Juni 2020

Zambia’s debt trouble
Last year the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) warned that developing countries are facing a renewed debt crisis and gave reasons why.
The Mast
3 June 2020

 

Immer mehr in eigenem Interesse
Stabilisierend und gut für den Handel, aber wenig abgestimmt und alles andere als selbstlos: Niels Keijzer, Ina Friesen und weitere Fachleute haben in einer neu erschienenen Studie untersucht, wie Europas Entwicklungspolitik in Afrika wirkt.
Welt-Sichten
02.06.2020

 

Zwischen Gut und Böse
Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Süddeutsche Zeitung (Print Edition)

Mai 2020

Corona-Krise: Globaler Schulterschluss statt "rette sich wer kann"!
Das Corona-Virus trifft alle Menschen, jedoch die Schwächsten und Ärmsten mit besonderer Wucht. Auch die ökonomischen Folgen sind sehr ungleich verteilt. Wie kann man weltweit und wirksam der mehrfachen Herausforderung aus gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sozialer Krise entgegen treten? Anna-Katharina Hornidge vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) plädiert dafür, in den Ausbau von Strukturen, die gesellschaftliche Resilienz ermöglichen zu investieren.
Grüne Bundestag
20.05.2020

 

Nachhaltigkeitsrat legt erste Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2020 vor
Unter dem Titel „Jahrzehnt der Nachhaltigkeit ambitioniert eröffnen!“ liefert der Rat für Nachhaltige Entwicklung erste Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2020. „Auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene muss umgehend schneller und entschlossener gehandelt werden, um das von den Vereinten Nationen ausgerufene ‚Jahrzehnt des Handelns‘ auch zu einem solchen zu machen", so Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende und stellvertretende Direktorin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Life PR
20.05.2020

 

COVID-19: Poderá a África beneficiar economicamente da pandemia?
O coronavírus levou muitas empresas multinacionais a rever a sua dependência de fornecedores asiáticos, como a China. Os países africanos podem sair a ganhar se as empresas diversificarem as linhas de abastecimento. Tilmann Altenburg, do Instituto Alemão para a Política de Desenvolvimento / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), mostra-se mais cético, embora se congratule com todos os esforços empresariais destinados a integrar mais fortemente a África nas cadeias de produção globais.
Saponotícias
15 May 2020

 

Covid-19: Poderá a África beneficiar economicamente da pandemia?
O coronavírus levou muitas empresas multinacionais a rever a sua dependência de fornecedores asiáticos, como a China. Os países africanos podem sair a ganhar se as empresas diversificarem as linhas de abastecimento. Tilmann Altenburg, do Instituto Alemão para a Política de Desenvolvimento / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), mostra-se mais cético, embora se congratule com todos os esforços empresariais destinados a integrar mais fortemente a África nas cadeias de produção globais.
Deutsche Welle
15.05.2020

 

As coronavirus disrupts supply chains, could Africa profit?
Amid the coronavirus outbreak, many multinational corporations are reviewing their strong dependence on production in Asia, notably China. African countries stand to gain as companies aim to diversify supply chains.But Tilmann Altenburg of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) is more skeptical, although he welcomes all business efforts aimed at integrating Africa more into global production chains. Altenburg underscores a major disadvantage that's been hampering previous efforts.
Deutsche Welle
14 May 2020

 

Shared responsibility: Debt relief for poorest countries
Poor countries with heavy debt burdens need debt relief to cope with the Covid-19 crisis. The funding provided by the international community so far is not enough. More is needed than the suspension of debt servicing which public lenders have agreed on, says Kathrin Berensmann of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
D+C Development & Cooperation
14 May 2020

 

Governance: Africa and Europe After COVID-19
When the dust of this crisis settles, it will be time to pour a new foundation for EU-Africa relations moving forward. The European Think Tanks Group (ETTG), Europe’s leading network of international cooperation and sustainable development think tanks, calls on the EU to look beyond its own economic recovery, work with Africa to avert the worst effects of the crisis, and craft a new partnership for the longer term.
Think Global Health
13 May 2020

 

