Zentralasien und östliches Europa

Die Region Zentralasien und östliches Europa ist verbunden durch das Erbe staatssozialistischer Herrschaft und die Suche nach neuen Ordnungsmodellen. Während Ostmitteleuropa den Weg nach Westen eingeschlagen hat, sind die langfristigen Perspektiven in den übrigen Teilregionen (Zentralasien, Kaukasus, Osteuropa und Teile Südosteuropas) über zwanzig Jahre nach dem Umbruch noch immer ungewiss. Einige der überwiegend autokratischen, neopatrimonial organisierten Regime konnten ihre natürlichen Ressourcen für einen wirtschaftlichen Aufschwung nutzen. Viele Länder dagegen sind wirtschaftlich und/oder politisch fragil geblieben. Doch auch die Entwicklungsmodelle der "neuen Reichen", zu denen etwa Russland, Kasachstan, Aserbaidschan und seit Kurzem auch die Mongolei zählen, müssen sich noch beweisen und die Herausforderung eines sozialen Ausgleichs zwischen Transformationsgewinnern und ‑verlierern bewältigen.

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) forscht zu folgenden Fragestellungen:

  • Wie gestalten sich die Transformationsprozesse in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt? Welcher Logik folgen sie?
  • Wie beeinflussen sich diese Veränderungen gegenseitig, und wie wirken sich Reformen angesichts dieser Wechselwirkungen aus?
  • Wie können Perspektiven nachhaltiger Entwicklung eröffnet werden?
  • Wie lassen sich diese Prozesse konstruktiv und krisenpräventiv von außen unterstützen?

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