Deutsches Institut für Entwicklungspolitik und Global Solutions Initiative übernehmen Vorsitz der G7-Think-Tank-Gruppe

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und der Global Solutions Initiative vom 12.10.2021

Offizielles Mandat von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft 2022


Berlin/Bonn, 12. Oktober 2021 – Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und die Global Solutions Initiative (GSI) werden im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2022 gemeinsam den Vorsitz der T7-Gruppe übernehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die beiden Organisationen dazu jetzt mit der Durchführung des T7-Prozesses mandatiert. In der Gruppe der T7 erarbeiten führende Think-Tanks der G7-Länder gemeinsam mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft Vorschläge für zukunftweisende Vereinbarungen zwischen den G7-Mitgliedsstaaten.

„Wir danken der Bundeskanzlerin für das Vertrauen, das sie in uns entgegenbringt. Wir freuen uns, gemeinsam den G7-Prozess wissenschaftlich-beratend zu begleiten, um Lösungsvorschläge für einige der drängendsten Probleme auf multilateraler Ebene für politische Entscheidungsträger*innen, Wirtschaftsführungen, Vertretungen der Zivilgesellschaft und wissenschaftliche Expert*innen in den G7-Ländern zu erarbeiten. Der wissenschaftliche Austausch trägt dazu bei, die unterschiedlichen, aber komplementären, Rollen der G7 und der G20 im Sinne des Multilateralismus zu stärken“, sagen Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des DIE und Prof. Dr. Dennis Snower, Präsident der GSI.

Geplant ist eine Reihe internationaler Workshops und Konferenzen zu Mega-Themen wie der Bekämpfung der Klimakrise, Gesundheitsfragen, der wirtschaftlichen Erholung nach der Covid19-Pandemie, der Zukunft des in Carbis Bay verkündeten Infrastrukturprogramms, dem Schutz persönlicher Daten im digitalen Raum oder der Kooperation mit Afrika. Die Global Solutions Initiative hat hierzu unter anderem mit dem von ihr ausgerichteten, jährlich stattfindenden Global Solutions Summit viel Erfahrung gesammelt. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik bringt in die Kooperation seine weltweiten Netzwerke ein, unter anderem die Managing Global Governance Academy, das Nachwuchsführungskräfte aus Regierungsinstitutionen, Think-Tanks und Forschungseinrichtungen, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor in Schwellenländern des Südens und aus Europa zusammenführt sowie die T20 Africa Standing Group, die über 30 führende Think Tanks aus Afrika und den G20-Ländern verbindet.

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Über die Global Solutions Initiative
Die Global Solutions Initiative ist ein globales Think-Tank-Netzwerk, das politische Handlungsempfehlungen für die drängendsten Probleme unsere Zeit erarbeitet, die von der G20, der G7 und anderen globalen Governance-Foren behandelt werden. Die politischen Empfehlungen und strategischen Visionen werden im Rahmen eines disziplinierten Forschungsprogramms von führenden Think Tanks und Wissenschaftsorganisationen erarbeitet und in politischen Dialogen zwischen Entscheidern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutiert und weiterentwickelt.
Mehr Informationen unter www.global-solutions-initiative.org

Über das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE):

Das DIE baut Brücken zwischen Theorie und Praxis und setzt auf die Zusammenarbeit in leistungsstarken Forschungsnetzwerken mit Partnerinstituten in allen Weltregionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 vertraut das Institut auf das Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Ausbildung. Das DIE berät auf der Grundlage unabhängiger Forschung öffentliche Institutionen in Deutschland und weltweit zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 130 Mitarbeiter*innen. Das Institut wird von Direktorin Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge geleitet. Das DIE ist Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.