
30.10.2018

Afrika-Gipfel: Berlin gründet Eine-Milliarde-Fonds für Afrika
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Milliarde Euro zusätzlich für die Förderung privater Investitionen in Afrika zugesagt. Bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin kündigte sie am Dienstag die Gründung eines Fonds mit diesem Umfang an, der vor allem kleinere und mittlere Unternehmen zu einem stärkeren Engagement auf dem Nachbarkontinent Europas ermutigen soll. „Deutsche Unternehmen sind noch zögerlich in Afrika im Vergleich zu Schwellenländern wie Indien und China“, sagte Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.
Saarbrücker Zeitung
30.10.2018


How Donor Agencies Use Standardized Results Indicators
International aid agencies have, for the past several years, been trying to find ways to standardize results indicators, in order to simplify their agency-wide reporting. For those implementing agencies which must deal with the standard indicators donors want them to use, a 2014 the German Development Institute study could be useful. The Role of Indicators in Development Cooperation, by Sarah Holzapfel describes the advantages and disadvantages of using standard indicators, and of how different donor agencies approach their use.
PCDN
30 October 2018

Winning Papers Selected from the Green Transformation and Competitive Advantage Conference
Many questions have been explored through the 40 papers presented at the Green Transformation and Competitive Advantage Conference, jointly held by the Green Growth Knowledge Platform (GGKP), the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), and the German Corporation for International Cooperation / Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) from 18-19 June 2018 in Bonn, Germany. Now three papers have been recognized for their policy relevance.
Green Growth Knowledge Platform
30 October 2018

PRIMAVERA ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert
Für seine vorbildliche Partnerschaft mit dem kambodschanischen Öllieferanten Kam Spices Trading Co., Ltd. ist der Allgäuer Bio-Pionier PRIMAVERA für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben. Experten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) und der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney haben die Bewerbungen ausgewertet und die Nominierten ermittelt.
WirtschaftsNetz-Deutschland
30.10.2018

 

Was wurde aus der „digitalen Kluft“?
Die Vereinten Nationen feiern den World Development Information Day. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Informationsgesellschaft für die weltweite Entwicklung, bietet dieser Tag eine gute Gelegenheit zur Reflexion. Insbesondere lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob die Gefahr einer digitalen Nord-Süd-Kluft gebannt werden konnte, sagt Andreas Stamm vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
26.10.2018

Die AfD sagt, Merkel wolle alle Migranten weltweit ins Land lassen – der Faktencheck
Im Dezember wollen die Vereinten Nationen den Globalen Migrationspakt verabschieden. Die AfD verbreitet Behauptungen über den Migrationspakt und betreibt damit Wahlkampf für die hessische Landtagswahl. Mit diesem Migrationspakt wollen die Vereinten Nationen die weltweite Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Migration verstärken. Der Pakt sei "ein Bekenntnis dazu, dass Migration eine globale Realität darstellt", erklärt der Sozialwissenschaftler Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn.
Watson.de
26.10.2018

Here’s what social science tells us about that migrant “caravan”
President Trump vowed Monday to reduce aid to Guatemala, Honduras, and El Salvador if they couldn’t stop their citizens from fleeing their violence and poverty to travel to the United States. While it may intuitively seem as if cutting foreign aid would have similar effects, decreasing the quality of life and pushing people to leave for wealthier countries, the evidence is mixed. Charles Martin-Shields, Benjamin Schraven (both German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik - DIE) and Steffen Angenendt  explained that development aid and humanitarian assistance can — over time — slow migration from poor countries, while immediate cuts aren’t likely to make any immediate differences either way.
Washington Post
23 October 2018

Taugt die Entwicklungshilfe als Druckmittel in der Migrationspolitik?
AfD will Staaten Gelder streichen, die abgelehnte Asylbewerber nicht zurücknehmen. Ähnliche Ideen kamen aus Union und SPD. Forscher warnen vor Bumerang-Effekt. Es könne zu einer „weiteren Entfremdung zwischen den afrikanischen Gesellschaften und Europa“ kommen. „Die Lücke würden andere Geberländer füllen, zum Beispiel China.“ Die Volksrepublik habe ihre Präsenz in Afrika bereits „massiv“ ausgebaut, sagt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Die Welt
19.10.2018

EU to the rescue: Priorities for a positive multilateralism
We are a long way from 2015. That year, the world committed to the Sustainable Development Goals and the Paris Agreement on climate – promising to end extreme poverty, address corrosive inequality, boost peace and prosperity, and stop climate change. Today, global challenges require global action. The SDGs provide a framing. For the EU, there are five priorities, write leaders of five European think tanks.
Euractiv
15 October 2018


Ökonom: Afrikanische Staaten fühlen sich vom IWF bevormundet
Viele afrikanischen Länder fühlen sich laut Wirtschaftsexperten von der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfonds (IWF) finanziell bevormundet. Eine erneute weltweite Finanzkrise könnte dem Kontinent allerdings mehr schaden als 2008, sagt Peter Wolff assoziierter Wissenschaftler beim Bonner Deutschen Institut für Entwicklungspolitik: "Afrika ist inzwischen mehr in den internationalen Finanzmarkt involviert." Deswegen fordert der Ökonom auch eine stärkere Einbindung Afrikas bei internationalen Finanzfragen. "Es gibt schon erste Ansätze, aber afrikanische Länder bleiben in multilateralen Finanzinstitutionen unterrepräsentiert."
evangelisch.de
14.10.2018


,,Zu starke Beschäftigung mit uns selbst"
Welche außenpolitische Rolle sollte Deutschland zukünftig übernehmen? Diese Frage stand im Zentrum der Auftaktveranstaltung zum vierten Quartal des Jubiläumsjahrs der Universität Bonn. Dr. Scholz wies daraufhin, dass die Ungleichheit der wirtschaftlichen Verhältnisse weltweit ein massives Problem darstelle und das zu einem Zeitpunkt, zu dem der Multilateralismus in der Krise sei, liberale Weltordnung und Rechtsstaatlichkeit infrage gestellt würden. Umso wichtiger sei es daher, das Vertrauen in politisches Handeln zurückzugewinnen: ,,Wir sollten in die Reform und Stärkung der EU investieren", sagte Imme Scholz, Kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), ,,und dabei die nationalen Interessen nicht unterdrücken".
My Science
12.10.2018

Internationale Beziehungen: Kritische Prüfung
Die Welt ändert sich schnell und wird zunehmend komplex. Die Entwicklungspolitik muss sich anpassen. Laut DIE-Programmleiter Stephan Klingebiel stellen sowohl systemimmanente als auch externe Entwicklungen die gewohnte Praxis infrage. Systemimmanent gewinne beispielsweise die Süd-Süd-Zusammenarbeit an Bedeutung.
E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit
09.10.2018

 

International relations: Reconsidering development cooperation
The world is changing fast and becoming ever more complex. The aid system must adapt. Some challenges arise within the aid system, but overarching global trends matter too. The world of aid is changing fast in other ways as well, argues Stephan Klingebiel, who is co-chair of the programme Inter- and transnational cooperation with the Global South at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Some challenges arise within the aid system. For example, South-South cooperation is becoming ever more important, Klingebiel says.
D+C Development and Cooperation
9 October 2018

Ausbildung statt Flucht
Mehr legale Wege nach Europa - Migrationsexperten fordern das schon lange. "Wenn junge Menschen zur Ausbildung nach Europa kommen, hier einige Jahre arbeiten und dann mit dem erworbenen Wissen in ihre Heimat zurückkehren, wäre das eine Win-Win-Win-Situation", sagt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn. Von der irregulären Verzweiflungsmigration profitiere dagegen niemand.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
05.10.2018

September 2018

"Megastädte können unregierbar werden"
Immer mehr Menschen streben weltweit in die Städte. Der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner erklärt, welche Folgen das hat, wie ländliche Regionen wieder attraktiv werden - un welche Großstadt ihn schon heute überzeugt.
Bistumspresse
30.09.2018

Gastwirtschaft: Was wird mit den Armen?
Roboter erledigen immer komplexere Arbeiten. In den nächsten zehn bis zwanzig Jarhen könnte die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze automatisiert werden. Was wird dann aus Ländern, die außer Lohnarbeit für die Exportindustrie kaum Einkommensquellen haben, fragt Tilman Altenburg vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Frankfurter Rundschau
27.09.2018


Manufacturing: Automation in a low-wage country
Evermore industrial robots are being used in Mexico, where the potential for automation is great. To what extent robots will really replace low-wage labour remains to be seen however. Digital checkout points facilitate automated store-keeping as well as optimisation of supply chains. Tilman Altenburg of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) recommends that prudent policies should guide this kind of social change.
D+C Development and Cooperation
23 September 2018


Können Think Tanks die Welt retten – und sollten sie das überhaupt?
In Buenos Aires trafen sich beim T20-Gipfel verschiedene Think Tanks, um über globale Wirtschafsthemen zu diskutieren. Ein nobles Format – doch können sie auch die Politik beeinflussen? Das Pfund der T20 ist die Unabhängigkeit vom politischen Prozess sowie die Breite an Expertise aus ganz unterschiedlichen – auch politischen – Kontexten. Universitätsangehörige, große Institute wie das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn und das Kieler Institut für Weltwirtschaft, die Brookings Institution in Washington, das South African Institute for International Affairs in Johannesburg, kleine Beratungsfirmen, politische Stiftungen und andere bilden die T20.
Wirtschaftswoche
21.09.2018

Gibt es gerechte Globalisierung?
Gibt es in unserer globalisierten Welt zwangsläufig Gewinner und Verlierer – oder lassen sich Ressourcen wahrhaft fair verteilen? Sollten Arme mehr gefördert werden als der Mittelstand? Sören Hilbrich vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) mit einem Beitrag zum Thema globale Gerechtigkeit.
EurActiv
18.09.2018


Lehren ja, Reformen nein
»Mehr Menschen müssen künftig hungern, weil sich die Banker verspekuliert haben.« Prägnanter kann man die Folgen der Finanzkrise nach der Lehman-Brothers-Pleite vor zehn Jahren kaum auf den Punkt bringen, als es Dirk Messner, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, damals gemacht hat. Dass die Finanzkrise die Zahl der Hungernden 2009 zeitweise gar über die Milliardenschwelle katapultierte, war der statistisch bemerkenswerteste Nachweis der Folgen für den Globalen Süden.
Neues Deutschland
17.09.2018

Sibylle Riedmiller in Frankfurt „Im Fluss trieben die Leichen“
Sibylle Riedmiller ist eine der „4 Alemanes“ die in Frankfurt von ihrem Untergrundkampf gegen das Pinochet-Regime berichten. Der FR erzählte sie vorab von Kassibern, Gewalt und viel Heldinnenmut. Sibylle Riedmiller studierte  Sozialwissenschaften und absolvierte nach dem Diplom das Postgraduierten-Programm am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.
Frankfurter Rundschau
16.09.2018


Fossil fuels dominate African energy investment
A study has found that 60 percent of international public finance in African energy goes to fossil fuels, compared to just 18 percent to cleaner alternatives. Are wealthy countries offshoring emissions? Anna Pegels, a researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) think tank, argues that gas, which is cleaner and more flexible than coal, could complement fluctuating renewable energy in a less carbon-heavy fuel mix. But she says globally, efforts to give up dirty fuels are still falling short.
Tremont Herald
16 September 2018


Slow progress in Paris rulebook negotiations “deeply worrying,” Germany must honour its climate commitments – researchers
The slow pace of progress in the negotiations on a rulebook for the Paris Climate Agreement is “deeply worrying,” and industrial countries must both help configure global climate policy in a socially responsible way and do their own homework, write Steffen Bauer and Clara Brandi in an article for the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Clean Energy Wire
12 September 2018


Angst schützt unser Klima nicht
Die Furcht, mit einem raschen Kohleausstieg der AfD weiter Wähler in die Arme zu treiben, bestimmt zunehmend die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung. Der Co-Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), Dirk Messner, stellte vor wenigen Tagen klar, es sei „unredlich, den Klimaschutz zu verzögern und das mit Gerechtigkeitsargumenten zu verschleiern“.
Tagesspiegel
11.09.2018

The exaggerated threat of robots
A lack of jobs and insufficient industrialisation are hampering the development of many African countries. Now another threat is seems to be emerging: the automation of production. However, it will It will however take quite a lot of time before robots become cheaper than workers in Africa. A discussion paper by the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) reports that the Chinese government expects 85 million jobs to migrate away from the country’s low-wage industries – of which a share might go to Africa.
D+C Development and Cooperation
9 September 2018


