• G7-Gipfel: An morgen denken. Gemeinsam handeln

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G7-Gipfel: An morgen denken. Gemeinsam handeln

Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der führenden sieben Industrienationen vom 7. bis 8. Juni 2015 in Elmau zum G7-Gipfel versammeln, muss es um Zukunftspolitik gehen. Die G7 versteht sich als Wertegemeinschaft. Sie sollte global Verantwortung übernehmen und eine Politik zum Wohle aller Menschen abstimmen. Zu den Diskussionspunkten zu Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik gehört auch der Beitrag der G7 zur Post-2015-Agenda, zum Klimaschutz und deren Finanzierung. Diese Themen sollten ganz oben stehen. Schließlich sollen im September auf der UN-Generalversammlung neue, universelle Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und bei der Klimakonferenz in Paris ein verbindlicher Klimavertrag verabschiedet werden. Das Lösungsnetzwerk für nachhaltige Entwicklung, SDSN Germany, hat die G7 in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel aufgerufen, die entstehende globale Agenda durch starke Selbstverpflichtungen zu unterstützen und sich für einen ambitionierten Klimavertrag einzusetzen. Bereits bei ihrem letzten Gipfel in Deutschland (2007) hatte sich die G7/G8 zum Schutz der Biodiversität verpflichtet. Im „G7 Elmau Progress Report: Biodiversity – A foundation for sustainable development“ analysiert die G7 nun ihren Fortschritt. Die Erstellung dieses Berichtes hat das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) maßgeblich unterstützt.

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