Wirtschaft: Afrika: Möglicher Gewinner im Lieferketten-Monopoly?
Die Folgen des Coronavirus sind für den afrikanischen Kontinent jetzt schon wirtschaftlich verheerend. Doch die Neuausrichtung der Lieferketten vieler westlicher Unternehmen könnte auch eine große Chance sein.Tilmann Altenburg vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) erwartet durch die Corona-Krise keinen großen Schub für die afrikanischen Länder. Natürlich sei Diversifizierung wünschenswert, aber "der Grundbefund ist, dass es kaum eine Integration in globale Lieferketten gibt", so Altenburg im DW-Gespräch.
Deutsche Welle
13.05.2020

 

Reformkonzept BMZ 2030: Müllers neue alte Entwicklungshilfe
Das Reformkonzept von Entwicklungsminister Gerd Müller verspricht neue Antworten, wärmt aber vor allem altbekannte Ideen auf. Auch die „neue Partnerschaftskategorie“ der „globalen Partner“, die Müller einführt, ist nicht neu. Auf dieselbe Idee ist vor ziemlich genau 17 Jahren bereits Müllers Vorgängerin Heidemarie Wieczorek-Zeul gekommen. Ihre „globalen Partner“ hießen damals „Ankerländer“, die „für die globale Armutsminderung und die globale Umweltpolitik“ besonders wichtig seien – so hieß es in einer Studie, die sich die SPD-Politikerin im Jahr 2003 vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) erstellen ließ.
Welt-Sichten
13. Mai 2020

 

Steffen Bauer highlights systemic quality of Covid-19
On 17 April, Steffen Bauer, Head of the Klimalog project at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) presented a keynote on Covid-19 and the climate-development nexus at the first online meeting of the Bonn Climate Change Group - an open network of organisations and institutions based in Bonn, mostly working in the fields of environmental change and development.
Bonn.de
13 May 2020

 

AFRICA – EUROPEAN UNION : Towards a New Africa-Europe Partnership After the Corona Crisis
Before the pandemic took hold, the EU outlined a new Africa strategy : « partnership of equals ». The coronavirus now puts this strategy at risk and will be the first major test of the EU’s ambition, says the European Think Tanks Group (ETTG).
Rwanda Podium
5 May 2020

 

Sozialtransfers stabilisieren Konsumnachfrage
Zur Vorbeugung der Armut und Stabilisierung der Wirtschaft in der Covid-19-Krise, schlägt Markus Loewe die Schaffung eines bedingungslosen Grundeinkommens vor.
Entwicklung und Zusammenarbeit
05.05.2020

 

Social transfers stabilise aggregate demand
To prevent poverty and stimulate recession-hit economies during and after the corona-crisis, Markus Loewe suggests a universal basic income (UBI).
Development and Cooperation
5 May 2020

 

Viel Kritik an Müllers Plänen
Imme Scholz: „Wir brauchen eine bessere Absprache innerhalb Europas, um Doppelstrukturen zu vermeiden und die Folgen eines eigenen Rückzugs aus einigen Ländern abzumildern.”
General-Anzeiger (Print)
02.05.2020

April 2020

Corona, Krisen, Kaskadeneffekte: Wie das Virus die Welt geopolitisch unter Stress setzt
Digitales Hintergrundgespräch der Münchner Sicherheitskonferenz mit der Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) Anna-Katharina Hornidge, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, dem Chef des Uno-Entwicklungshilfeprogramms (UNDP) Achim Steiner und dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger. „In der Runde wurde die Ansicht vertreten, dass kein Weg zurück zur alten Normalität und zur bisher gekannten Globalisierung möglich sei.”
Neue Zürcher Zeitung
30.04.2020

 

Towards a new Africa-Europe partnership after the Corona crisis
“The EU must look beyond its borders, deliver the global leadership the coronavirus crisis demands, and shape a new partnership with its closest neighbour, Africa, in the process, argue the directors of the European Think Tanks Group.” Statement signed by the Directors of the European Think Tanks Group (ETTG): Anna-Katharina Hornidge (DIE), Carl Michiels (ECDPM), Sara Pantuliano (ODI), Nathalie Tocci (IAI), Sebastien Treyer (IDDRI), Geert Laporte (ETTG), Vera Mazarra, Koordinatorin der European Think Tanks Group (ETTG)
Euractiv
30 April 2020

 

Auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Afrika und Europa nach der Corona-Krise
Die Coronavirus-Krise bietet die Chance, das alte Paradigma der Geber-Empfänger-Beziehungen endlich in ein Modell echter internationaler Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika zu wandeln, meint die European Think Tanks Group (ETTG) und fordert die EU dazu auf, eine neue, längerfristige Partnerschaft zu errichten.
Euractiv
30.04.2020

 

Gemeinsam gestalten: Migration aus Afrika nach Europa
Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) nimmt in seinem Jahresgutachten 2020 erstmals Afrika in den Blick. Darin analysiert der SVR die Wanderungsbewegungen innerhalb Afrikas sowie aus Afrika nach Europa und Deutschland. Das Gutachten enthält u.a. Expertisen von den Migrationsforschern Eva Dick und Benjamin Schraven vom Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)
28.04.2020

 

Jana Bante hat ihren Master in Afrikastudien gemacht - "Afrika ist vielseitig"
Nach ihrem Master in Afrikastudien absolviert Jana Bante zurzeit das Postgraduierten-Programm des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Im Rahmen des Programms beteiligte sie sich in Botswana an der Forschung zum Zusammenhang zwischen E-Government und Demokratie.
Wetterauer Zeitung
27.04.2020

 

In Afrika drohen nach den Krankenhäusern ganze Staaten zu kollabieren
Längst bevor am 14. Februar in Ägypten der erste Corona-Infizierte in Afrika registriert wurde, hatte die weltweite Krise die Wirtschaft des Kontinents schon hart getroffen. Im „größten Kapitalabfluss aller Zeiten“ (so der Entwicklungsökonom Ulrich Volz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik) zogen Anleger Milliarden von Dollar aus Entwicklungs- und Schwellenländer ab, was für deren Entwicklung und Kreditwürdigkeit fatale Folge hat.
Der Tagesspiegel
23.04.2020

 

Erste Warnungen aus der Wissenschaft: Drittes Dürrejahr in Folge möglich
In Ländern wie Deutschland können die Auswirkungen von Dürren durch Anpassungsmaßnahmen eingedämmt werden. In Entwicklungsländern ist das anders. "In den ärmeren Ländern, insbesondere in Subsahara-Afrika, sind Dürren immer noch sehr gefährlich für die Ernährungssicherheit", sagt der Dürreexperte Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Klimareporter
22.04.2020

 

Corona-Pandemie: Herausforderung für Entwicklungshilfe
Die Hilfe für afrikanische Staaten in der Krise um das Coronavirus lief eher langsam an. Christine Hackenesch ist Regionalkoordinatorin für Afrika am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Sie beobachtet, dass Deutschland und die Europäische Union seit Anfang April stärker darauf schauen, wie sie Entwicklungsländer, besonders in Afrika, in der Krise unterstützen können.
Focus Online
18.04.2020

 

Wirtschafts- und Klimakrise: Die Lufthansa retten – aber nur unter Bedingungen
Wie soll die deutsche Regierung auf die schwere Krise des Lufthansa-Konzerns reagieren? Staatliche Unterstützung für die Lufthansa ist gerechtfertigt, die Beihilfe sollte jedoch an soziale und ökologische Bedingungen geknüpft werden, sagen Clara Brandi und Sander Chan vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Klimareporter
17.04.2020

 

Corona-Pandemie: Herausforderung für Entwicklungshilfe
Vor anderthalb Wochen beschloss die EU-Kommission, für Entwicklungsländer 15,6 Milliarden Euro einzusetzen. Der Haken: Der Großteil der Gelder war sowieso schon verplant. Für Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) ist es noch zu früh, um abschätzen zu können, ob sich dieses Umschichten von Mitteln negativ auf Bereiche auswirkt, in denen die Gelder dann eventuell fehlen. "Es ist schon sehr wichtig, kurzfristig auf die Krise zu reagieren. Gleichzeitig muss man im Blick behalten, dass es eben nicht nur eine Gesundheitskrise ist, sondern dass sich sehr wahrscheinlich sehr starke soziale und wirtschaftliche Auswirkungen ergeben."
Deutsche Welle
17.04.2020

 