Fossil fuels dominate African energy investment
A study has found that 60 percent of international public finance in African energy goes to fossil fuels, compared to just 18 percent to cleaner alternatives. Are wealthy countries offshoring emissions? “To be frank, I doubt that any country in the world is really set on ending fossil fuels,” says Anna Pegels of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), pointing to the lack of public outcry when Germany recently admitted it would fail to meet its 2020 climate targets.
SweetCrudeReports
8 September 2018


Cambodia juggles energy need V risk new Chinese dam could ‘kill the Mekong’
In June 2018, a leaked environmental impact assessment report on the proposed Sambor Hydropower Dam project in Cambodia revealed that constructing a dam at the proposed site could “literally kill the [Mekong] river”. Yet,  the Cambodian government would be wise to heed the advice found in the reports it commissions, says Hannah Elten, participant of the Postgraduate-Programme at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
AEC News Today
7 September 2018

Institut für Entwicklungspolitik: Direktor Prof. Messner verlässt das DIE, bleibt aber dem Wissenschaftsstandort Bonn erhalten
Staatssekretärin Annette Storsberg würdigt bei der Feier zur Verabschiedung des Direktors des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner die Verdienste des künftigen UNU-Institutsleiters.
Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
06.09.2018


Expertenvorschlag: Ein Pass für Klimaflüchtlinge
Den Bewohnern mancher Inselstaaten bleibt angesichts des steigenden Meeresspiegels wohl keine andere Möglichkeit als irgendwann das Land zu verlassen. Berater der deutschen Bundesregierung fordern jetzt, Betroffenen eine „würdevolle und sichere Migration“ zu ermöglichen. Es sei ungerecht, wenn die Interessen von Klimaopfern nicht wahrgenommen würden, warnte der WGBU-Co-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner.
Neue Energie
06.09.2018

Rat an die Kohlekommission: Klimaschutz zu bremsen, führt nicht zu mehr Gerechtigkeit – im Gegenteil
Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) gibt der Kohlekommission einen Rat mit auf den Weg, der für Wissenschaftler ungewöhnlich deutlich formuliert ist: "Es ist unredlich, den Klimaschutz zu verzögern und das mit Gerechtigkeitsargumenten zu verschleiern. Wir wissen doch: Wenn die Treibhausgasemissionen nicht bis Mitte des Jahrhunderts gegen Null gehen, dann laufen wir Gefahr, einen Umbruch des gesamten Erdsystems zu erzeugen – und das ist auch aus Gründen der Gerechtigkeit unverantwortlich." Das sagt der WBGU-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner im Interview.
Makronom
05.09.2018

Ein Pass für Klimaflüchtlinge
Wo sollen die Bewohner von Tuvalu hin, wenn ihre Pazifik-Insel absäuft? Tuvalus Bürger haben kaum zum Klimawandel beigetragen, doch sie sind mit am stärksten davon betroffen. Es sei ungerecht, wenn die Interessen von Klimaopfern nicht wahrgenommen würden, warnte der WGBU-Co-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik Dirk Messner.
Frankfurter Rundschau
04.09.2018

Fossil fuels dominate African energy investment
A study has found that 60 percent of international public finance in African energy goes to fossil fuels, compared to just 18 percent to cleaner alternatives. Anna Pegels, a researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) think tank, argues that gas, which is cleaner and more flexible than coal, could complement fluctuating renewable energy in a less carbon-heavy fuel mix. But she says globally, efforts to give up dirty fuels are still falling short.
Deutsche Welle
4 September 2018

Wissenschaftler dringen auf Konsequenz und Gerechtigkeit beim Klimaschutz
Im Kampf gegen die Erderwärumung müssten Klimaschutz und Fragen der sozialen Gerechtigkeit zusammengebracht werden, heißt es in einer am Freitag in Berlin vorgestellten Studie des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU). Ein neuer Transformationsfonds soll strukturelle Anpassungsprozesse unterstützen. Die Experten schlagen vor, dieser könne in Deutschland aus einer moderaten Erhöhung der Erbschaftsteuer sowie aus Abgaben auf den CO2-Ausstoß gespeist werden. So könnten "40 Milliarden Euro pro Jahr zusammenkommen", sagte der Co-Vorsitzende des WBGU und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner.
xity
04.09.2018


Merkel's Africa trip wasn't just migration & investment, it was a signal to EU partners & voters
German Chancellor Angela Merkel wrapped up a three-day tour to West Africa at the end of August visiting Senegal, Ghana and Nigeria. Talk of greater German investment in Africa is also framed in the context of China’s continuing push on the continent and the British Prime Minister Theresa May’s recent charm offensive. RFI's Daniel Finnan spoke to Julia Leininger, head of the German Development Institute’s research programme Transformation of Politikcal (Dis-)Order: Institutions, Values & Peace.
Radio France International
3 September 2018


"Klimapass" für Flüchtlinge gefordert
Ein internationaler "Klimapass" soll nach dem Willen deutscher Regierungsberater vor den zerstörerischen Folgen des Klimawandels flüchtenden Menschen den Zugang zu sicheren Staaten gewähren. Wenn man die Inselstaaten betrachte, werde das vorerst ein bis zwei Millionen Menschen betreffen, sagte der Beirats-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner.
Siegener Zeitung
03.09.2018

Digitalisierung und Umweltschutz: „Ausbruch aus den Silos“
Die Digitalisierung bringt zunehmend IT-Experten und Umweltbewegte zusammen. Sie kann zum Motor für Nachhaltigkeit werden. Als „Ausbruch aus den Silos“ bezeichnet Dirk Messner, einer der beiden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), die neue Dynamik. Derzeit arbeitet der Beirat an seinem neuen Hauptgutachten zum Thema Digitalisierung, das Ende des Jahres fertig sein soll.
die tageszeitung
02.09.2018

WBGU: Klimapolitik „zeit–gerecht“ gestalten
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat am 31.08.2018 sein neues Politikpapiers mit dem Titel „Zeit-gerechte Klimapolitik: Vier Initiativen für Fairness“ an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und den Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Georg Schütte, übergeben. Die beiden WBGU-Vorsitzenden Dirk Messner und Sabine Schlacke stellten die Empfehlungen an die Bundesregierung für eine zeit-gerechte Klimapolitik in Berlin vor.
Solarify
02.09.2018


Gerechte Klimapolitik mit «Klimapass»?
Ein internationaler «Klimapass» soll nach dem Willen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) vor den zerstörerischen Folgen des Klimawandels flüchtenden Menschen den Zugang zu sicheren Staaten gewähren. Wenn man die Inselstaaten betrachte, werde das zunächst ein bis zwei Millionen Menschen betreffen, sagte der WBGU Co-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner.
Proplanta
01.09.2018

Hilfe für Klima-Flüchtlinge: Forscher: Industriestaaten sollen Heimatlose aufnehmen
Der Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der die Bundesregierung in Umweltfragen berät, hat seine jüngste Arbeit vorgelegt, ein Positionspapier zur Klimagerechtigkeit. „Wird der Klimaschutz nicht mit Gerechtigkeit verbunden, dann bekommen wir keine Legitimation für ihn“, sagt Dirk Messner, Co-Vorsitzender des WBGU und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).
Süddeutsche Zeitung
01.09.2018

August 2018

Wissenschaftler dringen auf mehr Konsequenz und Gerechtigkeit beim Klimaschutz
Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung drängen der Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) auf mehr Konsequenz im Kampf gegen die Erderwärmung. Dabei müssten aber auch Klimaschutz und Fragen der sozialen Gerechtigkeit zusammengebracht werden. Würden soziale Aspekte nicht mit berücksichtigt, "bekommen wir keine Legitimation für ambitionierten Klimaschutz", warnte der WGBU-Co-Vorsitzende Dirk Messner. Genauso sei es aber ungerecht, wenn die Interessen von Klimaopfern nicht wahrgenommen würden. "Verweigerter Klimaschutz schädigt zukünftige Generationen, die noch keine Stimme haben. Auch denen müssen wir zu ihrem Recht verhelfen", forderte Messner weiter.
Täglicher Anzeiger Holzminden
31.08.2018

Sopesan en Berlin crear visado climático para víctimas de catástrofes
Asesores del Gobierno alemán que dirige la canciller Angela Merkel son partidarios de crear un “pasaporte climático” internacional que permitiría residir en Estados seguros a ciudadanos que se hayan visto obligados a abandonar su país de origen debido a los efectos devastadores del cambio climático. “Si tomamos en cuenta los estados insulares, estaríamos hablando de uno o de dos millones depersonas”, explicó el presidente del WBGU, Dirk Messner.
Candás 365
31.08.2018

Umdenken wegen Klimawandel Zugang zu sicheren Staaten: Regierungsberater fordern "Klimapass" für Migranten
Am Freitag stellte der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) Vorschläge für eine gerechte Klimapolitik vor. U.a. wird ein Klimapass vorgeschlagen, der Menschen, die unverschuldet wegen des Klimawandesl ihre Heimat verlieren, den Zugang zu sicheren Staaten gewähren soll. Laut dem Beirats-Vorsitzenden und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner, betrifft das etwa ein bis zwei Millionen Menschen.
Focus Online
31.08.2018

German Advisory Council on Global Change (WBGU): Four climate policy initiatives for a fair transformation
Climate policy must take into account all the affected people, empower them, hold those responsible for climate change accountable, and create both global and national prospects for the future, according to the German Advisory Council on Global Change (WBGU). “If climate protection and fairness are not linked in our society – a struggle currently dealt with in the coal exit commission – then we have no legitimacy to set ambitious climate goals,” said Dirk Messner, co-head of the WBGU and director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Clean Energy Wire
31 August 2018

Wissenschaftler dringen auf mehr Konsequenz und Gerechtigkeit beim Klimaschutz
Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung drängen wissenschaftliche Berater der Bundesregierung auf mehr Konsequenz im Kampf gegen die Erderwärmung. Würden soziale Aspekte nicht mit berücksichtigt, "bekommen wir keine Legitimation für ambitionierten Klimaschutz", warnte der WGBU-Co-Vorsitzende und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner. Genauso sei es aber ungerecht, wenn die Interessen von Klimaopfern nicht wahrgenommen würden. "Verweigerter Klimaschutz schädigt zukünftige Generationen, die noch keine Stimme haben. Auch denen müssen wir zu ihrem Recht verhelfen", forderte Messner weiter.
AFP
31.08.2018

"Der Ausstieg aus der Kohleverstromung wird kommen"
Raus aus der Kohle, einen Pass für Klimaflüchtlinge: Das will der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Dirk Messner, Direktor des deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Co-Vorsitzender des WBGU erklärt, warum.
ZEIT ONLINE
31.08.2018


Klimaflüchtlinge sollten einen "Klima-Pass" bekommen
Das Expertengremium der Bundesregierung "Globale Umweltveränderung" spricht Klartext: Angesichts des fortschreitenden Klimawandels müsse es neue Wege und Konsequenzen geben. Zum Beispiel: Klima-Pässe. Als Aufnahmeländer für Klimaflüchtlinge sollten sich Staaten zur Verfügung stellen, die viele Treibhausgase ausstoßen - das beträfe auch Deutschland. Schutz müssten die Länder bieten, die den Klimawandel vorantreiben, sagt Dirk Messner, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Deutschland solle sich bei der nächsten Weltklimakonferenz für so einen Pass einsetzen.
SWR Aktuell
31.08.2018

 

Merkels Afrika-Reise endet - "Debatte über reguläre Migration ist nötig"
Bundeskanzlerin Merkel hat auf ihrer Afrika-Reise für privatwirtschaftliches Engagement auf dem Kontinent geworben. Das allein reicht nicht, sagt die Afrika-Expertin Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
ZDF
31.08.2018

Entwicklungshilfe führt zu mehr statt weniger Migration?
Studien der Vereinten Nationen oder des Center for Global Development Washington kommen zu dem Ergebnis, dass Entwicklungshilfe für arme Länder offenbar zunächst einmal zu mehr Migration führt als zu weniger. Demnach würde sich dieser Trend erst ab einer bestimmten Einkommenssituation umkehren. Wie sind hier die Zusammenhänge? Ein Gespräch mit dem Migrationsforscher Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
MDR Kultur
21.08.2018


Wie Sicherheitsgemeinschaften zerfallen - bestes Buch zur Friedensforschung ausgezeichnet
Für seine Monografie zur Friedensforschung hat der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Simon Koschut den diesjährigen Ernst-Otto-Czempiel-Preis erhalten. Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zeichnete sie als "die beste postdoktorale Monografie der Friedensforschung" aus. Der Juror Dr. Jörn Grävingholt vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sagte: "Wer verstehen will, wie Normenwandel zur Stabilisierung oder Destabilisierung von Friedensordnungen beitragen kann, sollte dieses Buch lesen."
Focus online
20.08.2018


