März 2020

G20-Sondergipfel: "Das wird über Leben und Tod vieler Menschen entscheiden"
Die G20 beraten auf einem Sondergipfel über die Corona-Pandemie. Wirtschaftsforscher Ulrich Volz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sagt: „Sie müssen den armen Ländern helfen. Sonst schaffen die es nicht."
ZEIT ONLINE
26.03.2020

 

Das Virus und die armen Länder: "Da wird einem angst und bang"
Investoren haben wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten der großen Volkswirtschaften seit Ende Januar etwa 80 Milliarden US-Dollar aus dem Globalen Süden abgezogen. Vom „größten Kapitalabfluss aller Zeiten“ spricht Ulrich Volz, Professor an der London University und Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).
Der Tagesspiegel
25.03.2020

 

Indien: "Wir sterben am Virus - oder verhungern"
Das Beispiel Indien zeigt, was passiert, wenn die Corona-Epidemie die Ärmsten trifft. Eine weitreichende Corona-Epidemie würde auch in Indien das Gesundheitswesen einem noch nie dagewesenen Stresstest unterziehen. "Und dafür ist es relativ schlecht gerüstet", sagt der Gesundheitsökonom Christoph Strupat vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). So hat Indien zwar eine öffentliche Krankenversicherung für die 100 Millionen ärmsten Haushalte geschaffen. "Aber es gibt zu wenig Ärzte und zu wenig Krankenbetten", erläutert Strupat.
Wiener Zeitung
24.03.2020

 

Corona-Krise: Globales Gemeinwohl
In Zeiten der Corona-Krise muss die Forschung und die Politik über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Im Umgang mit der Corona-Krise, als eine von vielen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, muss sich die Zusammenarbeit von Politik und Forschung für globales Gemeinwohl bewähren, sagt Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).  
Frankfurter Rundschau
23.03.2020

 

EIB and EBRD take aim at each other in pitch to EU decision-makers
The European Investment Bank and European Bank for Reconstruction and Development used their latest exchange with European Union countries to sharpen their pitches to lead the bloc’s investments in Africa. “The two banks admit to certain shortcomings when it comes to reporting / informing the respective junior partner and pledge betterment in this area,” Benedikt Erforth, a researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), explained of the non-paper. But there is “no mention of Africa whatsoever,” he added.
Devex
18 March 2020

 

Klimaflüchtlinge: Wenn der Klimawandel zum Fluchtgrund wird
Millionen von Klimaflüchtlingen müssen aufgrund von Naturkatastrophen, fortschreitender Desertifikation oder dem steigenden Meeresspiegel ihre Heimat verlassen. Anerkannt als Flüchtlinge sind sie jedoch nicht. Im Deutschlandfunk beschreibt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dass es sich oft weniger um eine Klimaflucht, als um eine Klimamigration handelt. So verlassen manche Menschen wegen der allgemeinen misslichen Lage zeitweise oder dauerhaft ihre Heimat. Deshalb sprechen Politiker oft nicht von „Klimaflucht“, sondern von „klimainduzierter Migration".
Utopia
15.03.2020

 

Droughts: The political causes of famine
A new book co-edited by Michael Brüntrup of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) explores the challenges of drought-induced famines. The book includes case studies from developing countries, spells out what makes people particularly vulnerable to droughts and identifies options for action.
D+C Development and Cooperation
13 March 2020

 

EU offers blueprint for relations with Africa
The European Commission released its vision for EU-Africa relations, citing clean energy and digitalization as key elements of a relationship based on “mutual interests and responsibilities. The document, released jointly with the European Union’s foreign service, sets out five areas of partnership to be “jointly defined” at a summit between the African Union and EU in Brussels in October. However, “the EU's interests remain mostly vague,” Benedikt Erforth, researcher at the German Development Institute think tank, told Devex. “Only in the areas of migration and international cooperation the interest-driven nature of the document shines through.” For another German Development Institute researcher, Niels Keijzer, the document provides little detail about “the processes through which this agenda can be realized, with which actors, and by when.”
Devex
9 March 2020

 

Anna-Katharina Hornidge übernimmt Leitung des DIE: „Bonn war für mich das Tor zur Welt“
Eine neue wichtige Akteurin für den Entwicklungsstandort Bonn hat an diesem Montag ihre Arbeit aufgenommen. Anna-Katharina Hornidge ist nun in Doppelfunktion sowohl Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) als auch Professorin für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Bonner Uni.
General-Anzeiger
04.03.2020

 

Personalia: Wer, wo, was?
Die Entwicklungs- und Wissenssoziologin Anna-Katharina Hornidge leitet ab März das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn. Hornidge war zuletzt als Abteilungsleiterin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung sowie als Professorin für Sozialwissenschaften in den marinen Tropen an der Universität Bremen tätig.
Welt-Sichten
03.03.2020