Globale Partnerschaft: Mit Afrika die Krise überwinden
Die Bewältigung der Corona-Krise wird die Zusammenarbeit Deutschlands und der EU mit afrikanischen Partnern in den nächsten Monaten und Jahren maßgeblich prägen. Die Corona-Pandemie könnte Anlass sein, gemeinsam eine neue globale Partnerschaft zu begründen, sagt Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Frankfurter Rundschau
15.04.2020

 

Don’t expect a revolution
Niels Keijzer hopes, the current COVID-19 crisis will generate many innovations in divers areas, especially changes towards a horizontal development agenda. “Yet based on the history of development cooperation, I do not expect a revolution in this regard.”
devex.com
13 April 2020

 

Wie eine Finanzkrise in Entwicklungs- und Schwellenländern verhindert werden kann
Seit Ende Januar haben Investoren rund 80 Milliarden US-Dollar aus dem Globalen Süden abgezogen – es ist der größte Kapitalabfluss aller Zeiten. Und die Gefahr ist groß, dass die zu befürchtende humanitäre Covid-19-Katastrophe noch durch eine gewaltige Finanzkrise verschlimmert wird, sagt Ulrich Volz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Makronom
08.04.2020

 

Finding Digital Answers to Global Sustainability Threats
Digitization is needed to bridge the SDG finance gap. At an event of SDSN Germany in January the potential of new technologies to contribute to the achievement of SDGs by promoting financial innovation an ddigitalisation was discussed.
Coin Telegraph
7 April 2020

März 2020

Gemeinsam von Universität und Deutschen Institut für Entwicklungspolitik berufen
Die Wissenssoziologin Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge trat zum 1. März die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bonn und als Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) an.
"forsch" - das Bonner Universitäts-Magazin
Frühjahr 2020

 

Labour market: Masses of young people, too few jobs
Tilman Altenburg of the Bonn-based German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) reckons that some 350 million Africans are toiling away in grim informal employment with no social protection and meagre incomes. Altenburg concludes that an annual 25 million new decent jobs are needed.
D+C Development and Cooperation
31 March 2020

 

G20-Sondergipfel: "Das wird über Leben und Tod vieler Menschen entscheiden"
Die G20 beraten auf einem Sondergipfel über die Corona-Pandemie. Wirtschaftsforscher Ulrich Volz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sagt: „Sie müssen den armen Ländern helfen. Sonst schaffen die es nicht."
ZEIT ONLINE
26.03.2020

 

Das Virus und die armen Länder: "Da wird einem angst und bang"
Investoren haben wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten der großen Volkswirtschaften seit Ende Januar etwa 80 Milliarden US-Dollar aus dem Globalen Süden abgezogen. Vom „größten Kapitalabfluss aller Zeiten“ spricht Ulrich Volz, Professor an der London University und Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).
Der Tagesspiegel
25.03.2020

 

Indien: "Wir sterben am Virus - oder verhungern"
Das Beispiel Indien zeigt, was passiert, wenn die Corona-Epidemie die Ärmsten trifft. Eine weitreichende Corona-Epidemie würde auch in Indien das Gesundheitswesen einem noch nie dagewesenen Stresstest unterziehen. "Und dafür ist es relativ schlecht gerüstet", sagt der Gesundheitsökonom Christoph Strupat vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). So hat Indien zwar eine öffentliche Krankenversicherung für die 100 Millionen ärmsten Haushalte geschaffen. "Aber es gibt zu wenig Ärzte und zu wenig Krankenbetten", erläutert Strupat.
Wiener Zeitung
24.03.2020

 

Corona-Krise: Globales Gemeinwohl
In Zeiten der Corona-Krise muss die Forschung und die Politik über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Im Umgang mit der Corona-Krise, als eine von vielen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, muss sich die Zusammenarbeit von Politik und Forschung für globales Gemeinwohl bewähren, sagt Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).  
Frankfurter Rundschau
23.03.2020

 

EIB and EBRD take aim at each other in pitch to EU decision-makers
The European Investment Bank and European Bank for Reconstruction and Development used their latest exchange with European Union countries to sharpen their pitches to lead the bloc’s investments in Africa. “The two banks admit to certain shortcomings when it comes to reporting / informing the respective junior partner and pledge betterment in this area,” Benedikt Erforth, a researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), explained of the non-paper. But there is “no mention of Africa whatsoever,” he added.
Devex
18 March 2020