Wie Sicherheitsgemeinschaften zerfallen - bestes Buch zur Friedensforschung ausgezeichnet
Für seine Monografie zur Friedensforschung hat der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Simon Koschut den diesjährigen Ernst-Otto-Czempiel-Preis erhalten. Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zeichnete sie als "die beste postdoktorale Monografie der Friedensforschung" aus. Der Juror Dr. Jörn Grävingholt vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sagte: "Wer verstehen will, wie Normenwandel zur Stabilisierung oder Destabilisierung von Friedensordnungen beitragen kann, sollte dieses Buch lesen."
MyScience
17.08.2018

Putting FDI on the G-20 agenda
While much of the world’s attention is focused on the economic damage being wrought by US President Donald Trump’s trade wars, global trade’s twin, foreign direct investment (FDI), has largely been neglected. And yet, with FDI flows valued at $1.43 trillion in 2017, on top of the $28 trillion already invested, how these flows are managed matters, say Karl P. Sauvant of the Columbia University and Axel Berger of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
The Jordan Times
13 August 2018


Global trends: “Change can be measured, the reasons for it cannot”
Imme Scholz, deputy director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), was involved in the Delphi study as one of several experts. The mission was to identify global trends that will be important for development policy through to 2032. In the interview, Scholz talked about how development successes are linked to development cooperation. She also considered how these matters are perceived by policymakers and the general public.
D+C - Development + Cooperation
9 August 2018


Migration: Wie viele Menschen vertreibt der Klimawandel?
Steigende Meeresspiegel und Dürren vertreiben Menschen aus ihrer Heimat. Konkrete Zahlen zu «Klimaflüchtlingen» sehen Experten aber skeptisch. Für die Gleichung «je mehr Klimawandel, desto mehr Migration» seien die Gründe, sein Heimatland zu verlassen, viel zu komplex, schreiben etwa Forscher des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in der «Zeit».
L'essentiel
09.08.2018

Put FDI on G20 agenda for sustainable growth
International investment has become an important source of external finance for many countries; for developing economies, in particular, foreign direct investment (FDI) can exceed official development assistance by wide margins. But if FDI is to contribute meaningfully to economic growth and sustainable development, existing flows must increase even more. For that to happen, international investment policies need better coordination, and we believe that the G20 is the best forum to facilitate this process, say Karl P. Sauvant of the Columbia University and Axel Berger of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Shanghai Daily
8 August 2018


Green Transformation and Competitive Advantage: Evidence from Developing Countries
Developing country governments are increasingly committing to ‘greening’ their economies, most explicitly under the Paris Agreement, where nearly all governments agreed to establish national roadmaps for decarbonisation. Many developing country governments have furthermore enacted comprehensive national green growth strategies. In this context, the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Green Growth Knowledge Platform (GGKP), and the German Corporation for International Cooperation / Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) held a conference on the theme of "Green Transformation and Competitive Advantage: Evidence From Developing Countries" from 18-19 June 2018 in Bonn, Germany.
Green Growth Knowledge Platform
8 August 2018

Transitzentren verschleiern die wirklichen Probleme bei Flucht und Migration
Ganz Europa diskutiert nach wie vor wild über den Umgang mit Flüchtlingen und irregulärer Migration. In Deutschland wurde beschlossen sogenannte Transitzentren an den deutschen Außengrenzen einzurichten. Von diesen Zentren aus sollen dann Asylbewerber, für die eigentlich andere Mitgliedsstaaten der EU zuständig sind, in diese Länder zurückgeschickt werden. Benjamin Schraven fragt sich, ob diese Ideen tatsächlich wichtige Bausteine bei der Bewältigung des Problems der irregulären Migration sind.
Huffington Post
07.08.2018

Increasing the Coherence and Scale of Public and Private Contributions
Breaking out of a siloed approach means building multi-actor partnerships (MAPs), as outlined in a German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) discussion paper titled, ‘Incentivizing and Regulating Multi-actor Partnerships and Private Sector Engagement in Development Cooperation.’ Authored by Dorothea Wehrmann, the paper describes challenges to engaging private sector actors in development cooperation towards long-term agendas such as the SDGs.
SDG Knowledge Hub
6 August 2018

Reducing poverty whilst transitioning to a green economy
In regard to structural change, developing countries face a double challenge: they must foster more economic activity to generate jobs and overcome poverty, and, at the same time, they must switch to eco-friendly production. How a green industrial policy could achieve both goals is the topic of a new report. It was produced and published by the German Development Institute /Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in cooperation with UN agencies.
D+C Development + Cooperation
5 August 2018

Juli 2018

Michael Brüntrup zu möglichen Staatshilfen für landwirtschaftliche Betriebe
Bei Phoenix Der Tag diskutierte Michael Brüntrup über die Folgen der anhaltenden Dürre und Hitzewelle. Gehören milliardenschweren Finanzhilfen zu den  Aufgaben eines Staates? Welche Herausforderungen bestehen durch den Klimawandel für Bauern und Familienbetriebe?
Phoenix der Tag
31.07.2018

Migranten kommen auch, wenn mehr Hilfsgeld fliesst
Eine gemeinsame Strategie der Europäischen Union in der Flüchtlingspolitik scheint in weiter Ferne. Statt von einer Flüchtlingskrise müsse man aber eher von einer politischen Krise sprechen, sagt der Migrationsexperte Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Die Flüchtlingszahlen seien stark gesunken. Aber: «Den rechtspopulistischen Bewegungen in Europa ist es zum Teil durch direkte Regierungsbeteiligungen wie in Italien und auch durch Kampagnenarbeit gelungen, die EU beim Thema Flüchtlinge unter Druck zu setzen», meint er.
20 Minuten
26.07.2018


Plantean que industria 4.0 sea un eje fundamental en la generación de nuevas políticas públicas
El futuro laboral está estrechamente relacionado con los procesos de transformación tecnológica y digital, indicó  Juan Carlos Cervantes Gómez (director de Estudios Legislativos del Centro de Estudios de Derecho e Investigaciones Parlamentarias - CEDIP)durante la inauguración del foro “Una Agenda Digital para el Desarrollo Sostenible: Perspectivas desde México”. Este evento fue organizado por el CEDIP, el Instituto Nacional de Administración Pública (INAP) y el Instituto Alemán de Política del Desarrollo / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Estuvo dirigido a ex alumnos del Programa de Administración para la Gobernanza Global (Managing Global Governance, MGG) 2017, el cual se impartió en Bonn, Alemania.
Portal Automotriz
26 Julio 2018

Mehr als nur ein Notstand
Während an vielen Stellen noch die Migrationsbewegungen in die EU im Vordergrund stehen, wird an anderer Stelle bereits über die Integration von Flüchtlingslagern in nationale Ökonomien reflektiert. Charles Martin-Shields,  wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprogramm "Transformationen politischer (Un-)Ordnung" am DIE vermisst eine klare Strategie, die Privatwirtschaft einzubinden.
FR Online
25.07.2018


Zes redenen om de vliegtaks per direct in te voeren
Het kabinet geeft burgers en bedrijven de gelegenheid om mee te denken over de invoering van de vliegtaks. Aan de hand van zes punten geeft Pieter Pauw een eerste aanzet.
NRC.nl
25.07.2018

Transatlantischer Handel in turbulenten Zeiten
"Wenn man die Eskalationsspirale weiter dreht, verliert jeder", sagt Handelsexperte Axel Berger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik zu den aktuellen Reaktionen der EU auf die Handelszölle der USA. "Ein wichtiger Schritt nun ist es, die Welthandelsorganisation zu stärken, also das regelbasierte Handelssystem zu stärken", argumentiert Berger weiter.
Phoenix
19.07.2018

Freihandelsabkommen EU-Japan
Die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen unterzeichnet. Viele Brüger fürchten, dass durch Handelsabkommen Umweltstandards aufgewicht werden. "Es ist zunjächst ein Abkommen, wo Japan und die EU Handelsbarrieren reduzieren, aber es ist auch ein starkes Signal an die USA. Es ist eines der ersten Abkommen, die die EU abschließt und dort die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens verpflichtend macht", kommentiert DIE-Handelsexperte Axel Berger.
Tagesschau
17.07.2018

Hähnchen-These: Ist Europa schuld an der Flucht aus Afrika?
Claus-Peter Reisch hat Aberhunderte Leben gerettet. Er ist Kapitän des Rettungsschiffs “Lifeline” der Organisation Mission Lifeline. Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte er, was Europa aus seiner Sicht tun müsse, um die Flucht aus Afrika zu bremsen. Europa plündere Afrika aus und zerstöre die Wirtschaftsgrundlage der Länder. Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn warnte allerdings in einem Beitrag davor, die Rolle Europas zu überschätzen: “Die größten und drängendsten Probleme der afrikanischen Landwirtschaft werden nicht von der EU-Politik verursacht, sondern von inneren Strukturproblemen und politischer Vernachlässigung.”
Huffington Post
18.07.2018


Große Bestandsaufnahme zum Nachhaltigkeitsziel Energie
Bei einer internationalen Konferenz in New York (HLPF) geht es in diesen Tagen um eine Bestandsaufnahme der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Zu Deutschlands Fortschritten gibt es widersprüchliche Einschätzungen. Für die Länder im globalen Süden ist das Energieziel auf jeden Fall ein Schlüsselthema. „Die SDG benennen Herausforderungen, für die auch die Industrieländer allenfalls einen technischen Vorsprung haben, aber keine klaren Umsetzungsstrategien“, erklärte dazu Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Das HLPF sei als Plattform des Austauschs wichtig um herauszufinden, wie man mit diesen komplexen Problemlagen umgehen könne. Wie komplex die Abhängigkeit der Nachhaltigkeitsziele untereinander ist, hat das DIE in einer interaktiven Grafik visualisiert.
Tagesspiegel
17.07.2018

Six transformations needed to achieve the UN Sustainable Development Goals: major report launched
The World in 2050 (TWI2050) initiative has launched a new report, setting out six key transformations that will enable the world to meet the UN Sustainable Development Goals (SDGs). he World in 2050 (TWI2050) is a global multi-year, multi-stakeholder, interdisciplinary research initiative designed to provide a science-based, integrative approach to address all 17 SDGs. The new report brings together the work of more than 60 authors from 20 organizations involved in the initiative, including coordinating authors from IIASA, Stockholm Resilience Center (SRC), the Sustainable Development Solutions Network (SDSN), the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK), Arizona State University (ASU), and the Netherlands Environmental Assessment Agency (PBL).
International Institute for Applied Systems Analysis
10 July 2018

Six transformations needed to achieve the UN Sustainable Development Goals
The transformations presented in the report by "The World in 2050" (TWI2050), Transformations to Achieve the Sustainable Development Goals, launched today at the UN High Level Political Forum in New York, US, encompass all the major drivers of societal change. TWI2050 is a global multi-year, multi-stakeholder, interdisciplinary research initiative designed to provide a science-based, integrative approach to address all 17 SDGs. The new report brings together the work of more than 60 authors from 20 organizations involved in the initiative, including coordinating authors from IIASA, Stockholm Resilience Center (SRC), the Sustainable Development Solutions Network (SDSN), the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK), Arizona State University (ASU), and the Netherlands Environmental Assessment Agency (PBL).
nano werk
10 July 2018

Armut schließt aus - Teilhabe aber ermöglicht Wohlstand, unabhängig vom Geldbeutel
Armut ist ein schwieriges Thema. Das beginnt schon mit der Definition. Wer ist arm? An was macht man Armut fest? Bei der Podiumsdiskussion „Sackgasse Armut - wie Armut Migration und Teilhabe beeinflusst" in Würzburg versuchten die Kooperationspartner AWO Bezirksverband und Georg-Vollmar-Akademie diesen Themen auf den Grund zu gehen. Weltweit hat die Armut abgenommen, berichtete Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklingspolitik (DIE). Zumindest wenn man die Armutsdefinition der Weltbank verwendet. Diese sagt, dass Menschen arm sind, wenn ihnen pro Tag weniger Geld zur Verfügung steht, um zu kaufen, wofür man in den USA 1,90 Dollar zahlen müsste.
Mainpost
06.07.2018

