Internationale Kooperation im Anthropozän

Die Grundannahme des sogenannten Anthropozän besteht darin, den Mensch als den zentralen Einflussfaktor auf das Erdsystem anzusehen. Was bedeutet diese Vorstellung für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Lead:
Dirk Messner

Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Financing:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Time frame:
2013 - 2015 / completed

Project description

Die Theoretiker des „Anthropozän“ argumentieren, dass die Menschen seit etwa Ende des 20. Jahrhunderts zur stärksten geologischen Kraft im Erdsystem geworden sind. Der Einfluss der Menschen auf das Klimasystem, die Meere, die landwirtschaftlich verfügbaren Flächen und die Gesamtdynamik des Erdsystems wäre damit bedeutender als die Eigendynamiken der Physik. Die Menschheit „steuert“ de facto das Erdsystem. Was bedeutet das für die zukünftige Kooperation zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern?

Project Coordination

Judith Schubert

Current Publications

Water policy and mining: mainstreaming in international guidelines and certification schemes in environmental science and policy

Schoderer, Mirja / Jampel Dell'Angelo / Dave Huitema
External Publications of 02 June 2020

How to respond inclusively to COVID-19 in the interests of the common good

Cordes, Andrea / Jacqueline Götze
The Current Column of 02 June 2020