 

Klimaflüchtlinge: Wenn der Klimawandel zum Fluchtgrund wird
Millionen von Klimaflüchtlingen müssen aufgrund von Naturkatastrophen, fortschreitender Desertifikation oder dem steigenden Meeresspiegel ihre Heimat verlassen. Anerkannt als Flüchtlinge sind sie jedoch nicht. Im Deutschlandfunk beschreibt Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dass es sich oft weniger um eine Klimaflucht, als um eine Klimamigration handelt. So verlassen manche Menschen wegen der allgemeinen misslichen Lage zeitweise oder dauerhaft ihre Heimat. Deshalb sprechen Politiker oft nicht von „Klimaflucht“, sondern von „klimainduzierter Migration".
Utopia
15.03.2020

 

Droughts: The political causes of famine
A new book co-edited by Michael Brüntrup of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) explores the challenges of drought-induced famines. The book includes case studies from developing countries, spells out what makes people particularly vulnerable to droughts and identifies options for action.
D+C Development and Cooperation
13 March 2020

 

EU offers blueprint for relations with Africa
The European Commission released its vision for EU-Africa relations, citing clean energy and digitalization as key elements of a relationship based on “mutual interests and responsibilities. The document, released jointly with the European Union’s foreign service, sets out five areas of partnership to be “jointly defined” at a summit between the African Union and EU in Brussels in October. However, “the EU's interests remain mostly vague,” Benedikt Erforth, researcher at the German Development Institute think tank, told Devex. “Only in the areas of migration and international cooperation the interest-driven nature of the document shines through.” For another German Development Institute researcher, Niels Keijzer, the document provides little detail about “the processes through which this agenda can be realized, with which actors, and by when.”
Devex
9 March 2020

 

Anna-Katharina Hornidge übernimmt Leitung des DIE: „Bonn war für mich das Tor zur Welt“
Eine neue wichtige Akteurin für den Entwicklungsstandort Bonn hat an diesem Montag ihre Arbeit aufgenommen. Anna-Katharina Hornidge ist nun in Doppelfunktion sowohl Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) als auch Professorin für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Bonner Uni.
General-Anzeiger
04.03.2020

 

Personalia: Wer, wo, was?
Die Entwicklungs- und Wissenssoziologin Anna-Katharina Hornidge leitet ab März das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn. Hornidge war zuletzt als Abteilungsleiterin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung sowie als Professorin für Sozialwissenschaften in den marinen Tropen an der Universität Bremen tätig.
Welt-Sichten
03.03.2020

 

Feierlicher Amtsantritt von Anna-Katharina Hornidge als neue Direktorin des DIE
Mit über 100 geladenen Gästen feierte das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) heute den Amtsantritt seiner neuen Direktorin, Anna-Katharina Hornidge. Durch die Besetzung der Direktorinnenposition des DIE im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens mit der Universität Bonn unterstreichen die Gesellschafter die wissenschaftliche Unabhängigkeit des DIE sowie die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem DIE und der Universität Bonn im Kontext der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung.
Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
02.03.2020

Februar 2020

NRW plant Akademie auf Gelände der Bonner Kinderklinik
Der neue Innovations-Campus Bonn (ICB), zu dem das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen, das International Center for Conversion (BICC), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sowie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gehören, soll in direkter Nachbarschaft zu den Vereinten Nationen auf dem Gelände der Kinderklinik an der Adenauerallee entstehen.
General-Anzeiger
28.02.2020

 

Nigeria Lobbies Foreign Investors in Germany
The Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu, has kick-started an investment drive in the sector by assuring foreign investors that Nigeria is the number one business destination in Africa. Speaking at ‘Africa’s employment Perspective Towards 2040’ at the German Development Institute last Tuesday in Bonn, Germany, the minister said Nigeria wanted both local and foreign entrepreneurs and investors in the private sector to invest in methanol production in Nigeria.
thisdaylive.com
21 February 2020

 

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit: Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft zum Mitmachen auf
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft ab sofort bundesweit zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) 2020 auf. "Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit machen Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene sichtbar und bringen so jeder und jedem Einzelnen die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung näher. Ich freue mich, wenn wir nach dem Rekord in 2019 dieses Jahr noch mehr Menschen für vielfältige Aktionen begeistern können", sagte Prof. Dr. Imme Scholz, die stellvertretende Ratsvorsitzende.
epo - Entwicklungspolitik Online
21.02.2020

