DIE erneut unter die sechs besten entwicklungspolitischen Think Tanks der Welt gewählt

Pressemitteilung vom 31.01.2019

Bonn / Philadelphia, 31.01.2019. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) liegt im internationalen Vergleich der weltweit besten entwicklungspolitischen Think Tanks erneut auf dem sechsten Platz. Dies geht aus dem Global Go To Think Tank Index Report 2018 der University of Pennsylvania hervor, der heute veröffentlicht wurde.

In der Kategorie „Top International Development Policy Think Tanks“ wurden führende internationale Denkfabriken bewertet, die innovative Forschung und strategische Analysen zu den Herausforderungen der Entwicklungspolitik durchführen. Zusammen mit dem britischen Chatham House und dem Institute of Development Studies (IDS) sowie dem Danish Institute for International Studies (DIIS) gehört das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) zu den vier europäischen Forschungs- und Beratungsinstituten, die in die weltweiten Top Ten der entwicklungspolitischen Think Tanks gewählt wurden.

Wie in den Vorjahren wurde das DIE auch in weiteren Kategorien sehr gut bewertet. Sowohl innerhalb Europas (Kategorie Top Think Tanks in Western Europe) als auch im globalen Vergleich aller nicht-amerikanischen Think Tanks (Top Think Tanks Worldwide Non-US) ist das DIE sehr sichtbar und schaffte es unter die Top 25. Auch in den Kategorien Best Government Affiliated Think Tanks und Think Tanks with the Best External Relations konnte das DIE seine guten Platzierungen der Vorjahre wiederholen. Hier belegt das Institut die Ränge fünf beziehungsweise 27. 

Imme Scholz, kommissarische Direktorin des DIE, sagte anlässlich der Veröffentlichung des Berichts: “Seit vielen Jahren arbeitet das DIE intensiv an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politikberatung. Dafür ist unser Engagement in internationalen Forschungs- und Beratungsnetzwerken zentral. So gehen wir langfristige Partnerschaften für die Bearbeitung globaler Fragestellungen und gemeinsames Lernen mit Einrichtungen des globalen Südens ein, etwa im Rahmen des am DIE durchgeführten Programms Managing Global Governance. Durch unsere zentrale Rolle in der Gruppe der Think 20 tragen wir dazu bei, evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für globale Politikentscheidungen zu geben, beispielsweise für die G20-Präsidentschaften Deutschlands, Argentiniens und nun auch Japans ”, so Scholz weiter. „Dieser Ansatz hat sich bewährt und trägt dazu bei, auch in solchen internationalen Vergleichen mit zu den sichtbarsten deutschen Institutionen zu gehören.“

Der alljährliche Global Go To Think Tank Index Report des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) der University of Pennsylvania erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften spielen. Weltweit nahmen in diesem Jahr über 3750 Personen aus Politik, Medien und Wissenschaft sowie öffentliche und private Geldgeber als Expertinnen und Experten an der Befragung teil.

Über das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE):

Das DIE baut Brücken zwischen Theorie und Praxis und setzt auf die Zusammenarbeit in leistungsstarken Forschungsnetzwerken mit Partnerinstituten in allen Weltregionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 vertraut das Institut auf das Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Ausbildung. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Immer montags kommentiert das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik in seiner Aktuellen Kolumne auf der Startseite der DIE-Homepage die neuesten Entwicklungen und Themen der internationalen Entwicklungspolitik.
Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut wird von Imme Scholz (kommissarische Direktorin) geleitet. Das DIE ist Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.