 

Feierlicher Amtsantritt von Anna-Katharina Hornidge als neue Direktorin des DIE
Mit über 100 geladenen Gästen feierte das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) heute den Amtsantritt seiner neuen Direktorin, Anna-Katharina Hornidge. Durch die Besetzung der Direktorinnenposition des DIE im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens mit der Universität Bonn unterstreichen die Gesellschafter die wissenschaftliche Unabhängigkeit des DIE sowie die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem DIE und der Universität Bonn im Kontext der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung.
Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
02.03.2020

Februar

NRW plant Akademie auf Gelände der Bonner Kinderklinik
Der neue Innovations-Campus Bonn (ICB), zu dem das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen, das International Center for Conversion (BICC), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sowie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gehören, soll in direkter Nachbarschaft zu den Vereinten Nationen auf dem Gelände der Kinderklinik an der Adenauerallee entstehen.
General-Anzeiger
28.02.2020

 

Nigeria Lobbies Foreign Investors in Germany
The Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu, has kick-started an investment drive in the sector by assuring foreign investors that Nigeria is the number one business destination in Africa. Speaking at ‘Africa’s employment Perspective Towards 2040’ at the German Development Institute last Tuesday in Bonn, Germany, the minister said Nigeria wanted both local and foreign entrepreneurs and investors in the private sector to invest in methanol production in Nigeria.
thisdaylive.com
21 February 2020

 

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit: Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft zum Mitmachen auf
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft ab sofort bundesweit zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) 2020 auf. "Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit machen Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene sichtbar und bringen so jeder und jedem Einzelnen die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung näher. Ich freue mich, wenn wir nach dem Rekord in 2019 dieses Jahr noch mehr Menschen für vielfältige Aktionen begeistern können", sagte Prof. Dr. Imme Scholz, die stellvertretende Ratsvorsitzende.
epo - Entwicklungspolitik Online
21.02.2020

 

EU budget summit: Is the EU risking another ‘no deal’?
In this Current Column, Niels Keijzer and Benedikt Erforth analyse where ambitious European policy is clashing with fiscal limits and explain why the EU could even end up in a ‘no deal’ situation by the end of the year.
Focus Information Agency
19 February 2020

 

Neue Publikation: Globaler Militarisierungsindex untersucht Militarisierungstrends in Europa und weltweit
Der Globale Militarisierungsindex (GMI) des Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC bildet alljährlich das relative Gewicht und die Bedeutung des Militärapparats von Staaten im Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes ab. Erstmals betrachtet der diesjährige GMI auch den Zusammenhang zwischen Militarisierung und staatlicher Fragilität. Ein Abgleich des GMI mit dem Constellations of State Fragility Projekt des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) etwa weist auf einen Zusammenhang zwischen der besonders niedrigen Militarisierung eines Staates und seiner geringen Fähigkeit hin, zentrale staatliche Dienstleistungen für seine Bürger zu erbringen.
Schattenblick
19.02.2020

 

Govt seeks foreign investors
Speaking on Africa’s employment perspective towards 2040 at German Development Institute in Bonn, the Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu, has urged the international community to  invest in the new Methanol Fuel Production Technology (MFPT) technology.
The Nation Newspaper Nigeria
19 February 2020

 

Nachhaltigkeit zum Mitmachen: Anmeldephase für die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2020 gestartet
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft ab sofort bundesweit zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) vom 30. Mai bis 05. Juni 2020 auf. „Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit machen Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene sichtbar und bringen so jeder und jedem Einzelnen die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung näher. Ich freue mich, wenn wir nach dem Rekord in 2019 dieses Jahr noch mehr Menschen für vielfältige Aktionen begeistern können“, so Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende.
Rat für Nachhaltige Entwicklung
19.02.2020

 

Strategische Vorausschau: Raus aus der Komfortzone
Frühzeitige Kooperation und Reflexion können außenpolitische Entscheidungen optimieren, sagt James Bindenagel. Um in einer Koalitionsregierung Einigkeit über eine gemeinsame Strategie in der Außenpolitik zu erzielen schlägt er regelmäßge Generaldebatten im Bundestag vor. Hieran sollten Vertreter europäischer Partner teilnehmen. Auch die Stiftung Wissenschaft und Politik, die Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sowie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit könnten eingebunden werden.
Der Tagesspiegel
18.02.2020

 

Onu Woos Foreign Investors on Methanol Policy
In a bid to attract foreign investments to the new Methanol Fuel Production Technology, the Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu has carried the campaign across the Atlantic. Speaking on “Africa’s employment Perspective Towards 2040” at German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn, Germany, Dr. Onu said Nigeria wants both local and foreign entrepreneurs and investors in the private sector to invest in methanol production in the country.
Vanguard
18 February 2020

