Nachhaltige Energie für Ernährung

Veranstaltungsart
Symposium

Ort/Datum
Bonn, 12.06.2014

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)


Wie können wir mehr Nahrung erzeugen mit möglichst wenig Energie und dabei den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen? Zu dieser Frage richtete die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Symposium „Nachhaltige Energie für Ernährung“ aus.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit, die zu den Themen Energie und/oder Ernährung arbeiten, diskutierten angesichts der gemeinsamen Herausforderung im Zuge steigender Nahrungsmittelbedarfe und begrenzter Energieressourcen über Lösungsansätze und Vernetzungsmöglichkeiten. Das Symposium gab einen guten Einblick in verschiedene Potenziale eines effizienteren Energieeinsatzes in der Land- und Ernährungswirtschaft und wie ihre Umsetzung in der Praxis über Kooperationen beschleunigt werden kann.

In seiner Keynote schilderte Tilman Altenburg vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Relevanz des Themas und ging auf die anstehenden Herausforderungen ein. Dabei unterstrich er die Notwendigkeit, über intensive Kontextanalysen spezifisch angepasste Leitbilder für die jeweilige Region und Technologie zu entwickeln.

Kurz-Inputs analysierten, wie viel Energie in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten benötigt wird, und zeigten auf, wie eine nachhaltige Energieversorgung für eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft in der praktischen Umsetzung aussehen kann. Michael Brüntrup vom DIE betonte in seinem Input, dass die bereits erfolgreichen Einzelprojekte in die Breite getragen werden sollten und zwar vorzugsweise über sogenannte Peasent-Public-Privat-Partnerships, also eine Kooperation zwischen Landwirten, öffentlichen Einrichtungen und lokalen Unternehmen des jeweiligen Landes.

Am Nachmittag wurde die internationale Initiative „Powering Agriculture: An Energy Grand Challenge for Development (PAEGC)“ seitens der United States Agency for International Development (USAID) vorgestellt und in Verbindung damit die Online-Wiki-Plattform Powering Agriculture, auf der sich Akteure informieren, Wissen teilen und mit Kollegen zu fachlichen Fragen austauschen können. Im Anschluss daran konnten einzelne Aspekte in drei parallelen Arbeitsgruppen vertieft werden.

Abschließend wurde u. a. festgehalten, dass eine inländische Finanzierung und Ownership des jeweiligen Projektes sinnvoll ist und die Kommunikation unter den verschiedenen Stakeholdern (zu Forschungsergebnissen und ersten Erfahrungen) großes Potenzial bietet.


Hinweis / Please note

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Veranstaltungsinformation

Datum / Uhr
12.06.2014 / 10:00 - 18:00

Ort

Deutsche Welle
Kurt-Schumacher-Straße 3
53113 Bonn

Kontakt

Inhaltliche Ansprechpartner:
Michael Brüntrup (Michael.Bruentrup@die-gdi.de) &
Karl Moosmann (Karl.Moosmann@giz.de).

Organisation:
Karin Müller (Karin.Mueller@giz.de).

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