Der Nahe Osten und Nordafrika

Der sogenannte ‚arabische Frühling‘ hat große Veränderungen in einer Weltregion hervorgerufen, die zuvor in vielerlei Hinsicht stagnierte: Der Nahe Osten und Nordafrika war gekennzeichnet durch autoritäre politische Systeme, wachsende Umweltbelastung und ein mäßiges Wirtschaftswachstum, das weder zum Rückgang von Armut und Arbeitslosigkeit führte. Allerdings haben sich die Dinge keineswegs in allen Ländern der Region zum Besseren gewendet.
Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) forscht vor allem zu folgenden Themen:

  • Welchen Einfluss haben die Entwicklungen in Nahost und Nordafrika auf globale Trends und umgekehrt?
  • Wie kam es zum Zusammenbruch mehrerer Staaten wie Syrien, Libyen oder Jemen?
  • Wie lässt sich verhindern, dass weitere Länder implodieren? Welche Reformen im Bereich von Wirtschafts- und Sozialpolitik und good governance sind hierfür erforderlich?
  • Wie könnte ein neuer Gesellschaftsvertrag aussehen, der Stabilität und Entwicklung in den Ländern der Region ermöglicht?
  • Wie können sich diese Länder besser in der Weltwirtschaft positionieren? Wie kann der überfällige Strukturwandel gefördert werden?
  • Wie können das Wasser-Management und die Nutzung regenerativer Energien in der Region verbessert werden?
  • Und mit welchen Instrumenten können Deutschland und Europa in Zukunft mit den Ländern der Region kooperieren?

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