• Ergebnisbasierte Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit

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Ergebnisbasierte Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit

Das Interesse an einer stärkeren Verknüpfung von Entwicklungsfinanzierung und entwicklungsrelevanten Ergebnissen steigt. Entwicklungsorganisationen entwerfen und implementieren neue Instrumente, die Ergebnisse stärker in den Fokus rücken. Damit verbunden sind zwei zentrale Ziele: effektivere Entwicklungszusammenarbeit leisten und Entwicklungsergebnisse besser dokumentieren. Das Kernmerkmal von ergebnisbasierten Ansätzen ist ein Abkommen zwischen dem Geldgeber und dem Empfänger, das Anreize festlegt, um messbare Ergebnisse zu erzielen.

Eine Reihe von ergebnisbasierten Ansätzen existiert bereits. Eine steigende Anzahl von Entwicklungsakteuren entwirft und implementiert ergebnisbasierte Ansätze. Die aktuelle Debatte dazu hat eine konstruktive Auseinandersetzung mit Entwicklungsergebnissen befördert. Es fehlt allerdings noch an Erfahrung mit der Umsetzung von ergebnisbasierten Ansätzen. Außerdem gibt es offene Fragen zum konzeptionellen Hintergrund von ergebnisbasierten Ansätzen. Es ist unklar, ob mögliche Vor- oder Nachteile überwiegen.

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) forscht zu den theoretischen Grundlagen von ergebnisbasierten Ansätzen und wertet erste praktische Erfahrungen aus der Umsetzung aus. Dieses Special präsentiert die Arbeit des DIE zu ergebnisbasierten Ansätzen.

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