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Wasser und Energie

Etwa 1,4 Milliarden Menschen haben keinen Strom, davon eine halbe Milliarde in Afrika. Während die nordafrikanischen Länder und Südafrika bei der Versorgung 80, 90 % erreichen, liegen sie zum Beispiel im Tschad bei 3,5 % und in den westafrikanischen Ländern zwischen 50 und 60 %. Wasserkraftwerke können diese Lücke schließen helfen und ferner andere erneuerbare Energien strategisch ergänzen, indem sie Energie nur zu Spitzenbedarfszeiten produzieren und ansonsten Energie speichern, zum Beispiel in Pumpspeicherkraftwerken. Wasserkraft ist deshalb auch ein wichtiger Baustein in der Transformation hin zu kohlenstoffarmen Ökonomien.

Steigerungsraten bei den erneuerbaren Energien u.a. bei der Wasserkraft,  sieht auch die Afrika-EU Energiepartnerschaft (AEEP). Sie will im Afrika-EU-Kooperationsprogramm zusätzliche 10,000 Megawatt Leistung bis 2020 installieren – unter Beachtung internationaler sozialer und Umweltstandards. Dies bedarf der dezidierten politischen Unterstützung, damit die sozialen Kosten von Klimaschutz und Entwicklung nicht einer Gruppe aufgebürdet werden. Investitionen in die Wasserkraft dürfen nicht dazu führen, dass diese Gruppe in die Armut abrutscht – doch das Risiko besteht.

Das Special bündelt die Arbeiten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zu diesem Themenkomplex.

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