Entwicklungspolitik: "Entwicklungspolitischen Diskurs der Vergangenheit überwinden"
Ein neuer europäisch-afrikanischer Dialog muss her. Dafür plädiert Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Und der dürfe nicht nur mit den Regierungen geführt werden.
Deutsche Welle
06.07.2018

Middle East: Jordan launches aid drive for Syrian refugees trapped at its border
Jordan's government has closed its border to refugees fleeing the war in southern Syria, instead launching a national aid drive to help those trapped. Tina Zintl, a senior researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), believes the Jordanian government's stance makes sense given the current internal situation there. "Jordan could make the extra effort and take in more people," she told DW. "But in terms of domestic politics it is quite a hard game so I completely understand why the Jordanian side has decided to not take in more refugees but instead provide humanitarian aid."
Deutsche Welle
3 July 2018

Juni 2018

Techtonische Veränderungen
Die digitale Transformation verändert das Leben in Entwicklungsländern mit Hochgeschwindigkeit. Immer mehr Menschen können so an Wohlstand, Gesundheit und Bildung teilhaben – und die unternehmerischen Möglichkeiten wachsen ebenfalls rasant. Experten zeigen sich jedoch besorgt über Monopole und Machtmissbrauch. „Technologie ist nur ein Werkzeug. Wie sie genutzt wird und welche gesellschaftlichen Folgen diese Nutzung hat, ist von Land zu Land vollkommen unterschiedlich. Bei mir überwiegt die Sorge über die rasante Entwicklung“, sagt Tilman Altenburg vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), der in einem Forschungsprogramm die Auswirkungen der technologischen Umbrüche in Entwicklungs- und Schwellenländern untersucht.
corporAID
06/2018

Ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte: "Suchrichtung: Ein gutes Leben auf dem Planeten"
Im Interview spricht der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner über die Bedeutung der Agenda 2030 und welche Rollde den unterschiedlichen Akteuren in der Staatenwelt bei der Umsetzung zukommen.
Stiftung & Sponsoring
Ausgabe 03/2018

Digital technologies: Endangered employment
Digital technologies will fundamentally transform the way goods and services are produced, argues a new paper published by the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). While the trend will predictably lead to job losses, additional employment is uncertain. Policymaking can make the difference.
D+C
30 June 2018

Entwicklungspolitik: Der kooperative Multilateralismus hat immer noch eine Chance
Aufgrund der momentanen Politik der US-Regierung wird bezweifelt, ob die globale Gipfeldiplomatie im Rahmen der G7 oder G20 noch irgendeinen Wert hat. Dabei sollte man aber nicht übersehen, dass die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Regierungen trotz des schwierigen Umfelds immer noch Ergebnisse produzieren kann, die die globale Kooperation in die richtige Richtung weiterentwickeln. Ein Kommentar von Peter Wolff vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
MAKRONOM
26.06.2018


Trump und die internationale Migration – ist die IOM noch zu retten?
Ende dieses Monats wird ein neuer Generaldirektor für die Internationale Organisation für Migration (IOM) gewählt. Der wohl aussichtsreichste Kandidat für den Posten ist der US-Amerikaner und Vize-Präsident der evangelikalen Hilfsorganisation „Samaritan’s purse“ Ken Isaacs. Und dieser ist ein wahrer „Trumpianer“. Anlässlich dieser Wahl beleuchtet Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), welche Rolle der IOM im Bereich der Migrationssteuerung, -kontrolle und -beratung zukommt und warum sie oft als „böse Schwester des UNHCR“ verunglimpft wird.
Euractiv
25.06.2018

Partnerland von Rheinland-Pfalz: Ruanda wirbt beim FC Arsenal
Ruanda hat einen milliardenschweren Werbevertrag mit dem Fußballclub FC Arsenal geschlossen. Zugleich bekommt das afrikanische Land jedes Jahr viele Millionen Entwicklungshilfe, auch aus Rheinland-Pfalz. Passt das zusammen? Hilfe zur Selbsthilfe – die funktionieren kann, sagt Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE): "Ich glaube Ruanda macht da gerade große Fortschritte, ein anderes Image von einem armen afrikanischen Land mitzukreieren. Eben nicht Almosenempfänger, sondern ein Land, was selber die Initiative ergreift."
SWR 1
19.06.2018

Morocco's failed 2026 World Cup bid: A blow to the economy?
Morocco has failed in its effort to secure hosting rights for the 2026 FIFA World Cup. The country's bid team argued the tournament would bring an economic windfall, but how long-lasting would those benefits have been? According to Markus Loewe, an economist at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), any economic boost that Morocco would have received from hosting the World Cup would have been temporary. "We have seen that for Brazil, which hosted the Cup in 2014, and South Africa, which hosted it in 2010, the net positive effect on the economies were much less than one might expect," he told DW.
Deutsche Welle
13 June 2018

SDG Knowledge Weekly: Finance, Development Cooperation, Data and Innovative Technology
Donor governments must support data collection and analysis for the SDGs, and this should be a growing focus of the development community, argue the authors of a German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) Briefing Paper. However, data has “received little attention in the organisations of German development cooperation and their projects,” they write.
SDG Knowledge Hub
11 June 2018

Expertin: Deutschland nicht länger Vorreiter bei Nachhaltigkeit
Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), nennt die zurückgehende Artenvielfalt sowie den anhaltenden Verbrauch von Kohle als Defizite in Bezug auf die Agenda 2030 der Vereinten Nationen zum Thema Nachhaltigkeit und mahnte in dieser Frage mehr Führungsverantwortung des Kanzleramtes an.
Evangelisch.de
07.06.2018


RNE: „Wenn Deutschland es nicht schafft, wer dann?“ – Bilanz der deutschen Nachhaltigkeitspolitik
Eine internationale Expertenkommission stellt auf der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung ihre Bilanz der Nachhaltigkeitspolitik in Deutschland vor – und gibt elf Empfehlungen, was sich jetzt ändern muss. Imme Scholz, als Vizedirektorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik im RNE, nahm die Aussagen der Experten als „Ermutigung“.
Bonn Sustainable Portal
07.06.2018

Ruanda sponsert FC Arsenal mit 11 Millionen Euro pro Saison
Einen entsprechenden Vertrag für Trikot-Werbung hat das Land, das zu den ärmsten der Erde zählt, mit dem Londoner Fußballclub abgeschlossen. Aus der deutschen Entwicklungshilfe kommen Stimmen, die die Regierung verteidigen. Die Europäer sollten aufhören, afrikanischen Ländern vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten hätten, so Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Badische Zeitung
06.06.2018

Klimaschutz und Profit sind keine Gegensätze
Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, ist weltweit ein gigantischer Investitionsbedarf zu decken, für den auch private Investoren benötigt werden. Damit klimafreundliche Investitionen auch wirklich klimafreundlich sind und nicht nur so aussehen, braucht es jedoch transparente Regeln und Standards, sagt Jonas Keil vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
MAKRONOM
04.06.2018

Um dos países mais pobres do mundo paga patrocínio milionário ao Arsenal
O governo do Ruanda – um dos países mais pobres do mundo – vai pagar mais de 34 milhões de euros (R$ 148 mi) para estampar publicidade nas camisetas do Arsenal. O negócio já provocou várias reações internacionais e pedidos para suspender a ajuda internacional ao país. Já Stephan Klingebiel, do Instituto Alemão de Desenvolvimento (DIE), perspectiva o negócio de forma diferente. “Ruanda consegue cada vez mais atrair turismo de conferências e turistas de alto poder aquisitivo”, considerou. Para Klingebiel, o patrocínio “envolve bem mais que algumas dezenas de milhares de torcedores no estádio do Arsenal. Tem um potencial de impacto global“, considerou.
Ciberia
4 Junho 2018


Arsenal com patrocínio milionário de um dos países mais pobres do mundo
O Governo de Ruanda – um dos países mais pobres do mundo – vai pagar mais de 34 milhões de euros ao Arsenal para estampar publicidade nas camisolas do clube. O negócio está a gerar controvérsia, com várias reações internacionais e pedidos para cessar a ajuda internacional ao país. Por outro lado, Stephan Klingebiel, do Instituto Alemão de Desenvolvimento, considera que o negócio “tem um potencial de impacto global”.
ptjornal
4 Junho 2018

Um dos países mais pobres do mundo paga patrocínio milionário ao Arsenal
O Governo do Ruanda – um dos países mais pobres do mundo – vai pagar mais de 34 milhões de euros para estampar publicidade nas camisolas do Arsenal. O negócio já provocou vários reações internacionais e pedidos para suspender a ajuda internacional ao país. Já Stephan Klingebiel, do Instituto Alemão de Desenvolvimento (DIE), perspetiva o negócio de forma diferente. “Ruanda consegue cada vez mais atrair turismo de conferências e turistas de alto poder aquisitivo”, considerou.
ZAP
4 Junho 2018

Rwanda’s Arsenal Sponsorship Deal Sparks Outrage
Rwanda is to become the official tourism partner of Arsenal and the Premier League football club’s first ever shirt sleeve partner. A deal that has rubbed many the wrong way since the country receives foreign aid. Stephan Klingebiel of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sees things differently. Rwanda was increasingly able to attract upscale tourism, along with conference tourism, he told DW, adding that Rwanda had 1.3 million visitors in 2017. 94.000 of them visited national parks.
Africalink
3 June 2018


Patrocínio de Ruanda a time inglês causa indignação
Governo de um dos países mais pobres do mundo vai pagar mais de 34 milhões de euros para estampar propaganda nos uniformes do Arsenal. Negócio provoca pedidos para suspender ajuda internacional.A novidade causou furor além das fronteiras de Ruanda: pelos próximos três anos, o slogan "Visite Ruanda" deve ser estampado nos uniformes do time Arsenal FC. Já Stephan Klingebiel, do Instituto Alemão de Desenvolvimento (DIE), vê as coisas de maneira diferente. "Ruanda consegue cada vez mais atrair turismo de conferências e turistas de alto poder aquisitivo", avalia. Ainda de acordo com Klingebiel, no ano passado, 1,3 milhões de visitantes passaram por Ruanda. Entre eles, 94 mil visitaram parques nacionais.
Terra
3 Junho 2018

Ruanda und Arsenal: Hemden der Schande
Für die einen ist es ein genialer Coup, für die anderen ein „obszöner“ Deal, der ein hungriges Land noch hungriger mache. Der Vertrag zwischen dem zentralafrikanischen Armutsstaat Ruanda und dem Londoner Erste-Liga-Club Arsenal FC über eine 200 Quadratzentimeter große Werbefläche an den Trikot-Ärmeln der „Gunners“ hat zu einer hitzigen Debatte geführt: Dass einer der ärmsten Staaten der Erde einen der reichsten Fußballclubs mit Millionen von Euro sponsert, brachte manchen fast zum Verzweifeln. In deutschen Entwicklungskreisen fand die ruandische Regierung jedoch auch Verteidiger. Europa solle mal endlich aufhören, afrikanischen Ländern vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben, meint Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE): Ruandas vom Völkermord ruiniertes Image könne auf diese Weise tatsächlich aufpoliert werden.
Frankfurter Rundschau
02.06.2018

Rwanda’s Arsenal Sponsorship Deal Sparks Outrage
Rwanda has struck a sponsorship deal with English soccer club Arsenal for about €34.5 million — a deal that has rubbed many the wrong way since the country receives foreign aid. Stephan Klingebiel of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sees things differently. Rwanda was increasingly able to attract upscale tourism, along with conference tourism, he told DW, adding that Rwanda had 1.3 million visitors in 2017. 94.000 of them visited national parks.
EABizInfo.com
1 June 2018


Mai 2018

Deal mit fadem Beigeschmack
Werbung auf Kosten der Armen? Ruanda will den FC Arsenal mit rund 34,5 Millionen Euro sponsern. Dabei ist das Land selbst so bedürftig, dass es Entwicklungshilfe aus dem Ausland bezieht. Ein Widerspruch? Anders sieht das Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Der Vertrag komme dem Land möglicherweise nicht nur durch direkte Tourismuswerbung zugute: Es gehe um nichts weniger als Image Ruandas, "auch als politischer Mitspieler und Investitionsstandort". Eine Kampagne wie die bei Arsenal könnte auch einen Beitrag dazu leisten, dass Ruanda sich in den Augen vieler vom ehemaligen Bürgerkriegsland hin zu einem Staat entwickelt, in dem "spannende Sachen passieren" und der einen "eigenen Entwicklungsweg geht".
Deutsche Welle
31.05.2018