 

Меркел призовава за компромис за бюджета на ЕС
Германският канцлер Ангела Меркел призовава страните членки, участващи в разговорите за бюджета на ЕС за 2021 - 2027 г., да бъдат готови на компромис, за да се постигне споразумение. Някои страни членки желаят намаляване на следващия дългосрочен бюджет и тазседмичните дискусии се очаква да бъдат особено напрегнати, като допълнително втвърдяване на позициите може да означава, че преговорите могат да завършат без постигане на споразумение, пишат Нийлс Кайзер и Бенедикт Ерфорт от German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) в анализ за Euractiv. for Euractiv.
Capital
18 February 2020

 

EU budget summit: Is the EU risking another ‘no deal’?
With some member states demanding further cuts to the EU’s next long-term budget, this week’s discussions are expected to be particularly challenging, and continued hardening of positions may also mean that negotiations could even end up in a ‘no deal’ situation by the end of the year, write Niels Keijzer and Benedikt Erforth of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Euractiv
18 February 2020

 

La Verità per Giulio Regeni!
Im Januar 2016 verschwand Giulio Regeni in Kairo und wurde später tot auf einer Straße zwischen Kairo und Alexandria aufgefunden. Regeni, der zuvor Gastwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) war, schrieb eine Doktorarbeit über unabhängige Gewerkschaften in Ägypten. Seine Ermordung ist bis heute nicht aufgeklärt.
Junge Welt
17.02.2020

 

Bonner Think Tank: Entwicklungssoziologin Hornidge übernimmt Leitung des DIE
Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge hat den Ruf auf die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Bestellung zur Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) angenommen. Frau Hornidge wird die Ämter zum 1. März 2020 antreten.
epo - Entwicklungspolitik Online
14.02.2020

 

Hornidge übernimmt Bonner Institut
Anna-Katharina Hornidge wird zum 1. März neue Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Die Soziologin hat zugleich eine Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn übernommen.
General-Anzeiger
13.02.2020

 

Soziologin leitet Institut für Entwicklungspolitik
Die Bremer Entwicklungssoziologin Anna-Katharina Hornidge wird neue Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, dem DIE, in Bonn und übernimmt an der dortigen Universität die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung.
Deutschlandfunk Kultur
12.02.2020

 

Neue Chefin für Institut für Entwicklungspolitik
Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn bekommt eine neue Chefin. Die Bremer Entwicklungssoziologin Anna-Katharina Hornidge übernimmt den Posten ab März.
WDR
12.02.2020

 

radioWelt
Gespräch mit Axel Berger, Experte für Handelsabkommen am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam.
BR 2
11.02.2020

 

Platform VSS Mendukung Program SDGs
Head of Managing Global Governance (MGG) Programme German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Wulf Reiners melakukan audiensi dengan Badan Standardisasi Nasional (BSN) di Kantor BSN, Jakarta, pada Kamis (6/2/2020). Dalam kesempatan tersebut, Wulf Reiners mediskusikan isu mengenai Voluntary Sustainability Standards (VSS) yang dikembangkan oleh The United Nations Forum on Sustainability Standards (UNFSS).
Badan Standardisasi Nasional
6 February 2020

 

EU executive vows 'comprehensive coordination' of European development
The European Commission released its long-awaited vision for the future of the European development finance system. Benedikt Erforth, researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), told Devex the document reinforced the commission’s attempt to create a level playing field for European DFIs. “The commission seems to favor a decentralized European development finance architecture,” Erforth said. “This might be motivated by the hope that such a decentralized yet inclusive system could not only strengthen the European external financial architecture, but also have some positive effects on European integration.”
Devex
06 February 2020

 

Politeknik STIA LAN Jakarta Gelar Colloquium 2020
POLITEKNIK STIA LAN Jakarta menggelar Colloquium diawal tahun 2020. Colloquium kali ini menghadirkan senior reasearcher and head of Programme Managing Global Governance (MGG) dari German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) Dr. Wulf Reiners, dengan  tema “Agenda 2030 and Global Governance in Turbulent Times”.
Metro Times News
3 February 2020

Januar

Global Think Tank-Ranking: Drei JRF-Institute 2019 erneut unter weltweit besten Denkfabriken
In die Spitzenkategorie im globalen Ranking von Denkfabriken haben es auch in diesem Jahr drei Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) geschafft. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zählen nach dem Global Go To Think Tank-Ranking 2019 zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit.
Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
31.01.2020

 

Konstituierende Ratssitzung im Kanzleramt, Dr. Werner Schnappauf neuer Ratsvorsitzender
Auf der konstituierenden Sitzung wählten die Mitglieder des neu berufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den langjährigen bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf einstimmig zum neuen Vorsitzenden.Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Imme Scholz, kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Honorarprofessorin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gewählt.
LifePR
29.01.2020

