• Die Trump-Doktrin

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Die Trump-Doktrin

Vom 20. Januar 2017 bis 19. Januar 2021 dauerte die Amtszeit des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: Donald J. Trump. Mit ihm war ein Mann ins Weiße Haus eingezogen, der sich im Wahlkampf durch sexistische und ausländerfeindliche Aussagen profiliert hatte, der mit einem Mauerbau Zuwanderung ausschließen wollte, für den die US-Außenpolitik zuerst amerikanischen Interessen dienen musste; und der den Klimawandel offen in Frage stellte.

Internationale Politik hatte zuvor eine Phase multilateraler Erfolge verzeichnen können: 2015 haben sich die Weltstaaten mit dem Pariser Abkommen zur gemeinsamen, dringlichen Eindämmung des Klimawandels verpflichtet. Nur wenige Monate zuvor wurden mit den Sustainable Development Goals eine grundlegende Entwicklungsagenda bis 2030 beschlossen. Die Weltgemeinschaft steht in nahezu allen Politikbereichen vor Herausforderungen, die nur in Kooperation aller Staaten bewältigt werden können. Alleingänge einer bedeutenden Nation wie den USA wären daher folgenschwer.

Die Sorge war groß, dass der US-Präsident seine Wahlversprechen wahrmache. Drohte der internationalen Politik eine Rückkehr zu eiskaltem Realismus, bei dem Internationale Kooperation zum Nullsummenspiel erklärt wird? In diesem Special kommentierten Autor*innen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) die Auswirkungen der Amtszeit Trump für die deutsche und internationale Politik.

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