 

EU budget summit: Is the EU risking another ‘no deal’?
In this Current Column, Niels Keijzer and Benedikt Erforth analyse where ambitious European policy is clashing with fiscal limits and explain why the EU could even end up in a ‘no deal’ situation by the end of the year.
Focus Information Agency
19 February 2020

 

Neue Publikation: Globaler Militarisierungsindex untersucht Militarisierungstrends in Europa und weltweit
Der Globale Militarisierungsindex (GMI) des Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC bildet alljährlich das relative Gewicht und die Bedeutung des Militärapparats von Staaten im Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes ab. Erstmals betrachtet der diesjährige GMI auch den Zusammenhang zwischen Militarisierung und staatlicher Fragilität. Ein Abgleich des GMI mit dem Constellations of State Fragility Projekt des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) etwa weist auf einen Zusammenhang zwischen der besonders niedrigen Militarisierung eines Staates und seiner geringen Fähigkeit hin, zentrale staatliche Dienstleistungen für seine Bürger zu erbringen.
Schattenblick
19.02.2020

 

Govt seeks foreign investors
Speaking on Africa’s employment perspective towards 2040 at German Development Institute in Bonn, the Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu, has urged the international community to  invest in the new Methanol Fuel Production Technology (MFPT) technology.
The Nation Newspaper Nigeria
19 February 2020

 

Nachhaltigkeit zum Mitmachen: Anmeldephase für die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2020 gestartet
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft ab sofort bundesweit zur Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) vom 30. Mai bis 05. Juni 2020 auf. „Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit machen Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene sichtbar und bringen so jeder und jedem Einzelnen die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung näher. Ich freue mich, wenn wir nach dem Rekord in 2019 dieses Jahr noch mehr Menschen für vielfältige Aktionen begeistern können“, so Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende.
Rat für Nachhaltige Entwicklung
19.02.2020

 

Strategische Vorausschau: Raus aus der Komfortzone
Frühzeitige Kooperation und Reflexion können außenpolitische Entscheidungen optimieren, sagt James Bindenagel. Um in einer Koalitionsregierung Einigkeit über eine gemeinsame Strategie in der Außenpolitik zu erzielen schlägt er regelmäßge Generaldebatten im Bundestag vor. Hieran sollten Vertreter europäischer Partner teilnehmen. Auch die Stiftung Wissenschaft und Politik, die Deutsche Gesellschaft für Auswertige Politik, das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) sowie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit könnten eingebunden werden.
Der Tagesspiegel
18.02.2020

 

Onu Woos Foreign Investors on Methanol Policy
In a bid to attract foreign investments to the new Methanol Fuel Production Technology, the Minister of Science and Technology, Dr. Ogbonnaya Onu has carried the campaign across the Atlantic. Speaking on “Africa’s employment Perspective Towards 2040” at German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn, Germany, Dr. Onu said Nigeria wants both local and foreign entrepreneurs and investors in the private sector to invest in methanol production in the country.
Vanguard
18 February 2020

 

Меркел призовава за компромис за бюджета на ЕС
Германският канцлер Ангела Меркел призовава страните членки, участващи в разговорите за бюджета на ЕС за 2021 - 2027 г., да бъдат готови на компромис, за да се постигне споразумение. Някои страни членки желаят намаляване на следващия дългосрочен бюджет и тазседмичните дискусии се очаква да бъдат особено напрегнати, като допълнително втвърдяване на позициите може да означава, че преговорите могат да завършат без постигане на споразумение, пишат Нийлс Кайзер и Бенедикт Ерфорт от German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) в анализ за Euractiv. for Euractiv.
Capital
18 February 2020

 

EU budget summit: Is the EU risking another ‘no deal’?
With some member states demanding further cuts to the EU’s next long-term budget, this week’s discussions are expected to be particularly challenging, and continued hardening of positions may also mean that negotiations could even end up in a ‘no deal’ situation by the end of the year, write Niels Keijzer and Benedikt Erforth of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Euractiv
18 February 2020

 