 

Wenn das Klima ungerecht ist
Wenn der Gedanke an die eigene Zukunft plötzlich Angst macht, wenn von heute auf morgen die gesamte Ernte absäuft, wenn nach Jahrzehnten auf einmal die Kündigung droht – dann empfinden Betroffene das oft als ungerecht. Wie wichtig die Frage nach Klimagerechtigkeit ist, zeigt sich auch daran, dass es mittlerweile in den politischen Vorschriften zum Klimaschutz explizit erwähnt wird, so z.B. im Pariser Klimaabkommen, sagt Steffen Bauer vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Kurt
28.01.2020

 

„Die Vielfalt der EU ist ein Vorteil"
Ein Gespräch mit Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) darüber, wie die Europäische Union ihre Entwicklungspolitik besser verkaufen könnte.
Welt-Sichten
Februar 2020

 

Europe's Africa strategy déjà vu
New European Commission President Ursula von der Leyen wants a new Africa strategy presented within her first 100 days in office — but insiders are urging her to take more time. “Every three years or so we go to a new paradigm, a new phase, a watershed moment, and so on — that’s more or less tradition,” Niels Keijzer of the German Development Instiutute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) said, adding that he did not expect the current process to replace the overarching 2007 joint strategy.
DEVEX
22 January 2020

 

Climate engineering: Buying time
Decision-makers still lack comprehensive strategies for mitigating greenhouse-gas emissions. Meanwhile, scientists are investigating how the global climate can be ma­nipulated to maintain an inhabitable planet. Climate engineering raises highly controversial moral concerns. Climate engineering is a responsible approach, and time is an important issue, says Andreas Stamm of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). “We urgently need ground-breaking innovations, whether we ever use them or not. If we don’t go for these technologies now, it might be too late,”.
D+C Development and Cooperation
17 January 2020
 

Outrage over reports EU-funding linked to forced labour in Eritrea
Human Rights Watch (HRW) has criticised the European Union over its funding of an infrastructure project in the brutal dictatorship of Eritrea. "The EU has made support for democracy a more prominent objective in its relations with African countries since the early 2000s, I would say," said Christine Hackenesch of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)."And the EU has put more emphasis on developing its instruments to support democratic reforms. But the context now for democracy support in Africa and globally is a very different one because there is more of a competition of political models with China and other actors."
Euronews
10 January 2020
 

EU-Projekt in Eritrea mit Zwangsarbeit realisiert
Im vorigen Jahr finanzierte die EU in Eritrea ein Infrastrukturprojekt, das teilweise mit Zwangsarbeit realisiert wurde. Das Geld kommt aus einem EU-Fonds, der die Ursachen der Migration in Afrika bekämpfen soll. Doch Eritrea hat ein ausgeprägtes System von Pflichtdiensten, vor dem viele Bewohner fliehen, vor allem junge Menschen. Die EU passt ihre Afrika-Strategie inzwischen der Realität an. Seit dem Beginn des Jahrhunderts sei die Unterstützung von demokratischen Reformen treibendes Ziel der EU-Afrikapolitik gewesen, so die Expertin Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Doch der Kontext für Demokratie-Unterstützung habe sich geändert.
Euronews
09.01.2020


Vernetzung der Flucht- und Flüchtlingsforschung - Bundesforschungsministerium fördert umfangreiches Projekt
Seit 2014/15 erlebt die Forschung zu Flucht und Schutzsuchenden in Deutschland und Europa, parallel zum zwischenzeitlichen Anstieg der Zahl der Asylanträge, eine Konjunktur. Um die Flucht- und Flüchtlingsforschung stärker zu vernetzen und im akademischen Betrieb zu verankern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre das Verbundprojekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“. Beteiligt an dem Projekt sind das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, das Bonn International Center for Conversion (BICC), das Centre for Human Rights der Universität Erlangen-Nürnberg (CHREN) und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn.
idw-Informationsdienst der Wissenschaft
09.01.2020
 

Die Klimamigration gibt Rätsel auf
Die Armutsentwicklung verläuft in globaler Betrachtung nicht parallel zu Klimafaktoren. Wodurch sind wiederum diese Faktoren bedingt? Wovon sind sie die Ursache? Verschiedene Autoren bieten Verschiedenes an. Einige sehen kriegerische Auseinandersetzungen als Folge des Wassermangels voraus, andere wie Benjamin Schraven verneinen einen (simplen) Nexus von Klimawandel und Konflikten. Entsprechend seien die Migrationsmotive sehr komplex. Es gibt keinen Automatismus der Fluchtentscheidung. Mitentscheidend ist, wie Individuen die Risiken des Dableibens und des Abreisens gegeneinander abwägen.
Telepolis
06.01.2020