• Nach dem arabischen Frühling: Chancen für Demokratie und Entwicklung in Nordafrika und Nahost

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Nach dem arabischen Frühling: Chancen für Demokratie und Entwicklung in Nordafrika und Nahost

Anfang 2011 begann in Tunesien eine Protestwelle, die sich rasch über die arabische Welt ausbreitete und als "Arabischer Frühling" bekannt wurde."Brot ! Freiheit! Soziale Gerechtigkeit!" ("! عيش  ! حرية ! عدالة اجتماعية") skandierten die Demonstranten in vielen Ländern der Region, um ihrem Unmut über politische und sozio-ökonomische Missstände Ausdruck zu verleihen.

Dieser Slogan verweist auf zentrale Entwicklungsdefizite, mit denen sich viele Menschen im Nahen Osten und Nordafrika bis heute konfrontiert sehen, und die jährlich Tausende in die Migration treiben. Die Überwindung dieser Defizite zählt zu den zentralen Forschungsanliegen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Im Fokus stehen hierbei:

  1. Die Gewährleistung von Nahrungssicherheit und Vermeidung sozialer Konflikte durch verbessertes Management der vorhandenen Wasser- und Bodenressourcen sowie der Lebensmittelmärkte.
  2. Die Sicherung von Menschenwürde und Freiheit durch governance-Reformen zur Verbesserung von Rechenschaftspflicht, Partizipation, Transparenz in Verwaltung und Justiz, sowie Unabhängigkeit der Medien.
  3. Die Sicherung nachhaltiger und produktiver Beschäftigung und sozialer Gerechtigkeit durch aktive Industriepolitik, Reform der Subventionspolitik, sowie Initiativen zur Entwicklung des Privatsektors und der Sozialpolitik.
  4. Die Förderung von kohlenstoffarmer Entwicklung durch Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und eine wettbewerbsfähige Nutzung erneuerbarer Energien.

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