La Verità per Giulio Regeni!
Im Januar 2016 verschwand Giulio Regeni in Kairo und wurde später tot auf einer Straße zwischen Kairo und Alexandria aufgefunden. Regeni, der zuvor Gastwissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) war, schrieb eine Doktorarbeit über unabhängige Gewerkschaften in Ägypten. Seine Ermordung ist bis heute nicht aufgeklärt.
Junge Welt
17.02.2020

 

Bonner Think Tank: Entwicklungssoziologin Hornidge übernimmt Leitung des DIE
Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge hat den Ruf auf die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Bestellung zur Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) angenommen. Frau Hornidge wird die Ämter zum 1. März 2020 antreten.
epo - Entwicklungspolitik Online
14.02.2020

 

Hornidge übernimmt Bonner Institut
Anna-Katharina Hornidge wird zum 1. März neue Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Die Soziologin hat zugleich eine Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn übernommen.
General-Anzeiger
13.02.2020

 

Soziologin leitet Institut für Entwicklungspolitik
Die Bremer Entwicklungssoziologin Anna-Katharina Hornidge wird neue Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, dem DIE, in Bonn und übernimmt an der dortigen Universität die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung.
Deutschlandfunk Kultur
12.02.2020

 

Neue Chefin für Institut für Entwicklungspolitik
Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn bekommt eine neue Chefin. Die Bremer Entwicklungssoziologin Anna-Katharina Hornidge übernimmt den Posten ab März.
WDR
12.02.2020

 

radioWelt
Gespräch mit Axel Berger, Experte für Handelsabkommen am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam.
BR 2
11.02.2020

 

Platform VSS Mendukung Program SDGs
Head of Managing Global Governance (MGG) Programme German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Wulf Reiners melakukan audiensi dengan Badan Standardisasi Nasional (BSN) di Kantor BSN, Jakarta, pada Kamis (6/2/2020). Dalam kesempatan tersebut, Wulf Reiners mediskusikan isu mengenai Voluntary Sustainability Standards (VSS) yang dikembangkan oleh The United Nations Forum on Sustainability Standards (UNFSS).
Badan Standardisasi Nasional
6 February 2020

 

EU executive vows 'comprehensive coordination' of European development
The European Commission released its long-awaited vision for the future of the European development finance system. Benedikt Erforth, researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), told Devex the document reinforced the commission’s attempt to create a level playing field for European DFIs. “The commission seems to favor a decentralized European development finance architecture,” Erforth said. “This might be motivated by the hope that such a decentralized yet inclusive system could not only strengthen the European external financial architecture, but also have some positive effects on European integration.”
Devex
06 February 2020

 

Politeknik STIA LAN Jakarta Gelar Colloquium 2020
POLITEKNIK STIA LAN Jakarta menggelar Colloquium diawal tahun 2020. Colloquium kali ini menghadirkan senior reasearcher and head of Programme Managing Global Governance (MGG) dari German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) Dr. Wulf Reiners, dengan  tema “Agenda 2030 and Global Governance in Turbulent Times”.
Metro Times News
3 February 2020

Januar 2020

Global Think Tank-Ranking: Drei JRF-Institute 2019 erneut unter weltweit besten Denkfabriken
In die Spitzenkategorie im globalen Ranking von Denkfabriken haben es auch in diesem Jahr drei Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) geschafft. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zählen nach dem Global Go To Think Tank-Ranking 2019 zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit.
Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
31.01.2020

 

Konstituierende Ratssitzung im Kanzleramt, Dr. Werner Schnappauf neuer Ratsvorsitzender
Auf der konstituierenden Sitzung wählten die Mitglieder des neu berufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den langjährigen bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf einstimmig zum neuen Vorsitzenden.Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Imme Scholz, kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Honorarprofessorin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gewählt.
LifePR
29.01.2020

 

Wenn das Klima ungerecht ist
Wenn der Gedanke an die eigene Zukunft plötzlich Angst macht, wenn von heute auf morgen die gesamte Ernte absäuft, wenn nach Jahrzehnten auf einmal die Kündigung droht – dann empfinden Betroffene das oft als ungerecht. Wie wichtig die Frage nach Klimagerechtigkeit ist, zeigt sich auch daran, dass es mittlerweile in den politischen Vorschriften zum Klimaschutz explizit erwähnt wird, so z.B. im Pariser Klimaabkommen, sagt Steffen Bauer vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Kurt
28.01.2020