Africa: Rwanda's Arsenal sponsorship deal sparks outrage
Rwanda has struck a sponsorship deal with English soccer club Arsenal for about €34.5 million — a deal that has rubbed many the wrong way since the country receives foreign aid. Stephan Klingebiel of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sees things differently. Rwanda was increasingly able to attract upscale tourism, along with conference tourism, he told DW, adding that Rwanda had 1.3 million visitors in 2017, with 94,000 of them visiting national parks. The deal was reaching much more than just the tens of thousands of Arsenal fans in the stadium — it would potentially help Rwanda on a "global level."
Deutsche Welle
31 May 2018


Urbanisierung: Arme bei der Stadtplanung in den Fokus rücken
Die Stadt Frankfurt wächst aktuell jährlich um etwa 15.000 Einwohner. In der indischen Hauptstadt Delhi kommen im selben Zeitraum durchschnittlich 800.000 Einwohner dazu. Auf diesen Megatrend hat Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), beim Kongress "Entwicklung findet Stadt" in Frankfurt hingewiesen. Im Jahr 2050 würden Prognosen zufolge gut 66 Prozent der Weltbevölkerung, etwa sieben Milliarden Menschen, in Städten leben, sagte Messner bei der zweitägigen Veranstaltung, die das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR anlässlich seines 60-jährigen Bestehens gemeinsam mit der Zeitschrift Concilium veranstaltete. 
entwicklungspolitik online
30.05.2018

Politik & Gesellschaft: Wo steht NRWs Nachhaltigkeitsstrategie?
Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen voranbringen! Unter diesem Motto diskutierten in Essen rund 400 Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kommunen die Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Eine mögliche Roadmap skizzierte Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).
UmweltDialog
29.05.2018

„Das Beste wäre eine zirkuläre Migration“
Beim Thema Migration wird hierzulande vorwiegend über die Einwanderung gesprochen, die möglichst reduziert werden soll. André Bochow sprach darüber mit Benjamin Schraven, Migrationsforscher am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Märkische Oderzeitung
28.05.18

Gastwirtschaft: Klimapolitik als Investitionschance
Die globale Klimapolitik entwickelt sich dynamisch weiter. Dabei geht es auch um vielversprechende Innovationen, wie die Fachmesse „Innovate4Climate“ in Frankfurt zeigt. Beim UN-Klimagipfel im Dezember in Polen geht es auch darum die Planungssicherheit für diese Investitionen zu erhöhen, mein Steffen Bauer vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Frankfurter Rundschau
22.05.2018


Internationale Klimapolitik 2018. Von Paris über Bonn nach Katowice
Etwas über zwei Jahre nachdem die Weltgemeinschaft – in Gestalt der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) – das Pariser Klimaabkommens gefeiert hat, zieht Steffen Bauer vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik Bilanz und blickt auf die entwicklungspolitische Dimension der internationalen Klimapolitik.
Aus Politik und Zeitgeschichte
18.05.2018

Wir brauchen einen neuen Begriff von Fairness im internationalen Steuersystem
Aktuelle Vorstellungen von Fairness im internationalen Steuersystem greifen zu kurz. Sie beruhen wesentlich auf der Idee, dass Steuern dort erhoben werden, wo Mehrwert geschaffen wird. Aber eine zentrale Dimension jeder nationalen Debatte über Steuergerechtigkeit oder -fairness wird im globalen Diskurs völlig ausgeblendet: Die Frage, in welchem Verhältnis öffentliche Leistungen zu den Abgaben stehen, die die Steuerzahler regelmäßig entrichten, sagt Christian von Haldenwang vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
15.05.2018


Wir brauchen einen neuen Begriff von Fairness im internationalen Steuersystem
Wenn es gelänge, unternehmerische Wertschöpfung wieder enger mit der Besteuerung zu verknüpfen, ließen sich Steuervermeidung und Steuerwettbewerb sicherlich wirksamer als bisher einhegen. Jedoch kann dieses „Nexus-Prinzip“ die Fairness im internationalen Steuersystem alleine nicht sichern, da es in wesentlichen Aspekten zu kurz greift, meint Christian von Haldenwang vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Makronom
14.05.2018

SDG 12 Experts Focus on Food Waste, Plastic-clogged Ocean
SDG 12 (responsible consumption and production) was the subject of an expert group meeting organized by DESA in preparation for the 2018 HLPF. Participants debated the roles of consumers, businesses and government, developed ideas for working together and applying pressure, and highlighted the need for more measurement to track waste and build economic cases for change. Hannah Janetshek of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) said that while SDG 12 can have “strong co-benefits across the entire agenda,” it could also increase competition for resources, especially as policies seek to expand access to services in order to leave no one behind.
SDG Knowledge Hub
10 May 2018

United Nations University selects Professor Dirk Messner to head Bonn-based institute
The United Nations University (UNU) has appointed Prof. Dr. Dirk Messner as the next Director of its Bonn-based UNU Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS), effective 1 October 2018. “I’m pleased to welcome Prof. Messner to the global UNU family,” said UNU Rector and UN Under-Secretary-General David M. Malone. “His experience and expertise as a political scientist and development economist – together with his extensive global research network – will enhance the already robust research and training activities of UNU-EHS, and benefit UNU’s work overall.”
United Nations University
10 May 2018


Dirk Messner zum Leiter der United Nations University UNU-EHS in Bonn ernannt
Zum 1. Oktober 2018 übernimmt Dirk Messner, derzeitiger Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), die Leitung des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) in Bonn.
Jura Forum
09.05.2018


Bonns Stadtklangkünstler 2018 schafft neue Echopunkte
Am Samstag, 26. Mai 2018 wird ein Rundgang mit dem diesjährigen Bonner Stadtklangkünstler Akio Suzuki im Kontext der Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit" in der Alten Volkshochschule, Kasernenstraße 50, stattfinden. Die Ausstellung ist eine Kooperation von 17Ziele, einem Projekt von Engagement Global und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit SDSN Germany.
Schattenblick
08.05.2018

Kreative Aufrüstung
Der jüngst vorgestellte EU-Haushaltsentwurf für die Jahre 2021 bis 2027 sieht steigende Ausgaben für Rüstung und militärische Infrastruktur vor. Schon lange wird versucht, die Kosten für die Aufrüstung und eigene Militärinterventionen zu "europäisieren". Wegen der rechtlichen Beschränkungen sind derlei Versuchen aber bislang relativ enge Grenzen gesetzt. Aus diesem Grund soll nun eine »Europäische Friedensfazilität« eingerichtet werden, die außerhalb des EU-Haushalts angesiedelt sein und damit nicht den Bestimmungen aus Artikel 41(2) unterliegen soll. Geradezu entlarvend ist die – positive – Bewertung des Vorhabens durch das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) derzufolge Artikel 41(2) "das Selbstverständnis der EU als europäisches Friedensprojekt ausdrückt", dieses aber immer stärker "mit den Anforderungen an das außenpolitische Engagement der EU kollidiert."
Junge Welt
08.05.2018

‘Cascade DDR, climate initiatives to grassroots’
To ensure a more holistic approach towards resilience and sustainability, Senator Loren Legarda underscored the need to carry out disaster risk reduction, climate change adaptation and mitigation, and environmental conservation at all levels—from global down to the smallest community. Legarda, chairperson of the Senate Committee on Climate Change, made the statement during 10th anniversary conference of the International Climate Initiative in Bonn, Germany. She was joined in the panel by Sonia Medina, Executive Director for Climate Change of the London-based Children’s Investment Fund Foundation; Professor Dirk Messner, Director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE); and Ingrid-Gabriela Hoven, Director General, Global Issues- Sector Policies and Programmes of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development.
Manila Standard
7 May 2018

 

Rijke landen zullen hun schuld officieel nooit erkennen (Reiche Länder werden ihre Schulden niemals offiziell anerkennen)
Pieter Pauw vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hat in seiner Dissertation über Klimafinanzierung geforscht. 100 Milliarden Dollar (84 Milliarden Euro) sollten ab 2020 für den Kampf gegen den Klimawandel zur Verfügung stehen. Experten bezweifeln, ob 100 Milliarden ausreichen. "Je jünger die Forschung ist, desto höher werden die Kosten geschätzt", sagt Pauw.
nrc.nl
07.05.2018

Legarda: Local to Global Action Needed for Resilience, Sustainability
Senator Loren Legarda, Chair of the Senate Committees on Finance, Foreign Relations and Climate Change, was invited as panelst of the closing panel, “IKI in the Years to Come,” which was part of the 10th anniversary conference of the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety’s (BMU) International Climate Initiative (IKI) in Bonn, Germany. She underscored the need to carry out disaster risk reduction (DRR), climate change adaptation and mitigation (CCAM), and environmental conservation at all levels—from global down to national to local level and even to the smallest community—to ensure a more holistic approach towards resilience and sustainability. Panelist Dirk Messner of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) for his part stressed the need to combine the narratives of decarbonization and social transformation, and to bring the finance community on board to effectively combat climate change.
Senator Loren Legarda
6 May 2018

Fokus Afrika: Fluchtursachen bekämpft man nicht nur mit Jobs
Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Jahr 2015, als vor allem hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan nach Deutschland und Europa kamen, schaut man in der deutschen und europäischen Migrationsdebatte nun verstärkt auf Afrika. Die große Koalition hat sich dementsprechend eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit Afrika auf die Fahnen geschrieben. Mit mehr Entwicklungszusammenarbeit sollen Beschäftigung und wirtschaftliche Perspektiven in den afrikanischen Ländern gefördert werden, damit sich weniger Menschen auf die gefährliche Reise in Richtung Europa machen. Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) fragt sich, ob dieses Vorhaben so einfach aufgehen wird.
Huffington Post
05.05.18


Afrika: Krisenkontinent oder Chancengarant?
Krisenkontinent Afrika – dieses Bild schwebt in den Köpfen vieler Europäer. Doch wie sieht die Zukunft des afrikanischen Kontinents eigentlich aus und was bewirkt die Entwicklungspolitik vor Ort? Darüber sprach am Donnerstag Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Münsterländische Volkszeitung Online
04.05.2018


Westerse landen komen afspraak klimaatgeld niet na (Westliche Länder erhalten keine Einigung über Klimageld)
Die westlichen Länder sind nicht einverstanden mit der Vereinbarung, den armen Ländern finanziell mit dem Klimaproblem zu helfen. Das sagt Oxfam Novib in einem Bericht (Climate Finance Shadow Report 2018), der heute bei den Klimaverhandlungen in Bonn veröffentlicht wird. Die Tatsache, dass westliche Länder das versprochene Geld bisher nicht gezahlt haben, ist laut Pieter Pauw vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) keine gute Entwicklung. "Es ist ziemlich ernst, weil es das Vertrauen vieler Länder zerstört, und wenn arme Länder sehen, dass die Verpflichtungen nicht eingehalten werden, können sie auch weniger tun, um ihre eigenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren."
NOS
03.05.2018

Kapitalismuskritiker Elmar Altvater gestorben - "Er war ein Popstar und Großdenker"
Elmar Altvater ist gestorben. Der bekennende Marxist war einer der bekanntesten und profiliertesten Kapitalismuskritiker. Er schrieb über die Regulierung von Märkten, das Problem der Verschuldung und die Folgen kapitalistischer Wirtschaft. Der Politologe und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner erinnert sich an den Lehrer und Weggefährten.
Deutschlandradio Kultur
02.05.2018


April 2018

Mehr Geld für Rüstung und EntwicklungshilfeWelche Rolle will Deutschland in der Welt einnehmen?
Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, dass der Rüstungsetat künftig an den Etat für wirtschaftliche Zusammenarbeit gekoppelt ist. Was bedeutet das für die deutsche Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik? "Uns muss eine friedliche und auf Kooperation angelegte Weltordnung mehr wert sein, als sie es in der Vergangenheit war. Das kann sich sowohl bemerkbar machen bei der Frage: Welche Ausrüstung braucht die Bundeswehr, wenn sie in der Welt Aufgaben einer Art Weltinnenpolitik zu erledigen hat? Und auf der anderen Seite geht es aber auch darum Strukturen zu schaffen, die es Menschen erlaubt, mit mehr Perspektive in ihren Ländern zu leben", sagt Jörn Grävingholt vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Deutschlandradio Kultur
27.04.2018

Fünf Jahre nach Rana Plaza
Vor fünf Jahren, am 24. April 2013 stürzte in Rana Plaza, Bangladesch ein Fabrikgebäude ein, in dem tausende Menschen an Kleidungsstücken für den Export arbeiteten. Damals lenkte die Katastrophe die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Menschen- und Arbeitsrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten. Doch was wurde aus der berechtigten Empörung der Weltgemeinschaft. Tim Stoffel und Maximilian Müngersdorff vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) gehen der Frage nach, wie effektiver Druck auf Unternehmen ausgeübt werden, um ihre Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen ihrer Produktion zu unterstreichen.
EURACTIV
23.04.2018


