• Die Trump-Doktrin

    Photo: Ash_crow / CC BY-SA 2.0 / Flickr

Die Trump-Doktrin

Am 20. Januar 2017 begann die Amtszeit des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: Donald J. Trump. Mit ihm zog ein Mann ins Weiße Haus ein, der sich im Wahlkampf durch sexistische und ausländerfeindliche Aussagen profilierte, der mit einem Mauerbau Zuwanderung ausschließen will, für den die US-Außenpolitik zuerst amerikanischen Interessen dienen muss; und der den Klimawandel offen in Frage stellt.

Internationale Politik hatte zuletzt eine Phase  multilateraler Erfolge verzeichnen können: 2015 haben sich die Weltstaaten mit dem Pariser Abkommen zur gemeinsamen, dringlichen Eindämmung des Klimawandels verpflichtet. Nur wenige Monate zuvor wurden mit den Sustainable Development Goals eine grundlegende Entwicklungsagenda bis 2030 beschlossen. Die Weltgemeinschaft steht in nahezu allen Politikbereichen vor Herausforderungen, die nur in Kooperation aller Staaten bewältigt werden können. Alleingänge einer bedeutenden Nation wie den USA wären daher folgenschwer.

Was also, wenn der US-Präsident seine Wahlversprechen wahrmacht? Droht der internationalen Politik dann eine Rückkehr zu eiskaltem Realismus, bei dem Internationale Kooperation zum Nullsummenspiel erklärt wird? In diesem Special kommentieren Autorinnen und Autoren des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) die Auswirkungen für die deutsche und internationale Politik.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Publikationen

Veranstaltungen