 

„Die Vielfalt der EU ist ein Vorteil"
Ein Gespräch mit Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) darüber, wie die Europäische Union ihre Entwicklungspolitik besser verkaufen könnte.
Welt-Sichten
Februar 2020

 

Europe's Africa strategy déjà vu
New European Commission President Ursula von der Leyen wants a new Africa strategy presented within her first 100 days in office — but insiders are urging her to take more time. “Every three years or so we go to a new paradigm, a new phase, a watershed moment, and so on — that’s more or less tradition,” Niels Keijzer of the German Development Instiutute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) said, adding that he did not expect the current process to replace the overarching 2007 joint strategy.
DEVEX
22 January 2020

 

Climate engineering: Buying time
Decision-makers still lack comprehensive strategies for mitigating greenhouse-gas emissions. Meanwhile, scientists are investigating how the global climate can be ma­nipulated to maintain an inhabitable planet. Climate engineering raises highly controversial moral concerns. Climate engineering is a responsible approach, and time is an important issue, says Andreas Stamm of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE). “We urgently need ground-breaking innovations, whether we ever use them or not. If we don’t go for these technologies now, it might be too late,”.
D+C Development and Cooperation
17 January 2020
 

Outrage over reports EU-funding linked to forced labour in Eritrea
Human Rights Watch (HRW) has criticised the European Union over its funding of an infrastructure project in the brutal dictatorship of Eritrea. "The EU has made support for democracy a more prominent objective in its relations with African countries since the early 2000s, I would say," said Christine Hackenesch of the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)."And the EU has put more emphasis on developing its instruments to support democratic reforms. But the context now for democracy support in Africa and globally is a very different one because there is more of a competition of political models with China and other actors."
Euronews
10 January 2020
 

EU-Projekt in Eritrea mit Zwangsarbeit realisiert
Im vorigen Jahr finanzierte die EU in Eritrea ein Infrastrukturprojekt, das teilweise mit Zwangsarbeit realisiert wurde. Das Geld kommt aus einem EU-Fonds, der die Ursachen der Migration in Afrika bekämpfen soll. Doch Eritrea hat ein ausgeprägtes System von Pflichtdiensten, vor dem viele Bewohner fliehen, vor allem junge Menschen. Die EU passt ihre Afrika-Strategie inzwischen der Realität an. Seit dem Beginn des Jahrhunderts sei die Unterstützung von demokratischen Reformen treibendes Ziel der EU-Afrikapolitik gewesen, so die Expertin Christine Hackenesch vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Doch der Kontext für Demokratie-Unterstützung habe sich geändert.
Euronews
09.01.2020


Vernetzung der Flucht- und Flüchtlingsforschung - Bundesforschungsministerium fördert umfangreiches Projekt
Seit 2014/15 erlebt die Forschung zu Flucht und Schutzsuchenden in Deutschland und Europa, parallel zum zwischenzeitlichen Anstieg der Zahl der Asylanträge, eine Konjunktur. Um die Flucht- und Flüchtlingsforschung stärker zu vernetzen und im akademischen Betrieb zu verankern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre das Verbundprojekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“. Beteiligt an dem Projekt sind das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, das Bonn International Center for Conversion (BICC), das Centre for Human Rights der Universität Erlangen-Nürnberg (CHREN) und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn.
idw-Informationsdienst der Wissenschaft
09.01.2020
 

Die Klimamigration gibt Rätsel auf
Die Armutsentwicklung verläuft in globaler Betrachtung nicht parallel zu Klimafaktoren. Wodurch sind wiederum diese Faktoren bedingt? Wovon sind sie die Ursache? Verschiedene Autoren bieten Verschiedenes an. Einige sehen kriegerische Auseinandersetzungen als Folge des Wassermangels voraus, andere wie Benjamin Schraven verneinen einen (simplen) Nexus von Klimawandel und Konflikten. Entsprechend seien die Migrationsmotive sehr komplex. Es gibt keinen Automatismus der Fluchtentscheidung. Mitentscheidend ist, wie Individuen die Risiken des Dableibens und des Abreisens gegeneinander abwägen.
Telepolis
06.01.2020