Engagement Global: Erfoglreiche Eröffnung – Zur Nachahmung wärmstens empfohlen

Die Wanderausstellung „zur nachahmung empfohlen – expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ setzt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen künstlerisch auseinander. Die Stadt Bonn ist die 17. Station der Ausstellung, die bereits seit 2010 durch verschiedene Länder, unter anderem Indien, Äthiopien und China, tourt. Die Ausstellung ist eine Kooperation von #17Ziele, einem Projekt von Engagement Global, und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit SDSN Germany.
Engagement Global
19.04.2018

Im Visier des Drachen
China betreibt eine ambitionierte Afrika-Politik und bietet seinen Partnern dort umfassende Anreize. „China verfolgt in Afrika wirtschaftliche und politische Interessen, aber engagiert sich auch aus einer Süd-Süd-Solidarität heraus“, äußert Christine Hackenesch, Senior Researcher beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. China sei inzwischen der zweitwichtigste Handelspartner für afrikanische Länder – nach der EU insgesamt – und ein wichtiger Investitionspartner, erläutert Christine Hackenesch.
Die Tagespost
19.04.2018

Für eine integrierte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele
Im Vorfeld des diesjährigen Hochrangigen Politischen Forums der UN-Mitgliedsstaaten, findet in North Carolina diese Woche die „Nexus-Konferenz“ statt. Sie bietet eine Plattform für den Dialog zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Politikgestaltung. Eines der wichtigsten Themen dieses Jahr sind die UN Nachhaltigkeitsziele – dazu ein Vorwort von Hannah Janetschek und Ines Dombrowsky vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
18.04.2018

„Das Gleichgewicht muss stimmen“
Die internationale Entwicklungspolitik darf nicht auf Fluchtursachenbekämpfung reduziert werden, mahnt der Bonner Politikwissenschaftler und Entwicklungsexperte Dirk Messner.
General-Anzeiger
06.04.2018

 

Stakeholders Assess Local, Regional Involvement in Sustainable Development Agendas
Stakeholders issued recommendations for strengthening synergies between the follow-up and review of the urban dimension of the 2030 Agenda for Sustainable Development, the Paris Agreement on climate change and the New Urban Agenda, and for further involving local and regional governments in that process. The report notes a limited participation of local and regional governments and their partners in the global SDG thematic reviews at the UN High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF). The report titled, ‘Local and Regional Governments in the Follow-up and Review of Global Sustainability Agendas,’ is published by Cities Alliance and adelphi, and co-authored by the African Centre for Cities (ACC), the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), and the German Institute for International and Security Affairs.
IISD SDG Knowledge Hub
5 April 2018

SDG Knowledge Weekly: European Sustainable Development Policy and the Next EU Budget
The German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) released multiple analyses on European development policy under the next EU budget. A briefing paper titled, ‘EU Budget Reform: Opportunities and Challenges for Global Sustainable Development,’ explores the EU’s Multiannual Financial Framework (MFF), which regulates EU spending.
IISD SDG Knowledge Hub
2 April 2018

März 2018

MENA region: Incoherent German approach
Germany’s aid to Middle Eastern and North African (MENA) countries has increased in the past seven years, but it lacks strategy and coherence, according to Mark Furness of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungs­politik (DIE). He argues that bureaucratic inertia and a focus on security interests have hindered aid effectiveness. He suggests that an SDG-based MENA strategy would be better.
D+C Development and Cooperation
30 March 2018

„Keine durchdate Strategie“
Die EU-Mitgliedstaaten bleiben vorläufig von den Strafzöllen der US-Regierung ausgenommen. Ein Handelskrieg hätte jedoch auch für nicht direkt beteiligte Staaten Folgen. Clara Brandi, Mitarbeiterin am Forschungsprogramm Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme am deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), im Gespräch über Nutzen und Schaden von Strafzöllen und die politischen Interessen hinter ökonomischen Maßnahmen.
Jungle World
29.03.2018


US-Zollerhöhungen – Welche Auswirkungen haben sie für Entwicklungsländer?
Am 23 März traten die von den USA beschlossenen Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft. Die amerikanische Handelspolitik war im ersten Jahr der Präsidentschaft von Donald Trump von einer aggressiven Rhetorik geprägt, der allerdings erst einmal kaum Taten folgten. Doch nun drohen die massiven Zollerhöhungen und die gegen China angekündigten Maßnahmen eine protektionistische Eskalation in Gang zu setzen. Auch wenn das Ziel der Maßnahmen ein anderes ist, könnten sie mittel- bis langfristig besorgniserregend für Entwicklungsländer und die globalen Wertschöpfungsketten sein, sagt Axel Berger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Euractiv
26.03.2018


Wassersicherheit und ökosystem-basierte Anpassung an den Klimawandel
Am Weltwassertag ist es angebracht, auf eine beunruhigende Statistik aufmerksam zu machen: Bereits heute sehen sich 1,9 Milliarden Menschen mit Wasserknappheit konfrontiert. Nach Schätzungen der OECD wird diese Zahl bis 2050 auf drei Milliarden Menschen steigen. Zum Weltwassertag analysieren Jean Carlo Rodríguez de Francisco, Mirja Schoderer und Carmen Richerzhagen vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), wie ökosystembasierte Anpassungsstrategien dem globalen Wassermangel vorbeugen können und vor welchen Herausforderungen Entwicklungs- und Umweltagenturen dabei heute schon stehen.
Solarify
22.03.2018


Egypt unmoved on Ethiopia's plan to fill Renaissance Dam reservoir
The Ethiopian government had formally handed over to Egypt and Sudan in mid-February its unilateral plan for filling the Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) reservoir amid stalled technical and political talks with Egypt and Sudan. Rawia Tawfik, assistant professor at the Faculty of Economics and Political Science at Cairo University and researcher at the German Development Institute, told Al-Monitor, “The unilateral move by Ethiopia undermines the Declaration of Principles and the defined track for setting the rules on the GERD filling and operation.” She explained that the agreement on filling and operation rules must be discussed jointly. “The filling plan cannot be submitted by one party,” Tawfik emphasized.
Egypt Commercial News
22 March 2018

Jeder Tropfen zählt. UN-Dekade für Wasser
Ohne Wasser kein Leben. Doch die kostbarste Ressource des Planeten ist unter Druck. Der Klimawandel verschärft die Situation. Wie sie ist, lässt sich auch daran erkennen, dass Wasser eine große Rolle in den Klimaschutzplänen der einzelnen Länder spielen: "Anpassung an den Klimawandel im Wassersektor ist in den nationalen Plänen schon recht gut abgedeckt", erzählt Ines Dombrowsky vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Sie hat untersucht, welche Rolle Wassermanagement in den Aktionsplänen der  196 Vertragsparteien zum UN Klimaschutzabkommen spielt. "Es gibt konkrete Maßnahmen in 60 % der Fälle. Vor allen Dingen auch in den Fällen, wo es relativ dringlich ist, also in Entwicklungsländern und in den wasserknappen Ländern."
Deutsche Welle
21.03.2018

Klimawandel vertreibt Millionen
In den nächsten Jahrzehnten werden Millionen Menschen infolge des Klimawandels zur Flucht gezwungen sein, falls die Politik nichts gegen die Ursachen des Klimawandels unternimmt. Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) kann dem Weltbank-Report auch etwas Gutes abgewinnen, denn Migration wird darin nicht als Bedrohung gedeutet. »Der Bericht legt den Fokus auf landesinterne Wanderungsbewegungen und schürt damit keine irrationalen Ängste im Sinne eines Ansturms auf Europa«, sagt Schraven gegenüber »nd«.
Neues Deutschland
21.03.2018

 

Die Zeit ist reif für mehr gemeinsame Impulse zu globalen Entwicklungsfragen
Die globale Entwicklungsagenda steht unter Druck. Die weltweit steigende Zahl von Flüchtlingen, die humanitären Krisen in fragilen Staaten sowie die zunehmend sichtbaren Folgen des Klimawandels machen deutlich, dass „inklusive“, „nachhaltige“ oder „gute“ Entwicklung nicht automatisch stattfindet, sagt Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
21.03.2018

Unzufriedenheit nach "Arabischem Frühling": Deutschland will Migranten in Tunesien aufhalten – doch wahres Problem löst keiner
Vor sieben Jahren begann hier die Revolution, die zum Sturz des Diktators Ben Ali und anschließend zum „Arabischen Frühling“ führte. Die ökonomischen Perspektiven und sozialen Dienstleistungen, wegen derer die Menschen 2011 auf die Straße gegangen sind, sind heute nicht viel besser als damals. „Die Menschen haben der neuen demokratischen Regierung lange Zeit gegeben, um sich zu berappeln, aber sie spüren mehr und mehr, dass sich strukturell nichts ändert. Viele Tunesier haben die Hoffnung aufgegeben“, sagt Markus Loewe vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
FOCUS online
20.03.2018

Marshallplan oder Symbolpolitik?: Entwicklungsexperten sehen deutsche Afrika-Politik kritisch
Mit einem „Marshallplan“ will Deutschland afrikanische Länder wirtschaftlich stärken. Die Menschen sollen besser leben und letztlich nicht nach Europa auswandern, Rückkehrern soll die Heimat attraktiv werden. Migrationsexperten sind nicht überzeugt. Der „Pferdefuß“ beim deutschen Vorgehen ist laut Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dass der Entwicklungshilfe das Etikett „Fluchtursachen bekämpfen“ anhänge. Der eigentliche Zweck der Entwicklungszusammenarbeit, bessere Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens zu schaffen, werde überlagert von weitgehend innenpolitischen deutschen Zielen, kritisiert er.
Migazin
20.03.2018

Entwicklungsexperte: Müllers "Marshallplan" geht nur schleppend voran
Der "Marshallplan mit Afrika" von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kommt nach Einschätzung des Migrationsexperten Benjamin Schraven nur schleppend voran. Die Bereitschaft der deutschen Wirtschaft zu Privatinvestitionen auf dem Kontinent sei angesichts vieler bewaffneter Konflikte und Instabilität nicht im notwendigen Maße vorhanden, sagte der Wissenschaftler beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Bonn.
Chrismon
19.03.2018

Fluchtursachen bekämpfen -Mehr Komplexität wagen!
In der öffentlichen und politischen Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Migration erfreuen sich mono-kausale Erklärungsmuster großer Beliebtheit. Die globale Zahl der Flüchtlinge wird gerne auf einzelne Auslöser zurückgeführt: Krieg, Klimawandel oder – wie zuletzt im Koalitionsvertrag von SPD und den Unionsparteien – maßgeblich auf Armut. In der Realität, so schreiben Benjamin Schraven und Charles Martin-Shields vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), vermischen sich Fluchtgründe wie Konflikte, Repression, schwache staatliche Institutionen oder Terror mit klassischen Migrationsmotiven wie der Suche nach besseren wirtschaftlichen Perspektiven. Klar ist: Das Thema „Fluchtursachen“ wird in der öffentlichen Debatte nicht mit der notwendigen Komplexität angegangen.
Newsletter Forum Eine Welt
01/2018

Eine evangelikale Bewegung erschüttert die Parteiendemokratie in Costa Rica
Am 4. Februar dieses Jahres fanden in Costa Rica Wahlen statt, die die Parteiendemokratie des zentralamerikanischen Landes erschüttert haben. Was aber steckt hinter dem politischen Umschwung, der von einigen Beobachtern als das Ende des lange vorherrschenden Zweiparteiensystems in Costa Rica gesehen wird? Andreas Stamm vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) analysiert die politischen Hintergrunde der Wahl. Die Muster mögen uns allzu bekannt vorkommen: Ein erhärtetes Stadt-Land-Gefälle, das seinen politischen Ausdruck jetzt in populistischer und reaktionärer Politik findet.
EURACTIV
13.03.2018

Opinie: De Duitse stinkdiesels komen
Verhinder de import van Duitse stinkdiesels en breng de maximumsnelheid terug naar 120 km/u, betoogt Pieter Pauw, onderzoeker bij het Deutsches Institut für Entwicklungspolitik. „En stel lokaal milieuzones in.”
nrc.nl
09.03.2018


Kritik an Entwicklungshilfe: Die Sehnsucht nach Übersichtlichkeit
Immer wieder wird die deutsche Entwicklungshilfe kritisiert: zu teuer, zu anmaßend, zu naiv im Umgang mit korrupten Staaaten. Ignorierenist dennoch keine Option, schreibt Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Die globalen Probleme würden uns früher oder später doch direkt betreffen.
Cicero
08.03.2018


