Global Europe vs. Empire 2.0? – Wie der Brexit die europäische Außen- und Entwicklungspolitik verändert

Veranstaltungsart
Bonner Impulse

Ort/Datum
Bonn, 27.02.2019

Veranstalter
European Association of Development Research and Training Institutes (EADI), Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) 


Wenige Wochen vor dem geplanten Austrittsdatum sind die EU und das Vereinigte Königreich in die Details ihres Trennungsprozesses vertieft. Viele Fragen sind völlig ungeklärt. Besonders in der Außen- und Entwicklungspolitik müssen die EU und Großbritannien sich nach dem Brexit neu positionieren.

Bietet der Brexit eine Chance, dass die EU-27 entwicklungs- und außenpolitisch enger zusammenrücken und sich besser abstimmen? Wie wirkt sich der Brexit auf die inhaltlichen und geographischen Prioritäten der EU aus? Auch die Beziehungen zu Großbritannien in außenpolitischen Fragen sind völlig offen. Droht nach dem Brexit eine neue Rivalität oder überwiegen die gemeinsamen strategischen Interessen von EU und Großbritannien?

Im Rahmen der Bonner Impulse möchten wir diskutieren, wie die EU sich nach dem Brexit neu aufstellen sollte und wie die Beziehungen zu Großbritannien in der Außen- und Entwicklungspolitik nach 2019 aussehen könnten.

Es diskutieren:

  • Alexander Graf Lambsdorff, Stv. Fraktionsvorsitzender der FDP Bundestagsfraktion. Zuständigkeit für Außen-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik.
  • Pedro Morazán, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Stefani Weiss, Senior Expertin der Bertelsmann Stiftung im Programm Europas Zukunft


Moderation:

  • Christine Hackenesch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und EU-Expertin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Veranstaltungsinformation

Datum / Uhr
27.02.2019 / 16:30 - 18:00

Ort

Auditorium des KUNSTMUSEUM BONN
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn   

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 25.02.2019 per Email an die Adresse presse@remove-this.die-gdi.de an.