Cooperação Sul-Sul, Cooperação Trilateral e a implementação da Agenda 2030
Especialistas de diversos países, reunidos na biblioteca do BRICS Policy Center, ressaltaram a importância da participação da sociedade civil e do setor privado como agentes na implementação da Agenda 2030. Vindos de países como México, Indonésia, África do Sul, Alemanha e China, os convidados comentaram também sobre a experiência de cada país com a cooperação Sul-Sul e a cooperação Trilateral. O encontro foi uma iniciativa do BPC, da Network of Southern Think Tanks (NeST) e do Instituto Alemão de Desenvolvimento / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Quanto à Cooperação Trilateral, Sven Grimm, do DIE, afirmou que as principais críticas ao modelo são o foco exagerado nos Estados, e diferenças entre a teoria e a prática de seu funcionamento.
BRICS Policy Center
08.03.2018

Die Lebenswirklichkeit von Frauen verändern!
Bisherige Bemühungen zur Gleichstellung der Geschlechter haben viel dazu beigetragen, Aufmerksamkeit zu schaffen und Veränderungen zu fördern, doch es liegt noch ein langer Weg vor uns. Doch um Parität zu erreichen, bedarf es auch einer globalen Geschlechtergleichstellung, die einen tatsächlichen Wandel in der Lebenswirklichkeit von Frauen darstellt. Aisa Manlosa und Denise Margaret Matias beleuchten in ihrem Beitrag, wie es um die die globale wirtschaftliche Partizipation von Frauen steht und warum immer noch Fortschritte beim Zugang von Frauen zu grundlegenden Menschenrechten nötig sind.
EURACTIV
05.03.2018

Carsharing-ProjektRuanda will mobil in die Zukunft
Startschuss für ein internationales Carsharing-Projekt in Ruanda: Künftig soll die dortige digital affine Bevölkerung per App Mitfahrgelegenheiten finden oder ein Auto mieten. Daran beteiligt sind Firmen wie VW und Siemens. Es geht um ein umweltfreundliches Verkehrskonzept - und noch viel mehr. Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) begrüßt das Projekt. Es sei für ein Land wie Ruanda sehr repräsentativ, wenn ausländische Firmen investieren.
Deutschlandfunk
01.03.2018

Februar 2018

Global Green Industrial Policy Conference
Am 22. Februar organisiert UNEP und die Green Economy Action Partnership (PAGE) die "Global Green Industrial Policy Conference" in Genf, Schweiz. Tilman Altenburg, Co-Leiter des Programms Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), analysierte dabei die aktuellen Situation der Global Green Industrial Policy in Entwicklungs- und Schwellenländern.
twoeggz
28.02.2018

Deutschland und Europa dürfen in Nordafrika nicht aufgeben
Zum siebten Geburtstag des „Arabischen Frühlings“ sind die Hoffnungen auf mehr soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz in der Politik und bessere öffentliche Dienstleistungen in Nordafrika noch nicht erfüllt. Doch Deutschland und die EU dürfen die Region nicht aufgeben, sagen Annabelle Houdret and Mark Furness vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
27.02.2018

Klimaschutz als Modernisierungs- und Gerechtigkeitsprogramm
Der Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner beklagt in seinem Beitrag mangelnde politische Maßnahmen zur Beschränkung der Erderwärmung und fordert die Transformation zur Nachhaltigkeit.
Klima.Diskurs
01.2018

Fluchtursachen im Koalitionsvertrag – Mehr Komplexität wagen!
Auch in Zeiten größter politischer Verunsicherung und einer sich quälend lange hinziehenden Regierungsbildung bleibt eine Sache klar: Das Bekenntnis der (Vielleicht-)Koalitionäre von SPD und den Unionsparteien zur Fluchtursachenbekämpfung. Dieses Thema wird jedoch in der öffentlichen Debatte nicht mit der notwendigen Komplexität angegangen, meinen Benjamin Schraven und Charles Martin-Shields vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
19.02.2018

"Mit pauschalen Verdächtigungen sollten wir sehr vorsichtig sein"
BZ-INTERVIEW mit dem Entwicklungspolitikexperten Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwickllungspolitik (DIE) über den Oxfam-Skandal und dessen Folgen für andere große Hilfsorganisationen.
Badische Zeitung
17.02.2018


Strukturumbrüche und Transformation: Wie verändern Krisenerscheinungen sowie die Flüchtlings- und Migrationsherausforderungen die deutsche und europäische Entwicklungszusammenarbeit?
Ein stärkeres internationales Engagement ist für Europas Gestaltungsmöglichkeiten zentral. Europäische Akteure – einschließlich Deutschland – sollten sehr viel konsequenter ihre Möglichkeiten erweitern, international zu agieren. Dies sollte nicht isoliert, sondern gemeinsam im europäischen Rahmen und auf globaler Ebene über die Vereinten Nationen erfolgen. Grundsätzlich besteht die Notwendigkeit, besser auf Krisensituationen vorbereitet zu sein, sagt Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Enwicklungspolitik (DIE). 
NewsKitchen
16.02.2018

Handelspolitik: Auf wackligen Füßen
Das Welthandelssystem befindet sich in einer turbulenten Umbruchsphase. Die EU muss versuchen, das internationale Führungsvakuum zu füllen. sagt Axel Berger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Frankfurter Rundschau
15.02.2018

Entwicklungshilfe für Verantwortungslose
Angesichts der enttäuschenden Bilanz der bisherigen Entwicklungspolitik sollte deren Kurs grundlegend geändert werden, sagt Volker Seitz in seinem Beitrag. Es fehle nicht an Kapital, sondern an förderungswürdigen Projekten. In einem Interview mit dem Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner in der Süddeutschen Zeitung-Online, „Der Westen hat als Vorbild dramatisch gelitten“ finden sich richtige Einschätzungen und Aussagen sowie einige wichtige Vorschläge, die bei Umsetzung durchaus Fortschritt bedeuten könnten.
Die Achse des Guten
15.02.2018


Middle East: War-torn Iraq seeks help from abroad to rebuild
A three-day conference on the future of war-torn Iraq kicked off in Kuwait this week, with non-governmental organizations like the Red Cross promising some $330 million (€267 million) for rebuilding efforts. In addition to the US, Iran and Turkey are contributing to Iraq’s rebuilding process. Dr. Bernhard Trautner, a researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), described the donors as “those with a direct stake in the reconstruction of Iraq as a future peaceful neighbor and a market for their products.”
Egypt Independent
14 February 2018


Ist Trumps Steuerreform schlecht für Entwicklungsländer?

Das erste erfolgreich durchgesetzte Projekt des seit einem Jahr im Amt stehenden US-Präsidenten Donald Trump ist gleich eines, das weltweite Auswirkungen haben wird. Welche Auswirkungen die US-Steuerreform auf Entwicklungsländer hat erläutern Christian von Haldenwang und Jakob Schwab vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
13.02.2018


New Report Explores How Cities Can Participate in the Follow-up and Review of Global Sustainability Agendas
At the Ninth Session of the World Urban Forum in Kuala Lumpur, Malaysia, Cities Alliance has launched a new report that aims to help local and regional governments understand how they can participate in the follow-up and review process for global urban sustainability and climate agendas. Realising synergies in follow-up and review is a joint report published by Cities Alliance and the international think tank adelphi. It is co-authored by Alexander Carius and Eleni Dellas of adelphi, Professor Susan Parnell of the African Centre for Cities, Professor Dirk Messner of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), and Marianne Beisheim of the German Institute for International and Security Affairs.
URBANET
12 February 2018

Migrationsexperte: Koalitionsvertrag unterstreicht Abschottungsidee
Laut Koalitionsvertrag sollen künftig die Ausgaben für die Entwicklungshilfe und für Verteidigung im Verhältnis 1:1 erhöht werden - in den vier Jahren bis 2021 insgesamt um zwei Milliarden Euro. Die Aussage "Fluchtursachen bekämpfen" passe dazu nicht, sagt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE): "Fluchtursachen bekämpft man vor allem durch Konfliktprävention, Demokratie und Maßnahmen für mehr Rechtstaatlichkeit."
Chrismon
09.02.2018


Bonner Entwicklungs- und Friedensforscher gehören zu den besten der Welt
Bonn ist ein bedeutender Standort für globale Entwicklung und internationale Kooperationen. Gleich drei Bonner Einrichtungen werden von der University of Pennsylvania im internationalen Ranking des "Global Go To Think Tank Index Report" aufgeführt. So rangiert das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) im Ranking der weltweiten Top-Einrichtungen auf Platz 42 von 173. Zudem behauptet sich das DIE mit Platz sechs in der Kategorie der entwicklungspolitisch orientierten Think Tanks und liegt damit in derselben Liga mit internationalen Größen wie dem Chatham House (Großbritannien) oder der Brookings Institution (USA).
WDR
08.02.2018


Stadt Bonn
Bonner Entwicklungs- und Friedensforscher gehören zu den besten der Welt. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Bonn International Conversion Center (BICC) und das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) belegen gute Plätze im Ranking des "Global Go To Think Tank Index Report" der University of Pennsylvania.
Focus Online
08.02.2018

Zum Erfolg verdammt: Das Pariser Abkommen und die Agenda 2030 – Wie Assesment Tools ihren Beitrag leisten
Seit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz ist ein Verfahren festgelegt, wie Länder ihre Nationally Determined Contributions (NDCs) dokumentieren. Viele Nationen haben nun begonnen, auf unterschiedlichen Ebenen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in ihre NDCs mitaufzunehmen. Wie genau die SDGs in den NDCs verflochten sind zeigt das online basierte NDC-SDG Connection Tool des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und des Stockholm Environment Institute (SEI).
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
08.02.2018


Warum Erdoğans Syrien-Offensive bislang unterschätzte Gefahren für den Westen mit sich bringt
Erst vor kurzem brach Erdogan einen neuen Krieg vom Zaun, der für Europa noch gravierende Folgen haben könnte. Seine Truppen marschierten in Nordsyrien ein, um die syrisch-kurdische Miliz YPG zurückzudrängen. Bernhard Trautner vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hält die Offensive gleich in mehrfacher Hinsicht für kontraproduktiv, sagt er Business Insider. „Im Inneren verbaut sich Erdoğan einen gesellschaftlichen Ausgleich mit den Kurden auf Dauer“, erklärt Trautner. „Und in Syrien stärkt er die Kräfte, die er eigentlich schwächen will.“
Business Insider
07.02.2018


World Urban Forum: Städte für die Zukunft
Die Weltbevölkerung wächst unaufhörlich, vor allem in den Städten. Dort werden in den kommenden Jahren immense Investitionen in Infrastruktur nötig sein, um den Zuwachs aufzufangen. Können die Städte diesen riesigen Ansturm überhaupt bewältigen? "Nein, das können sie nicht", sagt Eva Dick, Soziologin und Städte-Expertin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). "Die Infrastruktur muss erst noch gebaut werden, um die Menschen zu versorgen, die zusätzlich in den Städten leben werden."
Deutsche Welle
07.02.2018

Rangliste weltweit führender Denkfabriken 2017 veröffentlicht
Die jährlich erscheinende Rangliste der Universität Pennsylvania vergleicht, unter anderem aufgeschlüsselt nach Regionen und Themen, die Stärken und den Einfluss von Think Tanks weltweit. Deutsche Denkfabriken konnten in einzelnen Kategorien Spitzenplätze erreichen. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) wurde zum wiederholten Mal zu den weltweit bedeutendsten Forschungs- und Beratungseinrichtungen auf dem Gebiet globaler Entwicklung und internationaler Kooperation gewählt.
Kooperation international
07.02.2018


Podiumsdiskussion: Auf dem Weg zu einer neuen Kultur der Kooperation
Den Weg zu einer neuen Kultur der Kooperation abstecken sollte die abschließende Podiumsdiskussion der 15. Bensberger Gespräche. Dabei wurde deutlich, dass der vernetzte Ansatz dabei nicht immer der Königsweg sein muss. Auch Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) betonte, dass der vernetzte Ansatz kein Selbstzweck sein könne. Das Anreizsystem für lokale Stakeholder, aber auch für Partner aus dem Privatsektor müsse stimmen, um komplexe Akteurskonstellationen funktional zu machen. Dafür brauche es auch moderne Dialog- und Analyseapparate.
Bundeszentrale für politische Bildung
07.02.2018

Globale Herausforderungen und die Aufgaben der Entwicklungspolitik
Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik erläuterte, dass der globale Rahmen, in dem sich Entwicklungspolitik vollziehe, in den letzten Jahren sehr viel komplexer geworden sei. Das bringe einen steigenden Bedarf an effektivem gemeinsamen Handeln mit sich.
Bundeszentrale für politische Bildung
07.02.2018


Global Think Tank-Ranking: Drei JRF-Institute erneut unter weltweit besten Denkfabriken
In die Spitzenkategorie im globalen Ranking von Denkfabriken haben es auch in diesem Jahr drei Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) geschafft. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH zählen nach dem Global Go To Think Tank-Ranking 2017 zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit.
Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
06.02.2018

Die Türkei in Syrien – Was bringt die erneute Militäroffensive?
Kaum, dass der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak und weitestgehend auch in Syrien militärisch niedergerungen ist, eskaliert die Türkei den alten Konfliktherd um die Kurden in ihrem unmittelbaren Grenzgebiet erneut. In diesem Beitrag widmen sich Bernhard Trautner und Tina Zintl vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik den zu befürchtenden Folgen der türkischen Militäroffensive und erläutern, wie mittelfristig echte Stabilität in der Region gefördert werden kann.
EURACTIV
05.02.2018

China strotzt vor Kraft – doch als Modell für die Welt taugt es nicht
Während die Attraktivität der gewaltenteiligen westlichen Demokratie als Staatsmodell weltweit abzunehmen scheint, steht China bereit, in die ideelle Lücke zu springen. Allerdings bietet seine Autokratie für die Weltgemeinschaft keine wirkliche Alternative, sagen Claus Leggewie und Dirk Messner, Co-Direktoren des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Dirk Messner ist zudem Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).
Neue Zürcher Zeitung
05.02.2018

Nachwuchs für die Entwicklungszusammenarbeit bricht zu Feldforschungen auf
Drei Teams junger Forscherinnen und Forscher des Postgraduierten-Programms am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sind an diesem Wochenende nach Kolumbien, Costa Rica und ins südliche Afrika ausgereist.
Schattenblick
05.02.2018

Wissenschaftsbeirat der Bundesregierung: „Da wäre dann mehr Wumms“
Neun Wissenschaflter beraten die Regierung zu den Folgen der neuen Digitalökonomie. Sie wünschen sich einen gestaltenden Staat. „Mutige Politik entlang der 2030 Agenda ist ein Innovations- und Transformationsprojekt“, erklärte Dirk Messner, der Vorsitzende des WBGU und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). So könnten der technologische Wandel und die Digitalisierung mit dem sozialen und ökologischen Wandel zusammen als Querschnittsaufgabe gestaltet werden, in Deutschland und weltweit.
taz
04.02.2018

Aardgas is toch niet het schone alternatief
Shell en de VS wedden op het verkeerde paard: aardgas is helemaal niet duurzaam, schrijft Pieter Pauw. De Nederlandse gasproductie moet dus verder omlaag. Pieter Pauw is onderzoeker bij het Deutsches Institut für Entwicklungspolitik in Bonn.
NRC.nl
02.02.2018

Januar 2018

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik behauptet Platz unter weltweit besten Think Tanks
Zum wiederholten Mal wurde das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) mit Sitz in Bonn von internationalen Experten in die Sparte der weltweit bedeutendsten Forschungs- und Beratungseinrichtungen auf dem Gebiet globaler Entwicklung und internationaler Kooperation gewählt. Dies geht aus dem gestern veröffentlichtem Global Go To Think Tank Index Report 2017 der University of Pennsylvania hervor.
Schattenblick
31.01.2018

Breaking Egypt’s unsocial contract
What have been the economic and political underpinnings of Egypt’s transition between social contract models? This column by Amirah El-Haddad of the german Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) explores possible pathways to a new, more equitable and sustainable social contract, and the challenges such a contract would face.
Economic Research Forum (ERF)
30 January 2018

Entwicklungspolitik: Zukunftslust ist angemessener als Verzagtheit
Deutschland hat das Potenzial, zur Lösung globaler Krisen wie Klimawandel und Armut beizutragen, betont Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Dafür bedarf es nun einer Bundesregierung, die Nachhaltigkeitsfragen ambitioniert angeht. Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche hätten gezeigt, dass es dafür noch „Luft nach oben gibt“.
MISEREOR BLOG
26.01.2018

How the world heard Xi's 2017 Davos speech
As world leaders gather in Davos, Switzerland to attend the 48th World Economic Forum, Chinese President Xi Jinping's landmark speech at the previous gathering still reverberates. Dirk Messner, co-chairman of Think 20 and director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE): "The China-proposed Belt and Road Initiative, being the embodiment of China's proposals, carries cooperation plans for infrastructure construction, unimpeded trade and capital flows, among others. This shows that as an economic power, China is shouldering its leadership role."
China SME Online
24 January 2018

Réactions internationales au discours de Xi Jinping à Davos en 2017
Alors que les dirigeants du monde entier se réunissent à Davos, en Suisse, pour assister au 48e Forum économique mondial, le discours historique prononcé par le président chinois Xi Jinping l’année dernière résonne encore. Dirk Messner, coprésident de Think 20 et directeur de l'Institut allemand de développement / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE): "L'initiative des Nouvelles Routes de la soie, qui est l'incarnation des propositions de la Chine, prévoit des plans de coopération pour la construction d'infrastructures, le commerce sans entrave et les flux de capitaux. Cela montre qu'en tant que puissance économique, la Chine assume son rôle de premier plan."
French.China.org
24.01.2018


How the world heard Xi's 2017 Davos speech
As world leaders gather in Davos, Switzerland to attend the 48th World Economic Forum, Chinese President Xi Jinping's landmark speech at the previous gathering still reverberates. Dirk Messner, co-chairman of Think 20 and director of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE): "The China-proposed Belt and Road Initiative, being the embodiment of China's proposals, carries cooperation plans for infrastructure construction, unimpeded trade and capital flows, among others. This shows that as an economic power, China is shouldering its leadership role."
China Development Gateway
24 January 2018

PAGE Shows Way to Green Economic Transition through Industrial Policy
Green industrial policy can help in the transformation to a green economy, and has social, environmental and economic co-benefits, according to a report published as part of the Partnership for Action on Green Economy (PAGE). The authors outline approaches towards an economy that balances environmental sustainability and wealth creation. PAGE is an initiative of the UN Environment Programme (UNEP), the International Labour Organization (ILO), the UN Development Programme (UNDP), the UN Industrial Development Organization (UNIDO) and the UN Institute for Training and Research (UNITAR) in partnership with the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
SDG Knowledge Hub
23 January 2018

Kritik an entwicklungspolitischen Ergebnissen von Sondierung: "Noch Luft nach oben"
Kritische Worte zu den Sondierungsergebnissen von Union und SPD gab es beim ökumenischen Neujahrsempfang von Misereor und Brot für die Welt. "Ich glaube, da ist noch Luft nach oben", sagte der Leiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), Dirk Messner, am Montagabend in Bonn. Er rief die Verantwortlichen zu mehr Gestaltungswillen auf. In der Bevölkerung gebe es etwa mit Blick auf die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Afrika oder den Kampf gegen den Klimawandel eine große Offenheit.
Domradio
16.01.2018

„Our Country First“ stoppen. Das Schlimmste verhindern ist nicht genug
Wir leben in angespannten Zeiten. Die Welt(wirtschaft) und politischen Problemlagen sind immer stärker global vernetzt. Jedoch prägt die neue Internationale der Nationalisten – Trump, Orban, Putin, Erdogan, Le Pen, bis zur ÖVP/ FPÖ-Regierungen in Österreich –, die Debatten internationaler Politik. Lange kann das nicht gut gehen. Aggressiver Nationalismus führt in einer global vernetzten Welt unweigerlich zur Verschärfung von Konflikten, meint Dirk Messer vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
EURACTIV
15.01.2018


Le vent se lève en Tunisie
Sept ans après la chute du régime de Ben Ali, la mobilisation sociale des Tunisiens est particulièrement explosive. Dans la presse allemande cette semaine, il est également question de la situation inquiétante du Mali. La Süddeutsche Zeitung donne cette semaine la parole à Dirk Messner, directeur de l'Institut pour la politique de développement, basé à Bonn. Que penser de la politique européenne en Afrique qui consiste à ne jurer actuellement que par les investissements ? Dirk Messner n'a rien contre, dit-il. Mais une fois de plus, il s'agit d'une nouvelle mode, affirme-t-il.
Deutsche Welle
12.01.2018

Das ist der Gipfel: Dürfen SPD und Union die Klimaziele aufgeben?
Aus den Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD ist durchgesickert, dass die Klimaziele für 2020 offiziell aufgeben werden sollen. Die seien ohnehin nicht mehr erreichbar. Das Tagesgespräch fragt: Ist das vertretbar? Zu Gast bei Christine Krueger ist der Politikwissenschaftler Prof. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen.
Bayern 2
10.01.2017

Abschied von Klimazielen: "Das ist keine plausible Strategie"
Deutschland dürfe die Pionierrolle im Klimaschutz nicht aufgeben, sagte Politikwissenschaftler Dirk Messner im Dlf im Hinblick auf den möglichen Abschied der Klimaziele. "Wenn wir nicht in der Lage sind, wirksamen Klimaschutz zu organisieren, wie wollen wir Länder wie Indien, Indonesien und Südafrika dazu bewegen?"
Deutschlandfunk
09.01.2018

Multilateralismus auf Augenhöhe
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung fordert der Migrationsexperte Dirk Messner vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die zukünftige Bundesregierung zu mehr multilateralem Engagement in der Entwicklungshilfe auf.
ONE
09.01.2017

Flüchtlingsstatus für die Opfer des Klimawandels?
Nach Meinung von Oxfam France müssten die Industrieländer auch für die Klimaflüchtlinge aufkommen. Seit 2008 mussten, so Oxfam, jedes Jahr ungefähr 26 Millionen Menschen weltweit aufgrund von Umweltkatastrophen ihre Heimat verlassen. Steffen Bauer und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) merken hier allerdings an, dass der Klimawandel zwar gerade den Armen die Lebensgrundlage nehme, man jedoch offensichtlich keine Belege für die Behauptung finde, dass wirklich so viele Menschen durch die Auswirkungen des Klimawandels in die Flucht getrieben würden.
Telepolis
05.01.2018

"Der Westen hat als Vorbild dramatisch gelitten"
Migrationsexperte Dirk Messner: Die nächste Regierung muss die multilaterale Entwicklungspolitik stärken, um globalen Krisen zu begegnen.
News Hub
05.01.2017

"Der Westen hat als Vorbild dramatisch gelitten"
Für den Entwicklungsexperten und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Dirk Messner steht fest: Die nächste deutsche Regierung muss vor allem die multilaterale Entwicklungspolitik stärken, um den globalen Krisen zu begegnen.
Süddeutsche Zeitung
05.01.2017

Nachhaltige Globalisierung Plädoyer für starke Allianzen
Die Internationale der Nationalisten spaltet die Weltgemeinschaft. Es ist an der Zeit, nicht nur das Schlimmste zu verhindern, sondern die Kräfte zu bündeln und lauter zu werden, sagt Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)
Frankfurter Rundschau
05.01.2018

Industriepolitik: Pragmatismus statt Ideologie
Unter dem Titel „Industriepolitik kontrovers diskutiert“ hat Michael Grimm in E+Z/D+C den Stand der Debatte über Industriepolitik anhand einiger neuerer Publikationen angemessen resümiert. Tilman Altenburg vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und Wilfried Lütkenhorst, Assoziierter Wissenschafler am DIE, knüpfen an diesen Beitrag an und argumentieren, dass es auch für Entwicklungsländer nicht darum gehen kann, ob industriepolitische Maßnahmen notwendig, sondern nur, wie diese zu gestalten sind.
E + Z
04.01.2018

Industrial policy: Pragmatism instead of ideology
In his article “Debate on Industrial Policy”, Michael Grimm took stock of the debate on industrial policy based on a number of recent publications. Tilman Altenburg of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwikclungspolitik (DIE) Wilfried Lütkenhorst, Associate Fellow at DIE, would like to take up where he left off and argue that the question at hand for developing countries is not whether industrial policy is essential, but rather what form it should take to be most effective.
D + C
4 January 2018

Five big gaps in national climate plans – and how to close them
The Paris climate deal is based on pledges from 165 countries, but there are major omissions that need addressing before the next round in 2020, say Pieter Pauw, Richard Klein, Kennedy Mbeva and Adis Dzebo.
Climate Home News
2 January 2018